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Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen können plötzlich auftreten und sind oft sehr unangenehm – zum Beispiel im Zuge einer Erkältung, bei Druckgefühl im Ohr oder bei Reizungen des äußeren Gehörgangs. Je nach Ursache kommen unterschiedliche Produkte infrage: von Schmerzmitteln über Ohrentropfen bis hin zu Nasensprays oder Druckausgleichsprodukten. Bei apodiscounter findest du eine passende Auswahl an Produkten rund um Ohrenschmerzen.

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Alle Produkte zu Ohrenschmerzen

⚕️ Fachinformation zu Ohrenschmerzen:

Symptom: Ohrenschmerzen, medizinisch auch Otalgie genannt
Medizinische Einordnung: Leitsymptom / Beschwerdebild im Hals-Nasen-Ohren-Bereich
Mögliche ICD-10-GM-Codes: H92.0 Otalgie, H92.1 Otorrhoe, H92.2 Blutung aus dem äußeren Gehörgang; je nach ärztlicher Diagnose können auch H60.- Otitis externa oder H66.- Otitis media im Zusammenhang stehen
Häufige Ursachen: Erkältung mit gestörtem Druckausgleich, Reizungen oder Entzündungen im äußeren Gehörgang, Mittelohrentzündung, Beschwerden im Hals-Rachen-Raum, Zahn- oder Kieferbeschwerden
Typische Begleitbeschwerden: Druckgefühl im Ohr, Hörminderung, Fieber, Schwindel, Ohrgeräusche, Ausfluss aus dem Ohr, Halsschmerzen oder Schluckbeschwerden
Mögliche betroffene Körperbereiche: äußeres Ohr, Gehörgang, Mittelohr, Nasen-Rachen-Raum, Hals, Kiefer und Zähne
Wann ärztlich abklären? bei starken, plötzlich auftretenden, einseitigen, anhaltenden oder wiederkehrenden Ohrenschmerzen sowie bei Fieber, Hörminderung, Schwindel, Ausfluss aus dem Ohr oder Beschwerden bei Kindern
Selbsthilfemaßnahmen: Schonung, ausreichendes Trinken, Druckausgleich nur vorsichtig und nur bei geeigneter Situation, Schmerzmittel oder Nasenspray nur nach Packungsbeilage und persönlicher Eignung
Geeignete Produktbereiche: je nach Ursache und persönlicher Eignung können Schmerzmittel, Nasenspray bei Schnupfen, Druckausgleichsprodukte, Ohrentropfen, Ohrensprays, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel oder Wärmeanwendungen infrage kommen

Fachliche Grundlage: AWMF-Leitlinie Ohrenschmerzen · G-BA Innovationsfonds S3-LL Ohrenschmerz · gesund.bund.de ICD H92


Wann du mit Ohrenschmerzen ärztlichen Rat einholen solltest

Ohrenschmerzen können harmlose, aber auch behandlungsbedürftige Ursachen haben. Bitte lass die Beschwerden ärztlich abklären, wenn sie stark sind, plötzlich auftreten, länger anhalten oder mit weiteren Symptomen einhergehen.

Ärztlicher Rat ist besonders wichtig bei:

  • Starken oder zunehmenden Ohrenschmerzen
  • Fieber, Schwindel oder schlechtem Allgemeinzustand
  • Hörminderung, Ohrgeräuschen oder Druckgefühl, das nicht nachlässt
  • Ausfluss aus dem Ohr oder Verdacht auf eine Verletzung des Trommelfells
  • Ohrenschmerzen bei Säuglingen und kleinen Kindern
  • Einseitigen, stechenden oder wiederkehrenden Ohrenschmerzen
  • Ohrenschmerzen beim Kauen, Schlucken oder zusammen mit starken Halsschmerzen

Wenn deine Ohrenschmerzen ärztlich abgeklärt wurden und dir ein Arzneimittel verordnet wurde, kannst du dein E-Rezept einlösen oder dein Papierrezept einlösen.

Was hilft bei Ohrenschmerzen?

Was bei Ohrenschmerzen helfen kann, hängt von der Ursache ab. Ohrenschmerzen können zum Beispiel bei einer Erkältung, durch Druck im Ohr, durch Reizungen im äußeren Gehörgang oder im Zusammenhang mit Beschwerden im Hals-Rachen-Raum auftreten. Auch Zahn- oder Kieferprobleme können Schmerzen bis ins Ohr ausstrahlen.

Je nach Situation können folgende Produktgruppen infrage kommen:

  • Schmerzmittel zur symptomatischen Linderung von Schmerzen oder Fieber
  • Nasensprays bei Schnupfen und erkältungsbedingter Schleimhautschwellung
  • Druckausgleichsprodukte bei Druckgefühl im Ohr
  • Ohrentropfen oder Ohrensprays zur lokalen Anwendung am Ohr
  • Homöopathische oder anthroposophische Arzneimittel nach der jeweiligen Therapierichtung
  • Wärmeanwendungen, wenn Wärme als angenehm empfunden wird

Wichtig: Nicht jedes Produkt ist für jede Ursache geeignet. Beachte immer die Packungsbeilage und hole ärztlichen Rat ein, wenn die Beschwerden stark, unklar oder anhaltend sind.

Medikamente und Produkte bei Ohrenschmerzen in deiner Online-Apotheke

Bei apodiscounter findest du verschiedene Produkte, die je nach Ursache und Alter bei Ohrenschmerzen infrage kommen können.

Produkte bei Ohrenschmerzen: mögliche Bereiche im Überblick

Schmerzmittel bei Ohrenschmerzen: Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol können zur symptomatischen Linderung von Schmerzen und Fieber eingesetzt werden, sofern sie für dich geeignet sind.

Beispiel-Produkte:


Nasenspray und Druckausgleich bei Erkältung: Wenn die Nasenschleimhäute geschwollen sind, kann der Druckausgleich zwischen Nasen-Rachen-Raum und Ohr gestört sein. Abschwellende Nasensprays können bei Schnupfen kurzfristig helfen, die Nasenatmung zu erleichtern. Druckausgleichsprodukte können den Druckausgleich unterstützen.

Beispiel-Produkte:


Hinweis: Abschwellende Nasensprays sollten nur zeitlich begrenzt und nach Packungsbeilage angewendet werden.

Ohrentropfen und Ohrensprays: Ohrentropfen und Ohrensprays werden lokal am Ohr angewendet. Je nach Präparat können sie für unterschiedliche Beschwerden oder Pflegebedürfnisse vorgesehen sein.

Beispiel-Produkte:


Wichtig: Verwende Ohrentropfen nicht ohne ärztlichen Rat, wenn Flüssigkeit aus dem Ohr austritt, du eine Trommelfellverletzung vermutest, die Schmerzen stark sind oder Hörminderung, Schwindel oder Fieber auftreten.

Homöopathische und anthroposophische Mittel: Homöopathische und anthroposophische Arzneimittel werden nach den jeweiligen Therapierichtungen angewendet. Eine gesicherte Wirksamkeitsaussage gegen Ohrenschmerzen sollte daraus nicht abgeleitet werden.

Beispiel-Produkte:


Wärmeanwendung: Manche Menschen empfinden Wärme bei Ohrbeschwerden als angenehm. Bei unklaren, starken, fieberhaften oder zunehmenden Ohrenschmerzen solltest du jedoch vor einer Wärmeanwendung ärztlichen Rat einholen.



Ohrenschmerzen bei Kindern: Was du beachten solltest

Ohrenschmerzen bei Kindern sollten besonders sorgfältig betrachtet werden. Gerade bei Säuglingen und kleinen Kindern können Ohrenschmerzen mit Fieber, Unruhe, schlechtem Schlaf oder einer Erkältung zusammenhängen. Bitte hole frühzeitig ärztlichen Rat ein, wenn dein Kind starke Beschwerden hat, sehr jung ist oder die Schmerzen mit Fieber, Hörminderung, Schwindel oder Ausfluss aus dem Ohr auftreten.

Für Kinder kommen nur altersgerechte Präparate infrage. Die Dosierung richtet sich nach Alter, Körpergewicht und Packungsbeilage. Verwende keine Erwachsenenpräparate für Kinder, wenn diese dafür nicht ausdrücklich geeignet sind.

Beispiel-Produkte für Kinder:


Weitere passende Produkte findest du auch hier: Nasenspray für Kinder.

Ohrenschmerzen bei Erkältung, Halsschmerzen oder Mandelentzündung

Ohrenschmerzen können zusammen mit Erkältung, Schnupfen, Halsschmerzen oder Schluckbeschwerden auftreten. Manchmal strahlen Schmerzen aus dem Hals-Rachen-Raum bis ins Ohr aus. Auch eine Mittelohrentzündung kann mit Ohrenschmerzen verbunden sein, besonders bei Kindern oder nach einem Infekt.

Bitte lass Ohrenschmerzen ärztlich abklären, wenn zusätzlich Fieber, starke Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, einseitig zunehmende Schmerzen, Hörminderung oder ein deutliches Krankheitsgefühl auftreten. Wenn dir nach der Abklärung ein Arzneimittel verordnet wird, kannst du dein E-Rezept einlösen oder dein Papierrezept einlösen.

Ohrenschmerzen beim Kauen oder einseitige Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen beim Kauen oder einseitige Ohrenschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Möglich sind zum Beispiel Beschwerden im Kiefer, an den Zähnen, im äußeren Gehörgang oder im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Eine sichere Einordnung ist ohne Untersuchung nicht möglich.

Wenn die Beschwerden wiederkehren, stark sind oder mit Schwellung, Fieber, Hörminderung oder Schmerzen beim Schlucken einhergehen, solltest du ärztlichen oder zahnärztlichen Rat einholen.

Rezept einlösen bei ärztlich verordneten Ohrenschmerzen-Medikamenten

Wenn deine Ohrenschmerzen ärztlich abgeklärt wurden und dir ein Arzneimittel verordnet wurde, kannst du dein Rezept bei apodiscounter einlösen. Das gilt für E-Rezepte ebenso wie für Papierrezepten.

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Häufige Fragen zu Ohrenschmerzen

Was hilft bei Ohrenschmerzen?

Was bei Ohrenschmerzen hilft, hängt von der Ursache ab. Je nach Situation können Schmerzmittel, Ohrentropfen, Nasenspray bei Schnupfen oder Druckausgleichsprodukte infrage kommen. Bei starken, unklaren oder anhaltenden Ohrenschmerzen solltest du ärztlichen Rat einholen.

Welche Medikamente können bei Ohrenschmerzen infrage kommen?

Bei Ohrenschmerzen können je nach Ursache und Alter schmerzlindernde Arzneimittel wie Ibuprofen oder Paracetamol infrage kommen. Bei Erkältung können abschwellende Nasensprays den Druckausgleich unterstützen. Die Anwendung richtet sich immer nach Packungsbeilage und persönlicher Eignung.

Welche Tropfen können bei Ohrenschmerzen verwendet werden?

Welche Tropfen bei Ohrenschmerzen verwendet werden können, hängt vom Präparat und von der Ursache der Beschwerden ab. Ohrentropfen solltest du nur nach Packungsbeilage anwenden. Bei Ausfluss aus dem Ohr, Verdacht auf Trommelfellverletzung, Fieber, Schwindel oder Hörminderung ist ärztlicher Rat erforderlich.

Was tun bei Ohrenschmerzen bei Kindern?

Bei Ohrenschmerzen bei Kindern solltest du besonders aufmerksam sein. Für Kinder kommen nur altersgerechte Präparate infrage, die nach Alter, Körpergewicht und Packungsbeilage dosiert werden. Bei Säuglingen, kleinen Kindern, Fieber, starken Schmerzen oder Hörminderung solltest du ärztlichen Rat einholen.

Können Nasensprays bei Ohrenschmerzen sinnvoll sein?

Nasensprays können bei Ohrenschmerzen sinnvoll sein, wenn die Beschwerden im Zusammenhang mit Schnupfen und geschwollenen Nasenschleimhäuten stehen. Sie können kurzfristig helfen, die Nasenatmung zu erleichtern und den Druckausgleich zu unterstützen. Wende abschwellende Nasensprays nur zeitlich begrenzt an.

Wann sollte ich mit Ohrenschmerzen zum Arzt?

Mit Ohrenschmerzen solltest du zum Arzt gehen, wenn die Beschwerden stark sind, länger anhalten, plötzlich einseitig auftreten oder mit Fieber, Schwindel, Hörminderung, Ausfluss aus dem Ohr, starken Halsschmerzen oder Schluckbeschwerden verbunden sind. Bei Kindern ist eine frühe ärztliche Abklärung besonders wichtig.

Hinweis: Auch freiverkäufliche Arzneimittel können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben und bei bestimmten Vorerkrankungen ungeeignet sein. Informiere deshalb immer deine Arztpraxis oder Apotheke über alle Medikamente, die du einnimmst, sowie über bestehende Gesundheitsprobleme. Unser Medikationscheck und unsere Pharmazeutische Beratung stehen dir gerne zur Seite.

Aktualisiert: 13. Mai 2026

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