Asthma

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Was ist Asthma Bronchiale?

Das Asthma bronchiale ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Sie führt zu einer Verengung der Luftwege bis hin zu Anfallsweise auftretender akuter Atemnot. Das Bronchialsystem reagiert meist überempfindlich gegen unterschiedlichste Reize von außen.

Was passiert bei einem Asthma - Anfall?

  1. Die Muskulatur der Bronchien krampft sich zusammen.
  2. Die Bronchialschleimhaut schwillt an.
  3. Eine erhöhte Menge zähen Schleims wird produziert.

 

Verschiedene Asthmaformen:

  1. Allergisches Asthma:

    Allergie bedeutet soviel wie "Überempfindlichkeit". Beim Allergiker lösen körperfremde, eigentlich harmlose Stoffe überschießende Reaktionen des Immunsystems aus. Während zum Beispiel Blütenpollen einen nicht allergischen Menschen noch nicht einmal in der Nase kitzeln, können Allergiker darauf an der Haut mit Ekzemen und an den Schleimhäuten mit Asthma oder Heuschnupfen reagieren.

    Auslöser für allergisches Asthma sind: Pollen, Tierhaare, Vogelfedern, Hausstaubmilben, Schimmelpilz, Nahrungsmittel, oder wie beim berufsbedingten Asthma z. B. Mehlstaub.

  2. Nichtallergisches Asthma

    Oft findet sich trotz gründlicher Spurensuche kein allergischer Auslöser für das Asthma. Wenn der Arzt von einer inneren Ursache ausgeht, spricht er von „intrinsic Asthma“. Das intrinsische oder endogene Asthma kommt häufiger vor als das allergische.

    Auslöser für nicht - allergisches Asthma sind: bestimmte Arzneimittel (z.B. Acetylsalicyl-säure und Betablocker), Anstrengungsasthma, Überempfindlichkeit gegen z.B. Smog, verschmutzte Luft, Ozon, kalte Luft, Tabakrauch und psychische Faktoren.

 

Bitte informieren Sie immer Ihren Arzt und Apotheker über Ihr Asthma, damit dies beim Medikamentenkauf bzw. bei der Verordnung berücksichtigt werden kann.

Diagnose und Selbstkontrolle

Um die Diagnose zu stellen, brauchen Sie den Arzt. Der Arzt überprüft bei Verdacht auf Asthma zu Anfang die Lungenfunktion. Dieser Test grenzt die Art der Atemstörung näher ein. Für den Patienten ist der Test ungefährlich, nicht belastend und jederzeit wiederholbar.

Bei Verdacht auf einen allergischen Auslöser kann ein Allergietest Klarheit schaffen. Am häufigsten wird der Haut - Prick-Test angewendet. Wenn der Hauttest kein eindeutiges Ergebnis liefert, kann ein Bluttest (RAST - Test) gemacht werden. Er weist die Gesamtmenge an Antikörpern nach, die beim Allergiker erhöht ist.

anz besonders wichtig ist die tägliche Selbstkontrolle zu Hause mit einem Peak flow - Meter. Wir zeigen Ihnen gern ein preiswertes Gerät.

Das Drei - Stufen - Schema der Behandlung:

Wir haben wirksame Medikamente gegen Asthma bronchiale. Wie Ihr Arzt sie kombiniert und dosiert hängt von der Schwere der Erkrankung ab.

Fachärzte haben sich auf ein neues Behandlungsschema verständigt, das einer dreistufigen Treppe ähnelt.

Stufe 1:
Das Fundament der Treppe und der Behandlung sind entzündungshemmende Substanzen, in erster Linie die Corticoide. Sie werden in jeder Form von Asthma zur Basistherapie eingesetzt. Das regelmäßige(!) Inhalieren eines Corticoids kann also den Verlauf der Erkrankung wesentlich bessern. Bei leichtem Asthma reicht Cromoglicinsäure als entzündungshemmende Substanz. Für den Fall akuter Atemnot gibt es einen schnell wirksamen Beta - Agonist zum Inhalieren.

Stufe 2:
Bei mäßig schwerem Asthma wird die Medikation ausgedehnt: Theophyllin oder ein Beta - Agonist werden zusätzlich als bronchienerweiterndes Mittel eingesetzt, und zwar durchgängig, nicht nur bei Bedarf. Was leichtes und was schweres Asthma ist geht in erster Linie aus dem Lungenfunktionstest hervor.

Stufe 3:
In schweren Fällen schließlich kommt es zusätzlich zur Gabe von Cortisontabletten.

Die genannten Asthmamittel sind alle nur auf Rezept erhältlich, außer reine Cromo-glicinsäurepräparate. Gehen Sie daher immer rechtzeitig zum Arzt.

Was tun bei einem Asthmaanfall?

Es kann für Asthmakranke lebensrettend sein, zu wissen wie sich ein Anfall ankündigt und was in diesem Fall zu tun ist.

Vorboten eines Asthmaanfalls sind: zunehmende Atembeschwerden, wachsender Hustenreiz, ein Druck - und Engegefühl im Brustkorb und innere Unruhe und Angst kommen meist hinzu.

Die Verschlechterung kann sich über Stunden und Tage hinziehen, jedoch auch binnen weniger Minuten zum Anfall führen. In dieser Situation sollten Sie nach dem Inhalieren eines bronchialerweiternden Mittels ihren Atemstrom messen. Falls die Werte schlecht sind und die Beschwerden zunehmen, versuchen Sie trotzdem ruhig zu bleiben. Achten Sie auf die richtige Atemtechnik und wenden Sie die Medikamente an, die der Arzt Ihnen für den Notfall verordnet hat. Wenn die Inhalation keine wesentliche Besserung bringt, darf sie nach 20 Minuten wiederholt werden. Wenn Sie aber weiterhin um jeden Atemzug kämpfen und Ihre Medikamente nicht ausreichend helfen, rufen Sie unbedingt den Arzt.

 

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