Fieber Quiz: Testen Sie Ihr Wissen über Fieber

schweißgebadet und dann wieder Schüttelfrost – das Wechselbad des eigenen Körperzustands deutet meistens auf Fieber hin. Kennen Sie sich eigentlich mit Fieber aus? Testen Sie heute Ihr Wissen über die unangenehme Begleiterscheinung und lesen Sie nach, welche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten es gibt. → Was weiß ich über Fieber?

Wann spricht man bei einem Erwachsenen von Fieber?

  1. Bei einer Körpertemperatur von 38 Grad Celcius.
  2. Bei einer Körpertemperatur von 37 Grad Celcius.
  3. Bei einer Körpertemperatur von 39 Grad Celcius.


Von Fieber spricht man bei einer Körpertemperatur ab 38,2°C rektal (im Po) gemessen. Übrigens: Erwachsene sollten bei Fieber, das länger als zwei, drei Tage besteht oder wiederholt auftritt, einen Arzt aufsuchen. Für Säuglinge bis zu drei Monate gilt: Bei einer Körpertemperatur ab 38°C sicherheitshalber den Kinderarzt konsultieren. Stellen Sie Kinder unter zwei Jahren bitte dem Arzt vor, wenn sie länger als einen Tag Fieber haben. Ältere Kinder sollten zum Arzt bei Fieber ab 39°C oder bei Fieber, das länger als drei Tage anhält oder immer wieder auftritt.

  1. Unter den Achseln.
  2. Auf Brusthöhe/ Dekolleté.
  3. Im Gehirn.


In welchem menschlichen Körperteil sitzt das Wärmeregulationszentrum ?

  1. Unter den Achseln.
  2. Auf Brusthöhe/ Dekolleté.
  3. Im Gehirn.


Das Wärmeregulationszentrum sitzt im Gehirn und kontrolliert die Körpertemperatur rund um die Uhr. Es arbeitet ähnlich wie ein Thermostat. Drehen bestimmte Einflüsse den Sollwert des Thermostats hoch, passt der Körper die Temperatur an. Der Körper hält damit die Körpertemperatur in der Balance. Sobald das Gleichgewicht gestört wird, ist der Körper entweder unterkühlt oder überwärmt. Übrigens liegt die normale Körpertemperatur um die 37 Grad Celcius.

Warum erhöht sich die Temperatur und entsteht Fieber?

  1. Durch die Erhöhung der Stoffwechselprozesse über Nieren und Schilddrüse steigt die Temperatur an.
  2. Durch das schneller zirkulierende Blut mit steigendem Herzschlag entsteht Reibungswärme und die Temperatur steigt an.
  3. Der Körper reduziert die Wärmeangabe über die Haut und der Schüttelfrost erhöht gleichzeitig die Wärmeproduktion. Die Aktivität der Leber steigt, sie kurbelt den Stoffwechsel an und erzeugt damit mehr Körperwärme.


Verursacht durch Krankheitserreger und Entzündungsstoffe im Körper hebt unser inneres „Thermostat“ im Gehirn den Sollwert der Körpertemperatur an. Um dies zu erreichen, hat der Körper viele Möglichkeiten: Er reduziert einerseits die Wärmeabgabe über die Haut. Zugleich vermittelt der Körper uns das Gefühl, zu frieren, und lässt die Muskeln zittern – der sogenannte Schüttelfrost. Der Schüttelfrost erhöht die Wärmeproduktion. Gleichzeitig wird die Leber aktiv, indem sie den Stoffwechsel ankurbelt, sodass mehr innere Wärme erzeugt wird. Nun glüht die Haut, die Wangen werden rot, der Puls und die Atmung ziehen an. Will sich der Körper entfiebern, wird über die Haut wieder vermehrt Wärme abgegeben. Sie ist gerötet, feucht oder schweißgebadet.

Was löst typischerweise Fieber aus?

  1. Fieber kommt nur in Begleitung einer Grippe. Andere Ursachen gibt es nicht.
  2. Sobald Bakterien versuchen in den menschlichen Körper einzudringen, reagiert unser Abwehrsystem sofort mit Fieber.
  3. Fieber tritt auf, wenn unser Immunsystem sich verstärkt mit Krankheitserregern oder einer Entzündung befasst. Es gibt auch Fieberauslöser unbekannter Herkunft.


Fieber hat viele Ursachen. Als klassisches Symptom einer Infektion zeigt es oft, dass unser Immunsystem sich gerade verstärkt mit einem Krankheitserreger oder einer Entzündung befasst. Bei Erwachsenen können beispielsweise Erreger einer Lungenentzündung ausgelöst durch Grippeviren, Harnwegsinfekte oder eine Infektion mit Pneumokokken Fieber auslösen. Es gibt aber auch Fiebererkrankungen deren Herkunft unbekannt ist. Hält das Fieber länger als drei Wochen an, die Ursache jedoch unerkannt bleibt, handelt es sich um Fieber unbekannter Herkunft.

Warum kann Fieber zur Genesung beitragen?

  1. Wichtige Immunabwehrreaktionen werden bei höheren Temperaturen beschleunigt.
  2. Durch das Fieber werden die Keime aus dem Körper geschwitzt.
  3. Das Fieber verwirrt den Geist, dadurch leidet der Betroffene weniger unter den anderen Begleiterscheinungen von Infekten.


Wie wir bereits in Frage 4 gelernt haben, ist Fieber ein typisches Anzeichen, was darauf hindeutet, dass das Immunsystem zu dem Zeitpunkt verstärkt mit einem Krankheitserreger oder einer Entzündung zu tun hat. Währenddessen bildet der Körper eine Menge Abwehrstoffe. Einige davon, sogenannte Pyrogene, erzeugen Fieber. Zudem arbeiten wichtige Abwehrreaktionen bei höheren Temperaturen beschleunigt. Daher ist Fieber im Bedarfsfall eine sinnvolle Reaktion unseres Körpers.

Wann ist es sinnvoll das Fieber zu senken?

  1. Während einer Schwangerschaft.
  2. Das Fieber wird zu hoch und setzt dem Betroffenen sehr zu.
  3. Wenn der Betroffene bereits Medikamente eingenommen hat und nun fieberfrei ist.


Bei einer zu hohen Körpertemperatur zwischen 39°C und 40°C bei Erwachsenen kann man versuchen, das Fieber mit leicht kühlenden, handwarmen Wadenwickeln oder mit Paracetamol langsam zu senken. Zudem heißt es ab ins Bett und sich Ruhe verordnen. Weitere Untersuchungs- und Therapiemaßnahmen sind abhängig von der (mutmaßlichen) Ursache des Fiebers. Eine Infektion mit Bakterien beispielsweise wird erregerbezogen behandelt. Ob ein Arztbesuch notwendig ist, hängt immer vom Einzelfall, von den Symptomen und wie man sich insgesamt fühlt, ab. Demnach ist Antwort B richtig.

Und wie viele Fragen konnten Sie richtig beantworten? Ob richtig oder falsch beantwortet: jetzt kennen Sie sich in Fieber-Fragen aus und können einer gesunden Zeit entgegen fiebern.

Bleiben Sie gesund und genießen Sie die Vorweihnachtszeit!

Ihre Kristin vom apo-discounter.de Team

 

 

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