Tipps für ein gesundes Herz

unser Herz ist unser bester Freund, er ist der Motor unseres Lebens. Deswegen ist es besonders wichtig, das Herz gesund zu halten, um zum Beispiel einem Altersherz oder einem Herzinfarkt vorzubeugen. Mehr als 90% aller schweren Herzprobleme lassen sich durch eine gesunde Lebensweise vermeiden. Wir geben Ihnen Tipps für ein gesundes Herz.

Das Herz

Das Herz ist unser Motor des Lebens. Es ist etwa eineinhalb Mal so groß wie die Faust seines Trägers und wiegt zwischen 250 und 350 Gramm. Seine Hauptaufgabe ist die Versorgung des Organismus mit Blut, etwa 150.000 km Blutgefäße müssen im Körper versorgt werden. Im Ruhezustand hat das Herz etwa eine Leistung von 0,1 PS. Das bedeutet, dass pro Minute 5 Liter Blut durch den Körper gepumpt werden. Durch Zunahme der Herzfrequenz und des Schlagvolumens steigt die Leistung. Im Extremfall können 25 Liter pro Minute gepumpt werden. Bei einem 75jährigen Menschen hat das Herz etwa 3.000.000.000 Mal geschlagen. Diese Zahl zeigt deutlich, dass das Herz im Alter naturgemäß ermüdet. Eine falsche Lebensweise und die falsche Ernährung können das Herz immens schädigen und dazu führen, dass es schneller altert als sein Besitzer. Daher ist es wichtig seinem Herzen eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Herz-gesund – Ernährungstipps

  • Ausgiebig frühstücken: Obst, Vollkorn- und Milchprodukte sichern ein ausgewogenes Verhältnis an aufgenommenen Nährstoffen, Vitaminen und Kohlenhydraten.
  • An apple a day keeps the doctor away: Äpfel liefern viele Ballaststoffe, die die Arterien gesund halten. Außerdem sind Äpfel reich an Kalium. Dieser wirkt hohem Blutdruck entgegen.
  • Leibwächter Magnesium: Er veranlasst, das überschüssiges Kalzium an die Knochen abtransportiert wird und sich nicht an der Gefäßwand festsetzt. Außerdem hemmt Magnesium die Bildung von Blutgerinnseln.
  • Blattspinat enthält Folsäure (Vitamin B9). Folsäure reguliert die Konzentration des schädlichen Stoffwechselprodukts Homocystein im Blut. Sind die Homocystein-Werte zu hoch, steigt das Risiko für Herzinfarkt.
  • Arginin als Gefäß-Schützer: Arginin ist ein Eiweiß-Baustein und beugt Kalkablagerungen in den Gefäßen vor. Enthalten ist Arginin vor allem in Hülsenfrüchten, Nüssen, Lachs und Hühnerfleisch.
  • Cranberrysaft stärkt die Herzkranzgefäße durch den hohen Gehalt an Pflanzenfarbstoffen.
  • Grüner Tee = langes Leben: Die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe Polyphenole fangen Zellgifte (freie Radikale) ab und verhindern das Ablagern dieser an den Gefäßen.
  • Knoblauch: Während der Verdauung von Knoblauch werden Stoffe freigesetzt, die den Blutfluss fördern und die Gefäße entspannen.
  • Lebensversicherung Nüsse: Nüsse enthalten viel Vitamin E. Dieses Vitamin verhindert, dass sich das schädliche LDL-Cholesterin an den Gefäßwänden ablagert und so die Blutbahnen verstopft.
  • Balsam Olivenöl: Die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren senken den Cholesterin-Spiegel.
  • Rosmarin: Die Säuren und ätherischen Öle verbessern die Schlagkraft des Herzmuskels und fördern den Blutkreislauf.
  • Dunkle Schokolade: Besser gesagt der enthaltene Kakao hat einen positiven Einfluss auf unser Herz-Kreislauf-System. Die enthaltenen Polyphenole beugen Blutgerinnseln vor und schützen die Gefäße vor Ablagerungen. Je höher der Kakao-Anteil in der Schokolade ist, desto besser für das Herz.
  • Weintrauben sind Herzschützer: Der enthaltene Pflanzenfarbstoff Resveratrol senkt den Blutdruck und kräftig das Herz.
  • Tomaten so rot wie das Blut: Je röter die Tomate ist, desto besser schützt sie vor Herzerkrankungen. Der Pflanzenfarbstoff Lycopin schützt vor Ablagerungen in den Gefäßen.


Herz-gesund – Tipps zur gesunden Lebensweise

  • Entschleunigen Sie Ihr Leben: Schlafmangel, Stress, Überlastung des Verdauungssystems und körperliche Überanstrengungen beeinflussen die Herzfrequenz negativ. Durch Entspannungsübungen gönnen Sie sich und Ihrem Herzen eine Phase der Erholung.
  • Schlafen Sie ausreichend: Durch ein Schlafdefizit wird im Körper vermehrt das Stress-Hormon Cortisol ausgeschüttet. Der Blutdruck steigt und damit auch die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Halten Sie Mittagsschlaf: Während des Schlafes wird die Herzfrequenz heruntergefahren und der Körper kann sich entspannen.
  • Entgiften Sie Ihren Körper: Je mehr Toxine sich im Körper befinden, desto schwerer wird das Herz-Kreislauf-System belastet.
  • Atmen Sie richtig: Der Yoga-Lehre entsprechend geht die Dauer des Lebens mit der Anzahl der täglichen Atemzüge einher. Je länger die Atempausen sind, desto stärker senkt sich die Herzfrequenz ab. Die Lebenserwartung steigt aufgrund der herzschonenden Atmung an.
  • Saunieren Sie regelmäßig: Das Immunsystem wird gestärkt, ebenso die Bronchien und das Herz. Die Hitze sorgt für eine gute Durchblutung.
  • Hören Sie Ihre Lieblingsmusik: Der Durchmesser der Blutgefäße erweitert sich, die Durchblutung wird verbessert.
  • Achten Sie auf Ihre Zahngesundheit: Aggressive Parodontitis-Bakterien können Entzündungen auslösen, vor allem an den Blutgefäßen. Das führt mit der Zeit zu Verkalkungen, die Blutzufuhr zum Herzen wird erschwert. Dadurch steigt das Herzinfarkt-Risiko an.
  • Vermeiden Sie Übergewicht: Je mehr Übergewicht vorhanden ist, desto mehr Blutbahnen hat der Körper. Das Herz muss also mehr Blutgefäße versorgen und dafür stärker arbeiten.
  • Lachen Sie: Durch das Lachen erweitern sich die Arterien, die Durchblutung wird verbessert und die Sauerstoffaufnahme gesteigert. Forscher haben entdeckt, dass das Herz von Menschen, die sich eine Komödie im Fernsehen ansahen, so gut durchblutet war wie nach 20 Minuten Ausdauer-Sport.


Herz-gesund – Bewegungstipps

Individuelles Ausdauertraining oder andere körperliche Aktivitäten können dazu beitragen, das Herz zu schützen und das Kreislaufsystem zu stärken. Auch bei vorgeschädigten Herzen kann der Gesundheitszustand durch sportliche Aktivitäten deutlich verbessert werden.

Zu den Sportarten, die Herz und Kreislauf stärken, zählen u.a. strammes Gehen, Walken, Wandern, Joggen, Schwimmen und Radfahren. Wählen Sie eine Sportart aus, die Ihnen Freude macht. So bleiben Sie bei der Sache und sehen den Sport nicht als lästige Pflicht an. Unterstützend können Sie sich einen Mitstreiter aussuchen, denn als Team macht Sport doch mehr Spaß als allein. Und noch ein positiver Nebeneffekt: Sie bekommen den Kopf „frei“. Denn durch den Sport werden Stresshormone abgebaut und davon profitiert auch die Psyche.

Regelmäßiger, leichter Ausdauersport stärkt den Herzmuskel und fördert die Lungenfunktion. Das Schwimmen ist auch ein sehr guter Sport, um das Herz zu stärken. Das Wasser hat eine höhere Dichte als die Luft. Auf den Körper wird Druck ausgeübt, dieser presst das Blut zurück in den Brustraum. Dadurch muss das Herz entgegendrücken und mehr Blut pro Schlag transportieren. Nach regelmäßigem Training ist das Herzvolumen vergrößert, die Herzfrequenz sinkt und das Herz arbeitet effizienter.

Sollten Sie bereits ein vorgeschädigtes Herz haben oder an einer chronischen Herzkrankheit leiden, sprechen Sie bitte unbedingt mit Ihrem Arzt Ihren Bewegungsplan durch. Er kann durch gezielte Tests helfen, Ihren Trainingsplan gezielt mit Ihnen abzustimmen. Heutzutage sollten sich die Herzpatienten nämlich nicht mehr schonen. Durch gezieltes Herztraining kann das Herz gestärkt werden und somit die Lebensqualität gesteigert werden. Dies gilt natürlich nicht in der akuten Dekompensationsphase, bei Entzündungen des Herzmuskels, nach einem Herzinfarkt oder bei gefährlichen Arrhythmien. In diesen Fällen ist absolute Ruhe angesagt.

Sind Sie durch den Alltag und den Beruf zu sehr eingeschränkt, können kleinere Einheiten sportlicher Betätigung helfen: Gehen Sie zum Beispiel eine Haltestelle zu Fuß, benutzen Sie die Treppe statt den Aufzug oder fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit.

Herz-gesund – Herz-Gegner

Allgemein bekannt ist, dass Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck das Herz schädigen. Aber was ist mit Infektionen, Liebeskummer und Chips? Auch sie zeigen sich verantwortlich für Herzerkrankungen.

  • Vitamin-D-Mangel: Ein Mangel des Mineralstoffs erhöht das Herzinfarktrisiko.
  • Streptokokken-Infektionen: Wenn eine Streptokokken-Infektion (z.B. Mandelentzündung) nicht rechtzeitig behandelt wird, können die Bakterien weiterwandern und Herzerkrankungen auslösen.
  • Grippe: Bei grippalen Infekten oder der Grippe besteht absolutes Sportverbot. Der Virusinfekt sollte komplett ausgeheilt werden, bevor man wieder mit körperlicher Betätigung beginnt.
  • Liebeskummer: Stress in der Liebe verursacht eine hohe Konzentration an Stresshormonen im Blut. In ganz schweren Fällen spricht man auch vom Broken-Heart-Syndrom. Hierbei kann zu viel Adrenalin das Herz stillstehen lassen.
  • Zahnerkrankungen: Patienten mit Parodontose haben ein mehrfach erhöhtes Risiko an Herzerkrankungen zu leiden. Die Bakterien legen sich auf die Herzmuskeln und das Risiko für einen Herzinfarkt steigt.
  • Chips: Nach dem Genuss einer Tüte Kartoffelchips steigt der Anteil sog. Transfette im Blut. Dies sind die Hauptverursacher von Herzinfarkten.
  • Glutamat: Dieser Zusatzstoff ist in vielen Fertiggerichten und Gewürzmischungen enthalten. Glutamat steigert den Blutdruck, was wiederum den Herzmuskel schädigt.
  • Schlafmangel: Die optimale Schlafzeit liegt bei etwa 7 Stunden. Zu wenig Schlaf steigert die Konzentration des Stress-Hormons Cortisol im Blut, wodurch der Blutdruck steigt.
  • Lärm: Stress wird auch durch Lärm verursacht. Zu viel Lärm lässt den Cortisol-Spiegel steigen, wodurch der Blutdruck steigt.


Herz-gesund – Anzeichen erkennen

Die Beschwerden bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen beginnen meist schleichend. Zu den ersten Anzeichen gehören:

  • Kurzatmigkeit
  • Sehstörungen
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Ohnmachtsanfälle
  • Schmerzen in der Brust


Klären Sie die Symptome auf jeden Fall mit Ihrem Arzt ab. Er entscheidet auch, welche Sportart und in welcher Intensität für Sie die Beste ist. Denn auch wenn die Anzeichen schon da sind: Sport und Bewegung können noch viel bewirken.

Bleiben Sie gesund,

Ihre Kristin vom apo-discounter.de Team

 

 

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