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Wintersport - Mythen & Fakten

der Startschuss für die Wintersaison ist gefallen: Loipen, Skipisten und Eisbahnen sind wieder voll. Wintersportarten bieten einen Riesenspaß – allerdings mit Risiken. Denn die Verletzungsgefahr ist groß. Wir klären, welche Wintersportart die gefährlichste ist und wie Sie das Risiko für Verletzungen möglichst gering halten.

Die Sonne lacht, der Himmel ist blau, die Piste ruft. Wintersport erfreut sich an immer größerer Beliebtheit. Allerdings sollte man bei größter Freude die Sicherheit nicht vergessen. Denn das Verletzungsrisiko ist bei Wintersportarten groß.

Die gefährlichste Wintersportart

  1. Skifahren
  2. Snowboarden
  3. Eislaufen
  4. Rodeln
  5. Skilanglauf


Pro Saison verletzt sich von allen Skifahrern rund 1% der Fahrer. Bei den Snowboardern ist die Zahl etwa doppelt so hoch, allerdings ist die Schwere der Verletzung meist geringer. Die Gefahr beim Rodeln wird meist unterschätzt, auch hier verletzen sich viele Rodler. Am Geringsten ist die Gefahr beim Skilanglauf, hier gibt es keine bzw. wenig konkrete Daten zu eventuellen Verletzungen.

Die häufigsten Wintersportverletzungen

  • Prellungen, Zerrungen
  • Sehnen- und Bänderrisse
  • Knochenbrüche
  • Verrenkungen


Der menschliche Körper ist eigentlich nicht für rasante Abfahrten, steile Kurven und ständige Erschütterungen auf unebener Piste gemacht. Das Knie ist die größte Schwachstelle: Seiten-, Innen- und Kreuzbänder sowie der Meniskus halten den starken Belastungen im Falle eines Sturzes nicht aus. Schulterverletzungen sind die zweithäufigste Verletzungsart, gefolgt von Rumpf, Hüfte, Oberschenkel. An letzter Stelle stehen die Kopfverletzungen.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ereignen sich jede Saison auch große Unfälle. Diese passieren meist, wenn ein Skifahrer mit hoher Geschwindigkeit auf einen feststehenden Gegenstand auffährt. Solche Unfälle ähneln Motorradunfällen.

Ursachen für Verletzungen

  • Hohe Geschwindigkeiten während der Abfahrt, meist mehr als 50 km/h
  • Steile Abfahrten
  • Gedränge auf der Piste
  • Kollisionen
  • Unsicherheit auf der Piste oder dem Eis
  • Unregelmäßigkeiten auf der Eisoberfläche führen zu Stürzen
  • Einsturzgefahr auf zugefrorenen Gewässern


Vorbeugen von Verletzungen

  • Aufwärmübungen helfen, den Körper auf die ungewohnte Belastung vorzubereiten
  • Lernen Sie die richtige Technik
  • Pausen helfen, Müdigkeit und Unachtsamkeit zu überwinden
  • Geprüftes Material (Ski, Bindung etc.)
  • Wintersportbekleidung hilft, das Verletzungsrisiko zu vermindern
    • Helm!
    • Handschuhe
    • Rückenprotektoren
    • Whristguards für Snowboarder zum Schutz der Handgelenke
  • Gegenseitige Rücksichtnahme, Achten der Pistenregeln und verantwortungsvolles Fahren verhindern Kollisionen
  • Starten Sie ein paar Wochen vor dem Urlaub mit Skigymnastik, so kann sich der Körper an die ungewohnten Bewegungen gewöhnen
  • Passen Sie Geschwindigkeit und Fahrstil Ihrem Können an
  • Vermeiden Sie Alkohol


Wenn´s doch passiert ist

Knieverletzungen gehen meist mit Schwellungen einher. Als erstes hilft Kühlen. Das Knie sollte geschont werden und hoch gelagert werden. Durch einen Arztbesuch kann die Schwere der Verletzung überprüft werden. Eventuelle Therapiemaßnahmen werden danach ergriffen. Verrenkungen sollten schnellstmöglich von einem Arzt behandelt werden. Schulterverletzungen können unter Umständen erst zeitverzögert Schmerzen verursachen. Helfende Utensilien in Ihrer Reiseapotheke für den Wintersport können sein:

  • Kühlakkus
  • Schmerztabletten
  • Schmerzgel
  • Sonnenschutz
  • Lippenpflege
  • Fetthaltige Tagescreme
  • Erkältungsprodukte (Nasenspray, Hustensaft, Fiebermittel)
  • Desinfektionsmittel
  • Verbandsmaterial


Verletzungsrückgang

Im Laufe der letzten Jahre wurde durchweg ein Rückgang der Verletzungen registriert. Die Bereitschaft einen Helm zu tragen, steigt von Saison zu Saison. Die Skier und Bindungen sind sicherer geworden, auch das Tragen von Protektoren wird immer beliebter. So können viele Verletzungen schon im Vorhinein vermieden werden. Auch die Pistenbetreiber haben einen großen Beitrag geleistet. So werden die Pisten zum Beispiel autobahnähnlich präpariert, Gefahrenstellen werden entschärft bzw. beseitigt. Die größte Gefahrenquelle ist und bleibt die Kollision mit anderen Skifahrern. Allerdings verzeichnen hier die Statistiken auch einen starken Rückgang. Durch gegenseitige Rücksichtnahme und verantwortungsvolles Fahren können viele Kollisionen und die damit einhergehenden Verletzungen vermieden werden.

Mythen rund um Wintersportverletzungen

#Mythos 1: Männer verletzen sich häufiger als Frauen

--> Falsch: ein geschlechtsspezifisches Risiko besteht nicht.

#Mythos 2: Jüngere Wintersportler verletzen sich häufiger

--> Falsch: ein altersabhängiges Risiko besteht nicht.

#Mythos 3: Bei schönem Wetter steigt das Unfallrisiko

--> Falsch: Das Unfallrisiko sinkt sogar, je schöner das Wetter und je voller die Piste ist.

#Mythos 4: Die Verletzungsgefahr steigt bei schlechter Witterung

--> Korrekt: Auch wenn die Piste bei schlechter Witterung wenig befahren ist, steigt die Unfallgefahr durch schlechte äußere Bedingungen.

#Mythos 5: Der berüchtigte zweite Tag des Winterurlaubs birgt die meisten Unfallgefahren

--> Falsch: Alle Statistiken sagen aus, dass das Unfallrisiko ist an allen Tagen gleich verteilt ist.

#Mythos 6: Abends gibt es mehr Unfälle als morgens

--> Falsch: Auch bei dieser Aussage sind sich die Statistiker einig. Das Unfallrisiko ist über den Tag gleich verteilt.

Bleiben Sie gesund,

Ihre Kristin vom apo-discounter.de Team

 

 

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