Bauchmassage

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Die Bauchmassage zur Förderung der Darm-Gesundheit

Einfache und kurze Maßnahmen für eine lang anhaltende Magen-Darm-Gesundheit – die Bauchmassage vereint eine unkomplizierte Durchführung mit effektivem Nutzen. Und das Beste: Sie können sie zuhause selbstständig bei sich vornehmen.

So funktioniert die Selbstmassage des Bauches

Für die optimale Bauchmassage brauchen Sie nichts weiter als Ihre Hände und circa eine Viertelstunde Zeit. Legen Sie sich flach hin, entspannen Sie sich und vor allem die Bauchmuskulatur und atmen sie tief und gleichmäßig während der gesamten Massage.

Zunächst nehmen die Hände am Oberbauch den Kontakt zur Haut auf und gleiten unter Einatmen sanft bis zum Bauchnabel. Dort verweilen Sie und atmen gleichmäßig und mehrmals tief ein und aus. Bringen Sie nun die Daumen auf eine Linie und richten Sie die Fingerspitzen zum Schambein weisend aus, sodass eine dreieckige Fläche unterhalb des Nabels entsteht.

Nun beginnt die rechte Hand damit, entgegen des Uhrzeigersinns und im Rahmen der möglichen Hautdehnung kleine Kreise zu beschreiben. Der Kontakt zur Haut muss dabei stets bestehen bleiben. Die linke Hand ruht währenddessen. Vollziehen Sie diese Tätigkeit für 1 bis 3 Minuten beziehungsweise wiederholen Sie sie 10 bis 15 Mal. Dieser Zeitumfang gilt im Übrigen gleichermaßen für alle weiteren Schritte. Anschließend ruht die rechte Hand, während die linke ebenfalls kreisend und im gleichen Umfang je nach Hautelastizität bewegt wird. Sie tut dies allerdings mit dem Uhrzeigersinn. Wurde auch dieser Durchlauf beendet, rotieren beide Hände gleichzeitig in ihren jeweiligen Richtungen.

Im nächsten Schritt nehmen die Hände eine neue Position ein. Die rechte Hand wandert waagerecht nach unten, sodass der Daumen im oder am Bauchnabel ruht und die Handkante am Schambein liegt. Die linke Hand verschiebt sich waagerecht auf den Oberbauch mit dem kleinen Finger am Bauchnabel und dem Daumen unterhalb des Brustkorbs. Beim Positionswechsel bleibt der Kontakt der Hände zur Haut bestehen, denn jede Berührung der Hand hilft schließlich bei der Behandlung im Rahmen der Bauchmassage. Nun werden erneut kreisende Bewegungen durchgeführt – erst mit der rechten Hand gegen den Uhrzeigersinn, anschließend mit der linken Hand im Uhrzeigersinn und zuletzt wieder mit beiden Händen gleichzeitig.

Zum Schluss tauschen die beiden Hände ihre Positionen und ein weiterer Durchlauf der drei Schritte – rechte Hand, linke Hand, beide Hände – beendet die Massage des Bauches. Während der gesamten Prozedur können Sie leichten Druck mit den Händen ausüben. Je nach Körperbeschaffenheit und Ihrem persönlichen Empfinden variieren Sie die Stärke des Drucks. Zur Förderung der Gesundheit des Magens und des Darms sollte die Bauchmassage ein- bis zweimal täglich durchgeführt werden. Morgens im Bett nach dem Aufstehen und abends vor der Nachtruhe haben sich als geeignete Zeitpunkte herausgestellt.

Zu bedenken ist jedoch, dass auch die beste Bauchmassage einen Arztbesuch nicht ersetzen kann. Für eine genaue Diagnose Ihrer Beschwerden sowie den adäquaten Behandlungsansatz sollten Sie stets einen Arzt aufsuchen. Die Verdauungsorgane sind in ihrer Funktionsweise und Beschaffenheit nämlich äußerst komplex und vielseitig.

Bauchmassage – das einfache Mittel bei schwierigen Themen

In vielen Situationen des Alltags führen spontane Entscheidungen meist zu den besten Ergebnissen. Was gibt es zum Essen? Was mache ich am Wochenende? Wohin geht es in den nächsten Urlaub? In diesen und anderen Fällen kann es helfen, wenn wir unsere Wahl einfach „aus dem Bauch heraus“ treffen.

Dieses „Bauchgefühl“ kann mitunter aber von unangenehmen Regungen überschattet werden, denn beim menschlichen Magen-Darm-Trakt handelt es sich um einen äußerst sensiblen Bereich des Körpers. Seine Gesundheit hat stärkere Auswirkungen auf den gesamten Organismus, als allgemein bekannt ist. Die Themen Magenbeschwerden und vor allem Darmerkrankungen sind in der Öffentlichkeit jedoch mindestens genauso sensibel wie die Organe selbst und werden daher häufig missachtet.

Dabei ist der Darm ein echter Workaholic unter den Organen. Im Laufe eines Lebens verarbeitet er rund 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit. Wer so hart arbeitet, sollte regelmäßig zur Ruhe kommen – zumindest würde man das meinen. Die Realität sieht häufig leider anders aus: Viele kleine, unregelmäßig über den Tag verteilte Mahlzeiten im stressigen Arbeitsalltag und unausgewogene bis ungesunde Ernährungsweisen halten den Verdauungsapparat durchgängig auf Trab. Hinzu kommt, dass der Stuhlgang meist dem persönlichen Zeitplan untergeordnet ist und nicht umgekehrt.

Die Folge sind auf Dauer Ablagerungen und Schlacken an den Darmwänden, die Ihre physische und psychische Gesundheit beeinflussen können. In der Darmflora befinden sich nämlich mehr als 70 Prozent der körpereigenen Immunzellen, die bei einer Störung des Darms in Mitleidenschaft gezogen werden. Das schwächt maßgeblich die Eigenabwehr des Körpers. Hinzu kommt, dass der Darm im Laufe der Zeit übersäuert und letztlich in seiner Muskelfunktion erschlafft. Um dem entgegenzuwirken, können regelmäßige Bauchmassagen herangezogen werden. Für sich genommen oder als Bestandteil von Entschlackungskuren, Darmreinigungen und Diäten fördern sie die Entgiftung und Entschlackung und tragen so zur Gesundheit des gesamten Körpers bei.

So hilft die Bauchmassage dem Stoffwechsel und der Darmgesundheit

Die entgiftende und entsäuernde Wirkung der Selbstmassage des Bauches ergibt sich aus der Aktivierung des Verdauungssystems. Die Berührungen und Bewegungen der Hände auf dem Bauch regt die Durchblutung der dortigen Organe an und diese werden besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Zusätzlich entspannt sich die Muskulatur, was sich positiv auf den gesamten Körper auswirkt: Zum einen lösen sich die Ablagerungen an den Darmwänden und auch Blähungen können nun leichter abgehen; zum anderen verbessert sich die Körperhaltung durch die Entspannung des umliegenden Gewebes. Somit hilft die Bauchmassage nicht nur bei Verdauungsproblemen, sondern beispielsweise auch bei Rückenschmerzen. Das wiederum befreit den Kopf und ist gut für Geist und Seele.

Eine der häufigsten Krankheiten, die mit dem Darm in Verbindung steht, ist Verstopfung. Durch die Anregung der Verdauungsaktivität kann die Bauchmassage hierbei ebenfalls Abhilfe schaffen. Zusätzlich können Sie diesbezüglich Indische Flohsamenhüllen in Ihren Ernährungsplan integrieren. Die Schalen quellen im Darm um das 20-fache auf und nehmen dabei allerhand Fäulnisbakterien und Darmgifte auf. Die starke Ausdehnung regt zudem die mechanische Darmkontraktur an, wodurch der Stuhl leichter ausgeschieden werden kann. Darüber hinaus begünstigen die Flohsamen die Bildung von darmfreundlichen Laktobazillen und regen die Vitaminsynthese im Darm an. Somit stellen sie eine natürliche und schonende Darmregulation dar. Jedoch ersetzt auch das beste Mittel nicht das Hören auf den eigenen Körper. Bei Symptomen wie starken Bauchschmerzen oder langanhaltenden Verstopfungen sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

 

Weitere Infos zum Thema finden Sie in unserer Kategorie Magen & Darm.

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