Weihnachten, Ostern oder Pfingsten stehen vor der Tür. Die Geschenke sind im besten Fall schon besorgt und Sie sind daran Ihre Einkäufe für die Feiertage zu erledigen. Aber haben Sie auch daran gedacht, Ihre Hausapotheke zu überprüfen? Lesen Sie heute nach, wie Sie Ihre Hausapotheke fit für Feiertage machen. So sind Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet und können die freien Tage gesund und sorgenfrei genießen.

Vorbereitet sein für den Notfall

Schnell sind kleinere Unfälle bei den Kindern passiert. Plötzlich treten Beschwerden wie Schmerzen oder Sodbrennen durch zu üppiges Essen auf. Oder es kündigt sich eine Erkältung gerade dann an, wenn der Arzt und Apotheken über die Feiertage geschlossen haben. Ärzte und Apotheken bieten auch einen Notdienst an, jedoch sind Sie gut beraten, wenn Sie Ihre Hausapotheke mit den wichtigsten Arzneimitteln bestücken. So können Sie für sich und Ihren Liebsten eine gute Versorgung sichern und die besinnliche Zeit genießen.

Grundsätzlich lässt sich eine korrekt sortierte Hausapotheke in 4 Kategorien einteilen:

  1. Für Notfälle: alles für die unmittelbare Wundversorgung, wie Mullbinden, Pflaster, Desinfektionsmittel, Schere.
  2. Das „Lager“: enthält Medikamente für stets wiederkehrende, unvermeidbare Erkrankungen, wie Husten, Schnupfen, Fieber
  3. Bei Bedarf: Medikamente für akute Probleme oder Schmerzen
  4. Individuelle Arznei: Medikamente, die für spezielle Symptome oder chronische Erkrankungen verschrieben worden sind

Zusätzlich zu den beschriebenen Kategorien gibt es speziell zu Weihnachten unverzichtbare Produkte, die unbedingt in die Hausapotheke gehören. Denken Sie einmal an das üppige, nicht gut verdauliche Weihnachtsessen. Bei Braten, Klößen und Co. kann die Verdauung schon mal verrücktspielen und Sodbrennen zur Folge haben. Bevor Sie sich mit Blähungen und weiteren Verdauungsbeschwerden rumärgern, sorgen Sie mit Arzneimitteln gegen Magen- und Darmproblemen vor.

Kleine Verbrennungen beispielsweise durch Greifen an das heiße Backblech oder an offene Kerzen versorgen Sie am besten mit entsprechenden Verbandssachen, feuchtigkeitsspendenden Mitteln z. B. mit Dexpanthenol, kühlenden Sprays sowie Wund- und Heilsalben.

3 Hinweise für die Hausapotheke

  • Arznei gehört nicht ins Bad: Auch auf die korrekte Lagerung kommt es an. Achten Sie darauf, die Medikamente kühl, trocken und lichtgeschützt zu lagern. Bei unsachgemäßer Lagerung können die Medikamente ihre Wirksamkeit verlieren oder komplett verderben. Die Lagerung im Bad oder in der Küche ist dabei nicht zu empfehlen, da hier die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit extrem schwanken können. Ein abschließbares Schränkchen (z. B. im Schlafzimmer) wäre ideal. Bewahren Sie alle Medikamente in ihrer Originalverpackung inklusive Beipackzettel auf. So lassen sich Verwechslungen vermeiden und Sie können bei Unsicherheiten nochmal nachlesen. Verstauen Sie Ihre Hausapotheke in jedem Fall außerhalb der Reichweite von Kindern.

  • Verfallsdatum prüfen: Überprüfen Sie Ihre Hausapotheke mindestens einmal im Jahr. Alle Präparate, bei denen das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder die schon länger als ein halbes Jahr angebrochen sind, gehören entsorgt. Flüssige Arzneimittel wie z. B. Augentropfen darf man nach Anbruch nur wenige Tage oder Wochen lang verwenden (Hinweis auf der Verpackung beachten!).

  • die richtige Entsorgung: Alt-Arzneimittel geben Sie bitte in den Restmüll bzw. beachten die Hinweise Ihres lokalen Entsorgungsunternehmens. Auf gar keinen Fall gehören diese Medikamente in die Toilette!