In immer mehr Bundesländern wird das Tragen von Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Einkaufen nicht nur empfohlen, sondern ist verpflichtend. Die Regierung rät sogar dazu, auch dort Masken zu tragen, wo es derzeit (noch) keine Vorschrift ist.

Nach zahlreichen Diskussionen sind sich nun auch eine Vielzahl der Experten einig, dass das Tragen von mindestens einfachen Papiermasken sinnvoll sei und die Verbreitung des Coronaviruses vermindern kann.

Wir verraten Ihnen, welche Maskenarten es gibt, was die jeweiligen Vorteile sind und wie Sie die Masken so handhaben, dass sie auch wirkungsvoll schützen können – und zwar Sie selbst und Ihre Mitmenschen.

Welche Arten von Schutzmasken gibt es?

Spätestens seit das Coronavirus (Sars-CoV-2) Deutschland erreicht hat, wird über die Sinnhaftigkeit von Atemschutzmasken diskutiert. Dabei werden immer wieder die unterschiedlichen Maskentypen angesprochen. Im Wesentlichen sind das:

  • Schutzmasken der Klasse FFP1, 2 oder 3

  • Nasen-Mund-Schutz oder OP-Masken

  • einfache Masken aus Papier

Nicht jede Maske bietet einen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Im Folgenden erklären wir Ihnen die Unterschiede genauer und wann Sie welche Maskenart benötigen.

FFP-Masken: Guter Schutz für Sie und Ihre Mitmenschen

Darauf sollten Sie bei einer FFP2-Maske achtenFFP steht für Filtering Face Piece. Diese Feinstaubmasken sind sogenannte partikelfiltrierende Halbmasken und haben eine deutlich stärkere Wirkung beim Schutz vor Krankheitserregern, die durch Aerosol und Luft übertragen werden. Sie werden in die europaweit geltenden Kategorien EN149:2001 FFP1, FFP2 und FFP3 eingeteilt.

Zum Schutz vor dem Coronavirus sind Masken dieser Art mindestens aus der Kategorie FFP2 notwendig. Eine solche Maske können Sie momentan, solange der Vorrat reicht, bei apo-discounter.de bestellen: Mundschutz KN95 (5 Stk)

Welche Typen von FFP Masken gibt es und was sind die Unterschiede?

Wie bereits erwähnt, gibt es drei Klassifizierungen von FFP Masken. Eine Maske der Klasse FFP1 wählen Sie, wenn Sie sich vor landwirtschaftlichem Staub, normalem Schmutz in der Umwelt, Staub durch Eisen und Rost und ähnlichen partikelförmigen Verschmutzungen schützen möchten.

Eine FFP2 Maske ist dann die richtige Wahl, wenn Sie sich vor Viren und Keimen schützen wollen. Sie schützt sie zudem vor Nebel, Rauch und gesundheitsschädlichen Luftverschmutzungen. Das Robert Koch Institut empfiehlt beispielsweise bei der Pflege von Patient*innen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, diese Maskenkategorie.

Die FFP3 Maske bietet den sichersten Schutz vor Keimen und Krankheitserregern. Ebenso wie die FFP2 Masken sind sie Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung im medizinischen Pflegebereich.

Neben EU-Standards gibt es noch weitere Standards, wie zum Beispiel KN95 für Masken, die in China oder N95 für Masken, die in den USA abgenommen und getestet wurden.

Feinstaubmasken Masken gibt es mit und ohne Luftventil

Nicht jede FFP-Maske ist mit einem Filter ausgestattetDer Hauptunterschied der Atemschutzmasken mit FFP1-, FFP2- oder FFP3-Klassifizierung besteht in der Stärke des Filters, der Sie vor den umherfliegenden Partikeln schützt.

Während bei der FFP1-Maske mindestens 80% der sich in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm gefiltert werden müssen, sind es bei der FFP2-Maske bereits 94% der Partikel und bei der FFP3-Maske mindestens 99% der Partikel.

Der Mundschutz KN95 (10 Stk) filtert >95% und ist momentan bei apo-discounter.de verfügbar.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, dass es Feinstaubmasken gibt, die ein Atemventil besitzen. Dies ist vor allen Dingen dann sinnvoll, wenn der Atemwiderstand durch die Umgebung sonst zu hoch wäre.

Besonders beliebt sind Mund-Nasen-Masken und OP-Masken

Die Mund-Nasen-Maske, bzw. die OP- oder MNS-Maske, besteht aus einem drei-lagigen Filtervlies und ist allgemein bekannt, da sie bspw. von Zahnärzten getragen wird.

Diese Art Masken sollen aber eher das Gegenüber vor Tröpfchen schützen, die beim Sprechen oder Ausatmen automatisch abgegeben werden. Außerdem können sie verhindern, dass die geschützten Gesichtsbereiche mit größeren Tröpfchen aus Ihrer Umgebung ungewollt in Verbindung kommen.

Diese Form des Mund-Nasen-Schutzes erfüllt die dahingehenden gesetzlichen Vorschriften für Medizinprodukte und wird daher für diesen Zweck auch von Ärzten und Krankenschwestern verwendet.

Es handelt sich um eine Einmalmaske. Allerdings hat das Robert Koch Institut (RKI) derzeit empfohlen, auch diese Maskenart mehrfach zu gebrauchen – bei korrekter Anwendung. Dafür muss die Maske nach Gebrauch 24 Stunden gelüftet werden. Entsorgen Sie bitte auch diese Maske nicht in der Toilette, sondern im Restmüll.

Die günstigste Variante ist die einfache Papiermaske

Darauf ist beim Tragen einer Papiermaske zu achtenDie einfachste und auch günstigste Mund-Nasen-Maske ist aus einfachem Papier und besteht meist aus nur einer oder zwei Lagen. Sie wird mit zwei elastischen Bändern hinter den Ohren befestigt.

Auch wenn der Schutz dieser Masken vor Krankheitserregern aus der Luft nicht besonders hoch ist, ist er durchaus sinnvoll.

Denn ein Mundschutz mit Filterfunktion ist eine Möglichkeit, Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen ganz automatisch austreten, abzufangen. Somit dient diese Form der Maske vor allen Dingen als Schutz für Andere vor einer Infektion.

Diese Masken eignen sich daher nicht für den medizinischen Bereich, sind aber für den alltäglichen Gebrauch gut geeignet. Papiermasken dürfen nur einmal verwendet und sollten dann im Restmüll – auf keinen Fall in der Toilette – entsorgt werden.

Genähte Masken und Schals: Diesen Schutz können Sie mit selbstgemachten Masken erzielen

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass sowohl Tücher und Schals vor Mund und Nase als auch selbstgenähte Mund-Nasen-Schutzmasken verwendet werden dürfen. Zugleich wird aber auch betont, dass dies keine ausreichende Maßnahme ist, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Eine Bedeckung von Mund und Nase durch einen Schal oder eine selbstgenähte Maske ist deshalb erforderlich, weil man beim Sprechen – und natürlich auch beim Husten oder Niesen – kleine Mengen an Speichelflüssigkeit absondert.

Damit diese nicht – oder nur erschwert – in Umlauf gerät, sind diese Masken sinnvoll. Sie schützen also in erster Linie Ihre Mitmenschen vor einer möglichen Ansteckung und nicht den Träger selbst.

Diesen Schutz bieten die verschiedenen Maskentypen

Bei apo-discounter.de finden Sie den passenden Mundschutz

Egal, ob Sie sich für Einweg-Papiermasken, standardisierte OP-Masken oder Feinstaubmasken Mundschutz / Atemmasken entscheiden, im Angebot von apo-discounter.de finden Sie für Ihren Bedarf genau das richtige Produkt.

Kann das Tragen einer Schutzmaske das Ansteckungsrisiko reduzieren?

Eine Schutzmaske reduziert das Risiko einer Ansteckung. Allerdings kann sie eine Ansteckung nicht gänzlich verhindern. Die Qualität des Schutzes hängt dabei von Art und Klasse der Maske ab.

In erster Linie dient das Tragen der Masken – vor allem aus Papier, Vlies oder Stoff – als Schutz davor, andere anzustecken. Denn sie fangen die Tröpfchen ab, die beim Sprechen, aber auch beim Husten und Niesen austreten.

Bei apo-discounter.de finden Sie das Pandemie Vorsorgeset bestehend aus 2 Gesichtsmasken nach EN 14683 Typ II, 4 Einmalhandschuhen aus Vinyl und 2 feuchten Hautreinigungstüchern aus Vlies damit Sie in Corona-Zeiten gut ausgerüstet sind.

Sie selbst sind krank: So können Sie Ihre Mitmenschen durch das Tragen einer Schutzmaske schützen

Da die Masken austretende Flüssigkeiten – wenn auch nicht vollständig – abfangen, geraten weniger Viren in die Luft und damit reduziert sich das Ansteckungsrisiko für Ihre Mitmenschen.

Wie kann ich mich selbst durch das Tragen einer Maske vor einer Ansteckung schützen?

Für den Träger bedeuten diese Masken zunächst ein Hindernis, das eigene Gesicht zu berühren. Auch wenn man meinen mag, dass dies gar nicht so oft der Fall sei, so haben Untersuchungen jedoch ergeben, dass man sich durchschnittlich alle vier Minuten ins Gesicht fasst. Da auch die Hände per Kontaktübertragung die Viren verbreiten können, kann man auf diese Weise den Selbstschutz erhöhen und damit auch das Ansteckungsrisiko reduzieren.

Aus welchem Material werden Gesichtsmasken hergestellt?

Aus diesem Material wird ein Mundschutz hergestelltAbhängig davon, um welchen Typ es sich handelt, werden die Atemschutzmasken aus unterschiedlichen Materialien gefertigt.

Die Papiermasken werden, wie es der Name vermuten lässt, aus einem etwas reißfesteren Papier hergestellt. Die Bänder für die Ohren sind aus einem elastischen Gummizug.

Die sogenannten OP-Masken bestehen hingegen aus Vliesfasern unterschiedlichen Ursprungs. Sie sind erheblich reißfester als die Produkte aus Papier und haben mindestens drei Lagen. Oftmals haben Sie einen eingebauten Nasenbügel, mit dem man die Masken etwas besser an das Gesicht anpassen kann.

Die FFP-Masken werden aus mehreren Lagen spezieller Filtermaterialien gefertigt. Je höher die Klassifizierung ist, desto mehr und feinere Filterlagen sind in der Maske eingebaut. Zudem verfügen sie über Lagen aus elektrostatischen Materialien, bei denen Staub- und Flüssigkeitspartikel durch elektrostatische Kräfte gebunden werden.

Das sollten Sie beim Tragen einer Schutzmaske beachten

Egal, für welchen Maskentyp Sie sich entscheiden – wenn Sie diesen nicht sachgemäß handhaben, kann er Ihnen auch nicht den vorgesehenen Schutz bieten. Daher lesen Sie bitte unsere Hinweise zum korrekten und sicheren Gebrauch sorgfältig durch.

Wie setze ich die Maske korrekt auf?

So legen Sie einen Mundschutz richtig anBevor Sie die Maske in Gebrauch nehmen, sollten Sie sich sorgfältig die Hände waschen – zum Beispiel mit Dermowas Compact Seife –, um mögliche Verschmutzungen und Keime bereits im Vorfeld zu entfernen. Idealerweise verwenden Sie im Anschluss noch ein Desinfektionsmittel.

Wenn Sie die Maske erst aufsetzen, wenn Sie bereits unterwegs sind und keine Möglichkeit haben, sich die Hände zu waschen, reicht ein Desinfektionsmittel im Reiseformat – Octenisept Lösung (50 ml) –, mit dem Sie sich die Hände säubern können, aus.

  • Nehmen Sie Ihre Papier-, FFP-Maske oder den OP-Atemschutz aus der Verpackung. Vermeiden Sie dabei, die Innenseite der Masken zu berühren.

  • Fixieren Sie die Maske auf Ihrem Nasenrücken. Sollte sie einen elastischen Nasenbügel haben, passen Sie diesen so an, dass er lückenlos aufliegt.

  • Anschließend befestigen Sie die Gummibänder hinter den Ohren.

  • Bei der FFP-Maske müssen Sie das Gummiband über Ihren Kopf streifen und am Hinterkopf befestigen.

  • Achten Sie beim Aufsetzen der Maske darauf, dass Nase und Mund komplett bedeckt sind und keine Lücken entstehen.

Bei Bartwuchs muss auf vollständiges Abschließen des Mundschutzes geachtet werden

Darauf sollten Sie beim Tragen eines Mundschutzes mit Bart achtenTatsache ist, dass der lückenlose Abschluss der Maske bei einem Bart nicht immer möglich ist. Dadurch kann die Atemschutzmaske nicht umfangreich schützen und es wird den Coronaviren leichter gemacht, einzudringen.

Achten Sie daher darauf, sofern Sie Bartträger sind, dass die Maske optimal abschließt – vor allen Dingen, wenn Sie im medizinischen oder pflegenden Bereichen tätig sind. Manchmal ist es möglicherweise nötig, den Bart zu stutzen oder sich für die akute Zeit der Pandemie von der Gesichtsbehaarung zu verabschieden.

Wie kann ich als Brillenträger das Beschlagen der Gläser vermeiden?

Auch für Brillenträger bedeutet das Anlegen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes eine besondere Herausforderung. Oft sitzt die Brille nicht mehr richtig und die Gläser beschlagen. Bei Trägern von Gleitsichtbrillen kann es zudem vorkommen, dass sich die Sichtachse verschiebt.

Mit diesen 3 Tipps vermeiden Sie das Beschlagen der Brillengläser

  • Tipp 1: Legen Sie erst die Maske an und setzen Sie dann die Brille auf. Wenn die Brille auf dem oberen Abschlussrand der Maske aufliegt, kann die Atemluft nicht mehr nach oben entweichen und die Gläser beschlagen nicht.

  • Tipps 2: Falten Sie ein Taschentuch zu einem schmalen Streifen und legen es dort in die Maske, wo die Brille aufsitzt.

  • Tipp 3: Schürzen Sie beim Ausatmen die Lippen, indem Sie sie leicht nach vorne schieben und dabei kräuseln.

Zusätzlich sollten Sie Ihre Brillengläser mit einem Anti-Beschlag-Spray, z. B. Ultraklar Antibeschlagmittel (50 ml), präparieren. Auch Brillenputztücher – beispielsweise Brillenputztücher (10 Stk) – können hilfreich sein, um das Beschlagen zu minimieren.

So nehmen Sie Ihre Gesichtsmaske wieder korrekt ab

Beim Abnehmen der Gesichtsmaske sollten Sie in paar Grundregeln verinnerlichen, da sich zum einen viele Masken mehrfach nutzen lassen, zum anderen können Sie so vermeiden, mit möglichen Viren an der Maske in Berührung zu kommen.

  • Waschen Sie Ihre Hände sorgfältig – zum Beispiel mit Eucerin pH5 seifenfreies Waschstück für empfindliche Haut oder tragen Sie Einmal-Handschuhe Vinyl puderfrei Größe M (Alternativ: Fingerling Latex Größe 3).
  • Nehmen Sie die Maske ab, indem Sie sich leicht schräg nach vorne beugen.

  • Bei FFP-Masken fixieren Sie nun die Maske im Gesicht und verhindern damit, dass sie verrutscht. Ziehen Sie mit der anderen Hand die Bänder über den Kopf.

  • Bei allen anderen Masken gehen Sie wie folgt vor: Lösen Sie das Gummi an der einen Seite des Ohres und führen nun die Hand am Gesicht vorbei – ohne Kontakt –, um auf der anderen Seite das zweite Gummiband zu lösen.

Wenn Sie die Masken ein weiteres Mal verwenden möchten – das RKI empfiehlt dies aufgrund der Notsituation sogar für MNS- und FFP-Masken –, lagern Sie diese am besten auf einem sauberen Küchentuch oder hängen Sie sie an einem sauberen Ort auf, an dem sie lüften und ggfs. trocknen können.

Achten Sie in allen Fällen darauf, die Masken-Innenseite nicht zu berühren, da auf diese Weise Viren die Innenseite Ihrer Maske kontaminieren können. Auch mit der Außenseite sollten Sie, wenn möglich, nicht in Berührung kommen. Nach dem Abnehmen der Masken sollten Sie Ihre Hände erneut waschen. Wie Sie Ihre Hände optimal reinigen, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Textes.

Wie lange ist welcher Mundschutz haltbar?

Wie lange sind Schutzmasken haltbar?

Einmalmasken und Mund-Nasen-Schutz-Masken haben eine Haltbarkeit von durchschnittlich 3 Jahren. Bei FFP-Masken beträgt die Haltbarkeit etwa 10 Jahre.

Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums sollten Sie die Masken nicht mehr in Gebrauch nehmen. Die Materialien – beispielsweise das Gummi – können porös werden und die Masken können ihre reguläre Schutzfunktion möglicherweise nicht erfüllen.