{"id":13470,"date":"2021-12-29T09:50:28","date_gmt":"2021-12-29T08:50:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/?p=13470"},"modified":"2026-06-15T15:17:13","modified_gmt":"2026-06-15T13:17:13","slug":"leben-ohne-zucker-xxl","status":"publish","type":"ratgeber","link":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/kernig-und-gesund\/leben-ohne-zucker-xxl\/","title":{"rendered":"Leben ohne Zucker | Podcast Folge 51"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group is-style-section-1 has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained is-style-section-1--1\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letzte Woche ging es bei &#8222;kernig-und-gesund&#8220; um die Folgen des Zuckerkonsums. Heute sprechen Mario D. Richardt und Andrea Ballschuh dar\u00fcber, was passiert, wenn der K\u00f6rper keinen Zucker mehr zugef\u00fchrt bekommt. Welche Reaktionen des K\u00f6rpers sind zu erwarten? Welche gesunden Alternativen gibt es? Wenn Sie sich vorgenommen haben im neuen Jahr weniger S\u00fc\u00dfes zu essen, ist diese Folge etwas f\u00fcr Sie.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Expertin: Andrea Ballschuh, TV-Moderatorin, Journalistin und Buchautorin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/kernig-und-gesund.podigee.io\/51-51-leben-ohne-zucker\/embed?context=external\"><\/script><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-style-section-1 has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained is-style-section-1--2\">\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-794e3cfa wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized has-custom-border is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1161\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Ballschuh-Andrea-Zucker-scaled-e1640180763771.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13460\" style=\"border-radius:50%;aspect-ratio:1;object-fit:cover;width:300px\" srcset=\"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Ballschuh-Andrea-Zucker-scaled-e1640180763771.jpg 1161w, https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Ballschuh-Andrea-Zucker-scaled-e1640180763771-300x279.jpg 300w, https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Ballschuh-Andrea-Zucker-scaled-e1640180763771-1024x953.jpg 1024w, https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Ballschuh-Andrea-Zucker-scaled-e1640180763771-768x714.jpg 768w, https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Ballschuh-Andrea-Zucker-scaled-e1640180763771-200x186.jpg 200w, https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Ballschuh-Andrea-Zucker-scaled-e1640180763771-400x372.jpg 400w, https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Ballschuh-Andrea-Zucker-scaled-e1640180763771-600x558.jpg 600w, https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Ballschuh-Andrea-Zucker-scaled-e1640180763771-800x744.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1161px) 100vw, 1161px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">TV-Moderatorin, Journalistin und Buchautorin<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading is-style-default\" style=\"margin-top:0\">Andrea Ballschuh<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Thema Zucker widmet sich die beliebte TV-Moderatorin bereits seit 7 Jahren, nachdem bei ihr aufgrund eines zu hohen Zuckerkonsums eine Fettleber diagnostiziert wurde. Sie besch\u00e4ftigte sich daraufhin eingehend mit Zuckerkonsum und teilt ihre Tipps sowie leckere Rezepte in ihrem Buch.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leben ohne Zucker (XXL) \u2013 Wege aus der s\u00fc\u00dfen Falle<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der letzten Folge sprach ich mit Fernsehmoderatorin und Buchautorin Andrea Ballschuh \u00fcber Zucker: Wie <strong>gef\u00e4hrlich<\/strong> ist der f\u00fcr den <strong>K\u00f6rper<\/strong>? Was kann Zucker anrichten? Und was passiert, wenn man auf Zucker verzichtet? Und dass genau das so schwierig ist, wissen die meisten, denn Zucker macht irgendwie auch s\u00fcchtig. Doch wie kommt man los vom Zucker und welche <strong>Alternativen<\/strong> gibt es? Darum geht es heute.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201ekernig &amp; gesund\u201c, der Gesundheits-Podcast pr\u00e4sentiert von <strong>apodiscounter.de<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Einen wundersch\u00f6nen guten Tag zu einer brandneuen Folge \u201ekernig &amp; gesund\u201c kurz nach Weihnachten. Ich gehe davon aus, dass Sie wieder ordentlich geschlemmt haben, denn an den Feiertagen freuen sich nicht nur Karius und Baktus, sondern auch die Kilos, die ab sofort mehr an den H\u00fcften zu finden sind. Aber die <strong>V\u00f6llerei<\/strong> ist nun vorbei und ein neues Jahr steht uns bevor. <strong>Neues Jahr, neues Gl\u00fcck<\/strong>!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie w\u00e4re es denn zum Beispiel, wenn Sie sich vornehmen w\u00fcrden, im neuen Jahr mal auf <strong>Zucker<\/strong> zu verzichten? Wir verraten Ihnen heute, wie das geht. Mit mir am Mikrofon ist wieder meine bezaubernde Fernsehkollegin Andrea Ballschuh, die nebenbei auch noch B\u00fccher schreibt. Und eines ihrer erfolgreichsten B\u00fccher hei\u00dft \u201eZucker is(s) nicht!\u201c. Darin schreibt sie \u00fcber ihren Zuckerverzicht. Wir wollen heute von ihr erfahren, wie das gelingt. Guten Tag <strong>Andrea Ballschuh<\/strong>!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ich freue mich total, dass ich bei dir sein darf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Und ich freue mich, dass du wieder da bist. Andrea, wieso hast du dich denn in das Thema Zucker eingearbeitet? Wir haben letzte Woche dar\u00fcber gesprochen, vielleicht mal ganz kurz f\u00fcr die, die es nicht geh\u00f6rt haben \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ich h\u00e4tte das nicht freiwillig getan, weil ich war ein regelrechter <strong>Zucker-Junkie<\/strong>. Also ich habe mich zuckers\u00fcchtig gef\u00fchlt definitiv. Dann hat aber mein Hausarzt bei einer Routineuntersuchung festgestellt 2015, da war ich gerade mal 43, dass ich eine <strong>Fettleber<\/strong> habe, eine nichtalkoholische Fettleber, wie \u00fcbrigens jeder vierte Deutsche. Und die kommt zustande durch <strong>zu viel Zucker<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann hat er gesagt: Ballschuh, w\u00e4re eine gute Idee, den <strong>Zuckerkonsum<\/strong> runterzufahren. Und das habe ich versucht, bin nach zwei Tagen gescheitert und wusste, okay, bei mir geht\u2019s ganz oder gar nicht. Also, um so einen Reset-Knopf zu dr\u00fccken, um einfach auch ein neues Empfinden f\u00fcr meinen K\u00f6rper zu bekommen, f\u00fcr den Geschmack, und um wieder so ein normales Verh\u00e4ltnis zu Zucker zu entwickeln, habe ich gewusst: F\u00fcr mich funktioniert das am besten, wenn ich mal eine Zeit lang komplett darauf verzichte und dann so ein gesundes Ma\u00df f\u00fcr mich finde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war nie mein Ansatz, ein Leben lang auf Zucker zu verzichten und nie wieder auch nur ein K\u00f6rnchen anzur\u00fchren, sondern ich wollte einfach nur ein <strong>normales<\/strong> <strong>Ma\u00df<\/strong> finden. Weil die Weltgesundheitsorganisation sagt: <strong>20 Gramm Zucker, 25 Gramm<\/strong> so um den Dreh, das ist v\u00f6llig okay, damit kann der K\u00f6rper umgehen. Aber die meisten von uns essen viermal so viel, \u00fcber <strong>100 Gramm Zucker<\/strong>, also 33 W\u00fcrfel Zucker am Tag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und davon wollte ich runter und dachte: Wenn ich es schaffe, wirklich nur maximal 20 Gramm am Tag zu mir zu nehmen, dann ist das doch v\u00f6llig in Ordnung. Aber den Weg dahin konnte ich nur \u00fcber einen 90-t\u00e4gigen Zuckerverzicht gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Dar\u00fcber sprechen wir heute. Wer das Ganze nochmal h\u00f6ren will, ganz spannende Folge, kann ich empfehlen, es war quasi Folge 50. Heute sprechen wir \u00fcber den Zuckerverzicht. Und wenn wir jetzt dar\u00fcber sprechen, von welchem Zucker reden wir denn jetzt ganz genau? Ist es nur der Haushaltszucker oder was ist es?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja, wir reden \u00fcber den <strong>Verzicht<\/strong> von <strong>Haushaltszucker<\/strong>. Es gibt nat\u00fcrlich die ganz Strengen, die sagen: Nee, also wenn du auf Zucker verzichten willst, dann darfst du auch gar kein Obst essen, weil das ist ja auch Zucker. Und <strong>Kohlenhydrate<\/strong> gehen dann auch nicht, weil Kohlenhydrate sind ja auch Zucker. Ja, das stimmt. <strong>Glukose<\/strong> ist auch in Kohlenhydraten wie <strong>Vollkornprodukten<\/strong>, in Gem\u00fcse auch enthalten, aber die Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, aus Gem\u00fcse, die sind <strong>gesund<\/strong>. Also unser Gehirn braucht auch <strong>Glukose<\/strong>, um alles im <strong>K\u00f6rper<\/strong> am Laufen zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Glukose zieht er sich aus den Kohlenhydraten. Er braucht definitiv keinen Haushaltszucker. Klar, es gibt dann auch diejenigen, die sagen: Auf <strong>Obst<\/strong> <strong>verzichten<\/strong>. Jein! Wir sagen, Obst ist schon gesund, wenn es nicht mehr als zwei Portionen am Tag sind. Alles was dar\u00fcber hinausgeht, kann ungesund werden, kann dann auch zu viel Fruchtzucker f\u00fcr die Leber sein. Weil in Obst ist auch Zucker enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur ist in Obst der Zucker im <strong>Zusammenhang<\/strong> mit <strong>Ballaststoffen<\/strong> und deshalb kann er vom K\u00f6rper besser verarbeitet werden. Wenn man dann auch noch sagt, wir nehmen jetzt nicht unbedingt die ganz zuckerhaltigen Obstsorten wie <strong>Weintrauben<\/strong> zum Beispiel oder <strong>Birnen<\/strong>, sondern eher Beeren oder Papaya, dann freut sich unser K\u00f6rper dr\u00fcber und juchzt bei jedem Morgenm\u00fcsli oder jedem Morgenjoghurt, wo dann auch Obst mit enthalten ist. Also das Leben soll auch schon noch sch\u00f6n sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir nur noch verzichten m\u00fcssen, ich sag mal, ein Leben ohne Kohlenhydrate und Obst, wenn man keinen Zucker isst, das ist schon eine Herausforderung und ich wage zu bezweifeln, dass viele das sehr, sehr lange durchhalten k\u00f6nnen. Dazu braucht man echt viel <strong>Disziplin<\/strong>. Und es soll irgendwo schon auch noch, ich finde, im Alltag umsetzbar sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lohnt sich ein Zuckerverzicht f\u00fcr jeden?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Ja, richtig! Es gibt zwar viele Ersatzprodukte, auch dar\u00fcber sprechen wir nachher noch mal, aber lohnt sich denn Zuckerverzicht f\u00fcr jeden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Zuckerverzicht lohnt sich vor\u00fcbergehend f\u00fcr jeden, einfach um zu lernen so ein gesundes Ma\u00df zu erreichen. Also wirklich nicht mehr als 20 Gramm am Tag dann irgendwann mal dauerhaft zu essen. Warum lohnt sich das auf Zucker zu verzichten, ich sag mal, f\u00fcr mindestens 90 Tage? Was gewinnt man dadurch? Zum einen verbessert sich die <strong>Herzgesundheit<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil Herzgesundheit, <strong>koronare Herzerkrankung<\/strong> ist die h\u00e4ufigste Todesursache hier bei uns. <strong>Schlaganfallrisiko<\/strong> ist extrem gro\u00df, wenn wir viel Zucker essen. Wird also vermindert bei <strong>Zuckerverzicht<\/strong>. Unsere Haut wird sch\u00f6ner, weil Zucker <strong>entz\u00fcndungsf\u00f6rdernd<\/strong> ist und dann so die Fasern verklebt. Wenn wir darauf verzichten, wird unsere Haut sch\u00f6ner. Wir schlafen viel, viel besser, weil der Stoffwechsel dann auch nicht mehr so viel zu tun hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil wenn wir viel Zucker essen, muss der Stoffwechsel echt ordentlich arbeiten und deswegen k\u00f6nnen wir abends nicht gut einschlafen und wachen morgens meistens auch ziemlich ger\u00e4dert auf. Wer auf Zucker verzichtet, braucht weniger Schlaf. Was nicht hei\u00dft, dass wir weniger schlafen sollen, aber wir sind morgens einfach schon teilweise vor dem <strong>Weckerklingeln<\/strong> wach und wirklich <strong>ausgeruht<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wir haben mehr Energie \u00fcber den Tag, weil der <strong>Stoffwechsel<\/strong> eben nicht damit besch\u00e4ftigt ist, den <strong>Zucker<\/strong> zu <strong>verarbeiten<\/strong>. Viele denken, sie m\u00fcssen Schokolade essen, um Energie zu bekommen. Was auch stimmt, Glukose ist erst mal ein Energielieferant. Nur wenn wir darauf verzichten, brauchen wir zwischendurch nicht so einen Nachschub, sondern haben quasi \u00fcber den ganzen Tag hinweg viel <strong>Energie<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann wird auch noch die Verdauung besser, Bl\u00e4hungen gehen weg, die Verdauung l\u00e4uft wieder ganz normal. Menschen mit Verdauungsproblemen wissen, wie angenehm das Leben wieder wird, wenn man eine ganz normale Verdauung hat. Und Menschen, die viele Schmerzen haben, haben bei Zuckerverzicht nachweislich weniger Schmerzen, zum Beispiel <strong>Rheumapatienten<\/strong>. F\u00fcr die ist Zuckerverzicht ein absoluter <strong>Segen<\/strong>, weil sie wesentlich weniger Sch\u00fcbe haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Wenn es dann doch mal ein s\u00fc\u00dfer Apfel ist, am besten gleich nach einer Mahlzeit essen, damit der Insulinspiegel nicht zwischendurch gefordert wird?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja, wir sollten unserer <strong>Bauchspeicheldr\u00fcse<\/strong> zwischendurch immer mal eine <strong>Pause<\/strong> geben, denn sobald wir was mit Zucker essen, muss das Insulin ausr\u00fccken, das wird ja von der Bauchspeicheldr\u00fcse ausgesch\u00fcttet, und muss die <strong>Glukose<\/strong> aus dem Blut in die <strong>Zellen<\/strong> schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wenn die Bauchspeicheldr\u00fcse die ganze Zeit r\u00f6delt und r\u00f6delt und r\u00f6delt, dann hat sie irgendwann <strong>Verschlei\u00dferscheinungen<\/strong> und hat irgendwann keinen Bock mehr und gibt den Dienst auf. Wenn das passiert, also wenn permanent Insulin ausgesch\u00fcttet werden muss und irgendwann einfach die Bauchspeicheldr\u00fcse \u00fcberarbeitet ist und die Produktion einstellt, dann haben wir einen <strong>Typ 2 Diabetes<\/strong> und da wollen wir nicht hin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Warum machst du das f\u00fcr 90 Tage, warum nicht f\u00fcr einen Monat oder f\u00fcr ein ganzes Jahr?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Um Gottes Willen, f\u00fcr ein ganzes Jahr, da w\u00fcrde keiner mitmachen, glaube ich. 30 Tage haben sich gezeigt, reicht f\u00fcr viele nicht aus, um diese neue Gewohnheit zu etablieren. Unserer Erfahrung nach braucht es schon mal 30 Tage, um \u00fcberhaupt das zu einer kleinen <strong>Normalit\u00e4t<\/strong> werden zu lassen. Dann hat man sich gerade dran gew\u00f6hnt, aber diese <strong>Routine<\/strong> ist noch nicht gefestigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich wei\u00df, es gibt auch eine <strong>40-Tage Zuckerfrei-Challenge<\/strong>, es gibt viele Challenges, unsere startet am 1.1. und wir sind inzwischen fast 10.000 Leute in unserer Facebook-Gruppe. Das ist total spannend. Wir haben festgestellt, dass wenn du es 90 Tage durchh\u00e4ltst, dass die Wahrscheinlichkeit extrem gro\u00df ist, dass du dann langfristig deinen Zuckerkonsum auch unten halten kannst. Bei mir ist es inzwischen so, dass ich seit sieben Jahren kaum noch Zucker esse. Also damals h\u00e4tte ich mir nicht vorstellen k\u00f6nnen, f\u00fcr ein ganzes Jahr auf Zucker zu verzichten. Heute verzichte ich seit sieben Jahren gr\u00f6\u00dftenteils auf Zucker. Ich hatte neulich allerdings einen emotionalen <strong>Einbruch<\/strong>, und da war es nicht die <strong>Zuckersucht<\/strong>, die mich zur <strong>Schokolade<\/strong> getrieben hat, sondern da waren es definitiv die <strong>Emotionen<\/strong>. Da war eine Tafel Schokolade weg und da habe ich mal kurz im Selbstmitleid gebadet, aber Gott sei Dank, weil ich wei\u00df, wie es geht, ich konnte am n\u00e4chsten Tag einfach wieder von jetzt auf gleich den Zucker weglassen. Also ich war nicht sofort wieder in der Sucht drin. Wenn man das eben lange genug durchzieht, dann ist die R\u00fcckfallquote wesentlich geringer, dass man dann wieder so richtig in alte Muster f\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Dann ist quasi ein Ausrutscher okay f\u00fcr den K\u00f6rper?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja. Mit einem <strong>Ausrutscher<\/strong> kann man echt umgehen. Es ist auch so, wei\u00dft du, ich verzichte und die Leute, die alle mitmachen dann in unserer Facebook-Gruppe, wir verzichten 90 Tage lang auf jeglichen <strong>Zucker<\/strong>, also auch auf <strong>Lebensmittel<\/strong>, die zugesetzten Zucker haben, also auch auf So\u00dfen im Restaurant oder in der Kantine, auf angemachte Salatdressings.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach, nach den 90 Tagen, ist der K\u00f6rper so weit <strong>resettet<\/strong>, dass er auch gar nicht mehr so viel S\u00fc\u00dfes will. Das hei\u00dft, dann schmeckt auch eine Gurke s\u00fc\u00df, dann findest du eine Paprika s\u00fc\u00df. Dann hast du auch <strong>nicht<\/strong> mehr dieses <strong>Verlangen<\/strong> nach s\u00fc\u00df. Dann erlaube ich mir auch, wenn ich essen gehe, ein Essen mit So\u00dfe zu essen oder beim Japaner dann eben Sushi. Da ist auch, der Reis und die Sojaso\u00dfe enthalten auch Zucker.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das erlaube ich mir dann schon. Oder wenn es ein ganz besonderes <strong>Restaurant<\/strong> ist, wo es einen ganz besonderen Nachtisch gibt, dann g\u00f6nne ich mir auch das. Aber ich gebe mich nicht mehr her f\u00fcr sowas Profanes wie, man darf keine Marken nennen, aber so Riegelchen von bekannten Namen oder lila Verpackungen oder sowas, also so 08\/15-Schokolade, die mir fr\u00fcher immer sehr, sehr gut geschmeckt hat, die auch schmeckt, aber es muss ein absolutes Highlight sein. Abgesehen davon, wir haben im Buch so viele sch\u00f6ne Rezepte, die hat mein Neffe erstellt, der ist Koch und Food Stylist, S\u00fc\u00dfes ohne Haushaltszucker.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und das schmeckt so gut. Also ich brauche inzwischen gar nicht mehr den Kuchen mit Zucker, da kann ich auch Apfelmandel-Muffins machen mit Datteln und das schmeckt genauso gut. Oder auch Avocado, Mousse au Chocolat mit Avocado und Kakao, ungezuckertem Kakao und Datteln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Das kann ich mir nicht vorstellen mit Avocado.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ich wei\u00df, das kann keiner. Das schmeckt man aber nicht, die <strong>Avocado<\/strong>. Ich muss hier meine Nachbarn immer damit versorgen. Keiner von denen isst zuckerfrei, aber die sagen: Andrea, wenn du wieder dein Mousse au Chocolat ohne Zucker machst, dann sag uns Bescheid, dann wollen wir wieder was davon abhaben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist halt mit <strong>Datteln<\/strong> dann ges\u00fc\u00dft, auch das ist Zucker, es ist aber eine andere Form von Zucker und es ist im Verh\u00e4ltnis wesentlich weniger als das, was wir in einem normalen Mousse au Chocolat hinzuf\u00fcgen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Muss ich mal ausprobieren. Aber du hast vorhin gesagt, immer ab dem 1. Januar f\u00fcr drei Monate und danach bist du dann sozusagen im Laufe des Jahres wieder am Startpunkt, wo du vorher warst, oder h\u00e4ltst du schon irgendwo deinen Niedrigzuckerspiegel?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ich halte seit sieben Jahren meinen <strong>Niedrigzuckerspiegel<\/strong>. Nein, seit sechs Jahren. Im ersten Jahr bin ich wieder <strong>r\u00fcckf\u00e4llig<\/strong> geworden. Was mir da passiert ist, weil so nach f\u00fcnf Monaten habe ich mir dann eine Praline geg\u00f6nnt und da ist danach nichts passiert. Also ich war danach jetzt nicht gleich wieder voll druff. Und dann dachte ich, ach, ist ja gar nichts passiert, ist ja gar nicht so schlimm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann eine Woche sp\u00e4ter habe ich nochmal was genascht, weil ist ja nichts passiert. Und da ist wieder nichts passiert, im Sinne von wieder high sein oder sowas oder das Gef\u00fchl habe, ich muss jetzt sofort wieder weiteressen. Und dann wurde der Abstand aber zwischen den, ich mach mal eine Ausnahme, wieder geringer. Und pl\u00f6tzlich, ohne dass ich es gemerkt habe, habe ich doch wieder jeden Tag was gegessen, im ersten Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im ersten Jahr war dieser <strong>R\u00fcckfall<\/strong>, das hei\u00dft, ich habe im Jahr zwei 2017 schon wieder bei null begonnen, aber seitdem, seit 2017, habe ich einen Zuckerkonsum \u00fcbers Jahr gerechnet von, ich glaube, so um die 10 Gramm am Tag komme ich hin. Also ich bin weit unter dem, was die Weltgesundheitsorganisation als Maximalmenge angibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe so ungef\u00e4hr 5 bis 10, glaube ich, durch das, was halt, wenn ich doch mal im Hotel bin und da Br\u00f6tchen esse, da ist mit Sicherheit Zucker drin, weil in fast allen Broten ist Zucker oder eben So\u00dfen oder Dressings oder was auch immer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Aber du merkst \u00fcber das ganze Jahr verteilt trotzdem, dass du dich fitter f\u00fchlst, ausgeruhter f\u00fchlst, besser schlafen kannst?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie wirkt sich Zuckerverzicht auf den K\u00f6rper aus?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ich habe unfassbar viel <strong>Energie<\/strong> dadurch bekommen. Also ich schaffe viel mehr am Tag, weil ich auch nicht mehr st\u00e4ndig zum K\u00fchlschrank rennen muss, um S\u00fc\u00dfigkeiten zu holen. Ich habe lustigerweise die S\u00fc\u00dfigkeiten durch anderes Essen ersetzt, ich schmiere mir immer Kn\u00e4ckebrot mit K\u00e4se. Was nicht dazu beitr\u00e4gt, dass ich abnehme, wei\u00dft du, oder Cashew Mus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hei\u00dft, ich bin so eine emotionale Esserin, was ich damals immer schon war, nur esse ich heute eben nichts S\u00fc\u00dfes, daf\u00fcr halt eben K\u00e4sebrot. Und selbst, wenn das Brot keinen Zucker enth\u00e4lt, macht\u2018s aber trotzdem <strong>dick<\/strong>. Ich habe nach wie vor schon auch mit meinem <strong>Gewicht<\/strong> immer mal wieder hier und da zu tun, aber mein K\u00f6rper hat, ich habe <strong>keine Bl\u00e4hungen<\/strong> mehr, ich habe eine viel bessere Haut, ich werde jetzt 50 dieses Jahr und viele sind ganz erstaunt und glauben nicht, dass ich 50 werde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich glaube, das h\u00e4ngt auch damit zusammen, dass ich auf Zucker verzichte, weil die Haut dadurch viel, viel besser ist. Die Bl\u00e4hungen sind weg, ich wache morgens um f\u00fcnf vor dem Weckerklingeln auf und habe das Gef\u00fchl, ich k\u00f6nnte jetzt hier eine Runde im Wald joggen gehen. Und das hatte ich vorher nicht. Ich war vorher immer ger\u00e4dert morgens beim Aufwachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Es gibt dann also diesen QR-Code auf Papier, kann meine Oma den trotzdem nehmen, geht zur Apotheke und die Apotheke k\u00fcmmert sich dann oder schickt\u2018s zu euch?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Vor allen Dingen um diese Uhrzeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Andrea, du verzichtest also <strong>regelm\u00e4\u00dfig<\/strong> auf Zucker. Aber gibt es denn sowas wie <strong>Entzugserscheinungen<\/strong>? Also grad, wenn du anf\u00e4ngst jedes Jahr wieder auf Zucker zu verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Wenn ich anfange auf Zucker komplett zu verzichten, also wirklich zu 100 % f\u00fcr 90 Tage, habe ich keine <strong>Entzugserscheinungen<\/strong> mehr, weil mein K\u00f6rper einfach schon dran <strong>gew\u00f6hnt<\/strong> ist, kaum Zucker zu bekommen. Wenn man aber bei <strong>null<\/strong> <strong>anf\u00e4ngt<\/strong>, dann kann das schon passieren, dass man so in der ersten Woche, ersten ein, zwei Wochen <strong>Kopfschmerzen<\/strong> hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man f\u00fchlt sich m\u00fcde, der ein oder andere sagt auch, ein bisschen <strong>schwindlig<\/strong>. Ehepartner beklagen sich \u00fcber gereizte Menschen in ihrem Haushalt, es ist schlechte Laune. Das kann echt, das kann wirklich passieren. Oder dass mal so die H\u00e4nde <strong>zittern<\/strong>, unruhig wird. Aber das ist die Umstellung vom K\u00f6rper und dann auch von der Psyche. Am Anfang habe ich auch st\u00e4ndig nur an Essen gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hat aber nach ein, zwei Wochen nachgelassen und ab dann wird es wirklich leicht. Vor allem, und das ist der gro\u00dfe Gewinn f\u00fcr mich auch gewesen, ich habe keine Hei\u00dfhungerattacken mehr. Wenn du diese <strong>Hei\u00dfhungerattacken<\/strong> gar nicht hast, dann empfindest du es auch nicht als <strong>Qual<\/strong>, keinen Zucker essen zu d\u00fcrfen, in Anf\u00fchrungszeichen. Ich kann sogar im Sommer neben meiner Tochter sitzen, die ein Spaghettieis isst, und ich gucke ihr einfach zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Wow!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Fr\u00fcher w\u00e4re das niemals m\u00f6glich gewesen. Da h\u00e4tte ich gesagt: So! Dia, gib mal her! Nein, ich h\u00e4tte mir selber ein Eis geholt, und zwar drei Kugeln mit extra So\u00dfe. Das mache ich nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Aber wenn deine Tochter abends vorm Fernseher sitzt mit dir zusammen und sie holt sich dann Chips mit K\u00e4se \u00fcberbacken?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Nein, macht sie nicht. Also abends, nein, sie wei\u00df, sie darf S\u00fc\u00dfigkeiten essen, eine Kinderhand voll <strong>S\u00fc\u00dfigkeiten<\/strong> am Tag ist auch v\u00f6llig in <strong>Ordnung<\/strong>, ich verbiete ihr das nicht. Und sie hat nach <strong>Halloween<\/strong> zum Beispiel T\u00fcten mit wahnsinnig viel S\u00fc\u00dfigkeiten in ihrem Zimmer und die werden alt und m\u00fcssen wir irgendwann wegschmei\u00dfen, weil sie sie nicht anr\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie hat freien Zugang dazu und sie geht nicht ran. Weil sie isst ab und zu mal was, aber wirklich in Ma\u00dfen. Und sie wei\u00df aber, abends gibt\u2019s nichts S\u00fc\u00dfes bei mir, weil sie dann nicht einschlafen k\u00f6nnte. Weil wenn die <strong>Glukose<\/strong> ins <strong>Blut<\/strong> schie\u00dft, deswegen haben wir auch das Gef\u00fchl, wir sind wacher und wir haben viel mehr <strong>Energie<\/strong>, k\u00f6nnen uns mehr konzentrieren, wenn wir eine Schokolade essen, dann sind wir erst mal wach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klar, dann hat unser K\u00f6rper mehr Energie. Deswegen k\u00f6nnen die Kinder dann nicht einschlafen. Dann hat sie nat\u00fcrlich schon mal gefragt: Mama, kann ich auch was S\u00fc\u00dfes mit in die Schule nehmen? Weil ich bin fast die Einzige, die da nichts S\u00fc\u00dfes hat und die haben alle was S\u00fc\u00dfes. Dann sage ich: Aber wei\u00dft du, wenn du jetzt was S\u00fc\u00dfes in der Schule hast, dann wirst du m\u00fcde davon, dann kannst du im Unterricht nicht gut aufpassen. Und dann, clever wie sie ist: Aber Mama, du sagst doch, ich darf abends nichts S\u00fc\u00dfes essen, weil ich dann nicht einschlafen kann und zu viel Energie habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und jetzt sagst du mir, ich werde davon m\u00fcde? Und ich so: Ah clever! Aber es ist halt so, zuerst hast du Energie, das sind dann diese hyperaktiven Kinder. Also wir haben uns auch mit, meine Co-Autorin und ich, ich habe das Buch nicht alleine geschrieben, sondern mit Fabienne Bill, ist meine Freundin, mit der ich die Challenge gemacht habe. Wir haben auch mit Lehrern gesprochen, die sagen: Es ist total schlimm. Die Kinder, die alle so viel S\u00fc\u00dfes mit in die Schule bekommen, so Wei\u00dfbrot mit Nutella, das ist der Horror, die sind total aufgedreht, die sind total aufgekratzt, wirklich so fast <strong>hyperaktiv<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann irgendwann liegen sie mit dem Kopf auf dem Tisch. Wenn n\u00e4mlich der Blutzuckerspiegel wieder abf\u00e4llt, wenn die ihr <strong>Wei\u00dfbrot<\/strong> mit Nutella hatten, und Nussnougatcreme, es gibt auch andere Nussnougatcreme-Sorten, dann sind die einfach m\u00fcde, weil der K\u00f6rper gar keine Glukose mehr drin hat, weil das Insulin das so schnell verteilt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und deswegen ist es so wichtig, auch den Kindern Vollkornbrot mitzugeben mit Wurst, K\u00e4se, \u00c4pfeln, Gem\u00fcse, weil dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel lange auf einem niedrigen Niveau und sie kriegen dann halt mittags wieder ganz normal Hunger, wenn es dann in die Aula geht zum Essen. Und sie m\u00fcssen nicht zwischendurch sich irgendwas S\u00fc\u00dfes reinziehen und k\u00f6nnen auch dem Unterricht viel besser folgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Aber ich finde es pers\u00f6nlich auch erschreckend, also ich habe auch eine schulpflichtige Tochter und wenn sie teilweise erz\u00e4hlt, was die anderen so mit dabeihaben, da sind halt Schokoriegel mit dabei, eine Milchschnitte oder eben wirklich nur Toastbrot mit <strong>Schokoladencreme<\/strong>. Ich wei\u00df nicht, warum das so ist. Sind das naive Eltern oder ist das <strong>Faulheit<\/strong> oder was ist das?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ich glaube, es ist <strong>Bequemlichkeit<\/strong> und ich glaube es ist die Angst dem Kind gegen\u00fcber Nein zu sagen. Ich kenne sogar ein \u00c4rzteehepaar, die haben zwei Kinder, die sind so <strong>\u00fcbergewichtig<\/strong> die Kinder, weil die literweise diese Limonaden trinken. Ich denke aber, ihr seid doch \u00c4rzte, ihr m\u00fcsst doch \u00fcber die Auswirkungen Bescheid wissen, was das mit euren Kindern macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil wenn du als Kind schon \u00fcbergewichtig bist durch zu viel Zucker, wirst du es als <strong>Erwachsener<\/strong> ganz, ganz schwer haben, da wieder ein normales Gef\u00fchl daf\u00fcr zu bekommen oder davon runter zu kommen. Und das Schlimme ist: Es gibt in Deutschland 8 Millionen Diabetiker, die meisten davon sind halt Typ 2 Diabetiker, und Typ 2 kommt durch <strong>falsche Ern\u00e4hrung<\/strong> zustande.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Typ 1 ist erblich bedingt, also genetisch bedingt, aber Typ 2 ist durch falsche Ern\u00e4hrung verursacht. Und 2 Millionen Menschen wissen gar nicht, dass sie Diabetes haben. Und es gibt leider immer mehr Kinder und Jugendliche, und das ist wirklich <strong>erschreckend<\/strong>. Weil wenn du Diabetes einmal hast, wirst du es nicht wieder los. Die Folgeerscheinungen von Diabetes sind fatal. Deswegen w\u00fcrde ich sagen: Kl\u00e4rt bitte die Eltern auf!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-style-section-5 has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained is-style-section-5--3\">\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-794e3cfa wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h4 class=\"wp-block-heading\">E-Rezept f\u00fcr Antidiabetika einl\u00f6sen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Du hast Diabetes und hast ein E-Rezept f\u00fcr deine Medikamente erhalten? Jetzt schnell und bequem bei apodiscounter einl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-checkmark-list\">\n<li>Bequeme Einl\u00f6sung<\/li>\n\n\n\n<li>Kostenloser Versand**<\/li>\n\n\n\n<li>K\u00fchltransport m\u00f6glich<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\" style=\"margin-top:var(--wp--preset--spacing--40)\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-contrast-color has-accent-2-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.apodiscounter.de\/e-rezept\/rezept-einloesen\">E-Rezept einl\u00f6sen<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Frau-mit-Smartphone-Diabetes.jpg\" alt=\"E-Rezept f\u00fcr Insulin einl\u00f6sen\" class=\"wp-image-23092\" style=\"border-radius:10px;aspect-ratio:1;object-fit:cover;width:250px\" srcset=\"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Frau-mit-Smartphone-Diabetes.jpg 400w, https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Frau-mit-Smartphone-Diabetes-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Frau-mit-Smartphone-Diabetes-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich finde, es sollte <strong>Gesundheitsunterricht<\/strong> eingef\u00fchrt werden an den Schulen, dass die Kinder auch selber lernen, was zu viel Zucker in ihrem Hirn und in ihrem K\u00f6rper \u00fcberhaupt anstellt. Ich habe mal einen Vortrag gehalten in der neunten Klasse und die haben alle diese ganzen Energy Drinks getrunken. Die waren hinterher doch ein bisschen geschockt, als sie geh\u00f6rt haben, was das alles mit ihrem jungen K\u00f6rper so anstellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und die haben dann gesagt, ah, ich mach mal die Zucker-Challenge mit. Ob sie es durchgehalten haben, wei\u00df ich nicht, aber \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Das w\u00e4re sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> \u2026 sie haben zumindest mal dr\u00fcber nachgedacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Aber gibt es denn eigentlich \u00fcberhaupt <strong>zuckerfreie Ern\u00e4hrung<\/strong>? Denn irgendwo ist ja doch Zucker versteckt. Wenn ich jetzt zum Beispiel denke, wie gesagt, <strong>Apfelsaft<\/strong>, klar, da wei\u00df man, das ist Zucker drin. Aber jetzt Leberwurst, da soll Zucker drin sein \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> \u2026 oder Ketchup, Balsamico, das muss man sich mal reintun. Ich dachte, Balsamico ist Essig, da ist jetzt nicht viel drin, aber selbst da ist so viel Zucker drin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja, sehr, sehr, sehr, sehr viele Lebensmittel enthalten <strong>zugesetzten Zucker<\/strong>. Und das ist halt das Gef\u00e4hrliche. Viele sagen auch, ich esse gar nicht so viel S\u00fc\u00dfigkeiten, aber die nehmen halt den zugesetzten Zucker zum Beispiel durch Fertigprodukte zu sich. Ja, auch in <strong>Wurst<\/strong> ist Zucker enthalten, auch in <strong>Balsamico<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt hochwertigen Balsamico, der ohne zugesetzten Zucker auskommt, der nur den Zucker von der Traubens\u00fc\u00dfe enth\u00e4lt, also den von den Weintrauben quasi. Wobei das auch Zucker ist, der so einen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Aber ja, es geht. Es dauert am Anfang ein bisschen l\u00e4nger, bis man sich durch den Supermarkt gearbeitet hat, um auf die Zutatenliste zu schauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber es gibt auch <strong>Brot ohne Zucker<\/strong>, man muss halt hinten drauf schauen. Es gibt Gem\u00fcsebr\u00fche ohne Zucker. Ich muss keinen Obstjoghurt essen. Ich kann mir einen Naturjoghurt nehmen. Der enth\u00e4lt die ganz nat\u00fcrliche Laktose, also die schon so aus der Kuh rauskommt, und p\u00fcriere mir dazu Obst rein. Ich s\u00fc\u00dfe inzwischen mit Zimt. Zimt ist f\u00fcr mich mein S\u00fc\u00dfungsmittel geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oder Erythrit habe ich am Anfang genommen. <strong>Erythrit<\/strong> ist genauso wie <strong>Xylit<\/strong> ein <strong>Zuckeralkohol<\/strong>, das keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Da muss man nur aufpassen, wenn man einen Hund hat und man backt Pl\u00e4tzchen mit Xylit, auf gar keinen Fall den <strong>Hund<\/strong> diese Pl\u00e4tzchen essen lassen, weil f\u00fcr den Hund, der kann das nicht verdauen. Der kann daran wirklich <strong>sterben<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Oh!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja, ja! Aber Erythrit ist auch ein <strong>Zuckeralkohol<\/strong>, hat wie gesagt \u00fcberhaupt gar keinen Einfluss auf den <strong>Blutzuckerspiegel<\/strong>, das kann man nehmen zum S\u00fc\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Und hat null Kalorien, das ist das Gute daran.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja. Es schmeckt halt anders als normaler Zucker, also die S\u00fc\u00dfe ist eine andere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Und es f\u00fchlt sich auch ein bisschen k\u00fchl auf der Zunge an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja, ist ein bisschen <strong>k\u00fchl<\/strong>, ist auch nicht wirklich jedermanns Sache. Und wenn man zu viel davon isst, rennt man aufs Klo.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Zuckerersatzprodukte gibt es?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Richtig! Aber dann gibt\u2019s zum Beispiel, k\u00f6nnen wir gleich mal weiterf\u00fchren die Liste, was h\u00e4ltst du denn von Stevia?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ah! Abgesehen davon, dass <strong>Stevia<\/strong> seltsam schmeckt, aber das ist Geschmackssache, ich halte gar nicht so viel davon, dass man mit diesem sehr s\u00fc\u00dfen <strong>S\u00fc\u00dfkram<\/strong> ersetzt. Weil es geht auch darum, sich daran zu gew\u00f6hnen, weniger s\u00fc\u00df zu essen und nicht mehr dieses Verlangen nach S\u00fc\u00df zu haben. Deswegen w\u00fcrde ich auch sagen, <strong>Erythrit<\/strong> ist f\u00fcr den <strong>Anfang<\/strong>, wenn man damit anf\u00e4ngt, okay, sollte aber auch langsam ausgeschlichen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil sonst ersetzt du das eine S\u00fc\u00df durch das andere S\u00fc\u00df, okay, du hast dann zwar nicht so schlimme Auswirkungen auf deinen K\u00f6rper, aber zum Beispiel dieser <strong>S\u00fc\u00dfstoff<\/strong> in <strong>Tablettenform<\/strong>, der ist \u00fcberhaupt nicht gut f\u00fcr deinen Stoffwechsel. Da wird dem K\u00f6rper auch was ganz <strong>Falsches<\/strong> signalisiert. Auch <strong>Agavensirup<\/strong> wird gerne als Alternative genommen. Aber das hat einen extrem hohen <strong>Fruktose-Gehalt<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wir haben gelernt in der letzten Folge, zu viel Fruktose kann zu einer Fettleber f\u00fchren, kann Fettstoffwechselst\u00f6rungen nach sich ziehen, Verdauungsbeschwerden. Agavendicksaft, Agavensirup ist deshalb also auch keine gute Alternative.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Das Gleiche ist wahrscheinlich auch beim Kokosbl\u00fctenzucker, oder?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja. Ich hab&#8217;s anfangs noch genommen, Kokosbl\u00fctenzucker, Reissirup. Kommt halt ohne Fruktose aus, aber es ist eine Okay-Alternative f\u00fcr den Anfang, ich w\u00fcrde aber auch das immer mehr ausschleichen, immer mehr ausschleichen. Inzwischen steht mein Erythrit hier rum, ich kann&#8217;s eigentlich wegschmei\u00dfen, weil das Ablaufdatum ist schon abgelaufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Ich muss sagen, ich mag Erythrit, weil ich aber auch gerne mal Schokolade esse oder einen Kakao trinke. Und dann nehme ich eben einen <strong>Naturkakao<\/strong> und dann nehme ich Erythrit und dann wei\u00df ich, okay, es ist halt wirklich nur dieses <strong>Fett<\/strong> drin, diese <strong>Kakaobutter<\/strong>, aber eben kein Zucker. Was ich pers\u00f6nlich auch bedenklich finde, ist, es gibt auch diese Light Drinks, da gibt\u2019s Cola Light, da steht immer drauf, ich will jetzt keine Marke nennen, da ist vor allen Dingen auch <strong>Aspartam<\/strong> drin. Das ist hochgradig <strong>krebserregend<\/strong>, das muss man mal bei Google eintippen. Also da wird einem Angst und Bange.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Und deswegen raten wir von allen <strong>Light Produkten<\/strong> ab, das haben leider viele nicht auf dem Schirm, in der Tat auch Gift f\u00fcr den K\u00f6rper ist, dieses Aspartam. Auch wenn es jetzt keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat, es ist kalorienfrei, es ist s\u00fc\u00dfer als Zucker. Aber dieser chemische Stoff, es wird halt k\u00fcnstlich hergestellt, macht was im K\u00f6rper. Der K\u00f6rper m\u00f6chte keine k\u00fcnstlichen, keine Chemie in sich haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So sind wir nicht geschaffen worden. Sondern je nat\u00fcrlicher die Lebensmittel sind, die wir zu uns nehmen, umso besser f\u00fcr unseren K\u00f6rper, desto besser kann er das verdauen. Wei\u00dft du, wir sorgen uns so sehr um unser Auto und bringen es bei jedem Klacks in die Werkstatt, aber unseren K\u00f6rper vernachl\u00e4ssigen wir so sehr. Von daher lieber zweimal \u00fcberlegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich geh\u00f6rte ja auch dazu, ich habe ja auch diese ganzen <strong>Fehler<\/strong> gemacht. Ich will mich da nicht freisprechen, ich bin keine Heilige. Und nat\u00fcrlich, ab und zu passiert mir das auch. Was hei\u00dft passiert mir, es ist dann eine <strong>Entscheidung<\/strong>. Es passiert mir nicht, sondern ich lasse es in dem Moment zu und entscheide mich daf\u00fcr. Ich bin jetzt hier nicht unter die Prediger gegangen, die jetzt so ganz militant unterwegs sind. Aber im Gro\u00dfen und Ganzen, wenn wir uns doch mal ein bisschen mit unseren Lebensmitteln besch\u00e4ftigen und was wir unserem K\u00f6rper dort antun, den wir doch noch viele Jahre am Laufen halten wollen und gerade in Zeiten wie diesen auch gesund bleiben wollen und starke Abwehrkr\u00e4fte haben wollen, macht\u2018s schon Sinn sich ein bisschen Zeit zum Kochen zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil unsere Familie wird es uns danken, wenn wir noch mit 80 mit unseren Enkeln rumtoben k\u00f6nnen. Es braucht halt immer ein starkes <strong>Warum<\/strong>. Und wenn jemand jetzt auf Zucker verzichten m\u00f6chte, einfach nur um abzunehmen oder weil jemand von au\u00dfen ihm das aufdr\u00fcckt, dann reicht das nicht als Warum. Sondern es braucht ein Warum dahinter und das h\u00e4ngt meistens dann doch mit der <strong>Gesundheit<\/strong> zusammen. Und wenn das Warum stark genug ist, dann kann man auch wirklich alles schaffen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie l\u00e4sst sich die Lust auf was S\u00fc\u00dfes verringern?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Was kannst du denn f\u00fcr jemanden empfehlen, der gerade am Start ist und versucht jetzt auch auf Zucker zu verzichten? Wie kann man diesen Jeeper auf S\u00fc\u00dfes denn zum Beispiel am Abend <strong>bew\u00e4ltigen<\/strong>?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00fcrdest du jetzt sagen, okay, dann schnell ins Badezimmer gehen, Z\u00e4hne putzen und eine sch\u00f6ne scharfe Mundsp\u00fclung, dass man \u00fcberhaupt keinen Bock mehr drauf hat?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Zum Beispiel! Das kann wirklich helfen, <strong>Z\u00e4hne<\/strong> <strong>putzen<\/strong> kann wirklich helfen. Was hilft, wenn man akut Lust auf S\u00fc\u00dfes hat und dem nicht nachgeben m\u00f6chte, was halt in der Anfangszeit oft passieren kann, ist, zum Beispiel was Bitteres, also Espresso trinken, ohne Zucker. Espresso trinken, Mandeln essen, Waln\u00fcsse essen, Rucola ist zum Beispiel auch bitter, also alles, was bitte ist. Oder <strong>Bittertropfen<\/strong>, ich habe mir Bittertropfen aus der Apotheke besorgt und habe dann so zwei Tropfen unter die Zunge gemacht, das hat geholfen. Oder ich hatte in meiner Anfangszeit immer eine Vanilleschote im Glas mit. Da habe ich dran gerochen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Das reicht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja, auch sowas nimmt die Lust auf S\u00fc\u00dfes. Oder erst mal ein Glas Wasser trinken. Weil manchmal denken wir, wir haben <strong>Hunger<\/strong>, aber dabei haben wir eigentlich Durst, wir kennen das nur nicht. <strong>Pfefferminz<\/strong> kann zum Beispiel die Lust auf S\u00fc\u00dfes <strong>stoppen<\/strong>, einen Tee trinken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wenn es dann doch irgendwie nicht nachl\u00e4sst, \u2026 ach so, 15 Minuten warten, ist \u00fcbrigens auch noch ein Trick, und wer jetzt das Gef\u00fchl hat, nein, ich halte diese 15 Minuten nicht aus, ich habe immer ein Ei dabei \u00fcbrigens, wenn ich Hunger habe. Damals hatte ich noch immer ein gekochtes Ei dabei und N\u00fcsse. Dann halt eben einen Apfel essen. Apfel hat zwar Fruchtzucker, aber wie gesagt zwei Portionen Obst am Tag sind v\u00f6llig in <strong>Ordnung<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Und ein Apfel am Tag wird sowieso empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Ja genau, richtig!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> W\u00fcrdest du empfehlen f\u00fcr den Anfang, dass man grunds\u00e4tzlich auch alles, was Zucker hat, aus dem Haushalt verbannt? <strong>Schokolade<\/strong> gleich wegschmei\u00dfen oder weggeben an die Nachbarn oder wegschlie\u00dfen lassen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Wenn man bisher ein echter <strong>Zucker-Junkie<\/strong> war und das Gef\u00fchl hatte zuckers\u00fcchtig zu sein, ist es sinnvoll, habe ich zumindest so gemacht, die Schokolade aus dem Hause zu verbannen. Weil man denkt sonst, und wir haben viele in der Zuckerfrei-Gruppe, die genauso agieren: Ach! Ich esse das jetzt noch auf, was da ist, und danach fange ich an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber es gibt keine <strong>Verpflichtung<\/strong>, da steht keiner mit der Pistole und sagt: Iss diese Schokolade jetzt auf! Ja, es tut weh, Lebensmittel wegzuschmei\u00dfen, man kann sie ja verschenken. Wobei dann andere sagen: Was? Du verschenkst Gift? Nein, ich w\u00fcrde sie, um es sich selber nicht schwer zu machen, um sich nicht selber zu entt\u00e4uschen, ich w\u00fcrde die Schokolade dann wirklich verbannen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein Gott, und wenn jetzt jemand sagt, nee, kann ich aber nicht, ich esse es erst auf, dann iss es halt erst auf und fang danach an, Hauptsache du f\u00e4ngst irgendwann eines Tages an. Aber es macht\u2018s leichter. Ja.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Andrea, es war mir wieder ein Vergn\u00fcgen. Vielen lieben Dank, dass du Zeit hattest!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Sehr gerne! Es hat mich sehr gefreut bei dir zu sein. Und ich w\u00fcnsche allen, die es versuchen, ganz, ganz viel Gl\u00fcck! Wie gesagt, wer <strong>Unterst\u00fctzung<\/strong> haben will, Fabienne Bill und ich sind in der Facebook-Gruppe \u201eZucker is(s) nicht!\u201c ab 1.1. 90 Tage f\u00fcr alle da mit Fragen und Antworten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also wir mit Antworten. Und tragen euch da so ein bisschen durch diese Zeit auch mental, weil Fabienne ist Coach und kann sowas immer ganz gut auffangen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Und dein Buch \u201eZucker is(s) nicht!\u201c ist auch sehr lesenswert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Andrea Ballschuh:<\/strong> Vielen Dank!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mario D. Richardt:<\/strong> Danke Andrea! Am 5. Januar geht es hier weiter bei \u201ekernig &amp; gesund\u201c mit dem Thema \u201e<strong>Schlupflider, Lifting und Co.<\/strong>\u201c. Ihnen vielen Dank f\u00fcrs Zuh\u00f6ren, Downloaden, Streamen, Abonnieren und Teilen. Alle Folgen gibt es dort, wo es gute Podcasts gibt. Bis n\u00e4chste Woche oder besser, bis n\u00e4chstes Jahr! Rutschen Sie gut rein! Machen Sie es gut! Tsch\u00fcss!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche ging es bei &#8222;kernig-und-gesund&#8220; um die Folgen des Zuckerkonsums. Heute sprechen Mario D. Richardt und Andrea Ballschuh dar\u00fcber, was passiert, wenn der K\u00f6rper keinen Zucker mehr zugef\u00fchrt bekommt. Welche Reaktionen des K\u00f6rpers sind zu erwarten? Welche gesunden Alternativen gibt es? Wenn Sie sich vorgenommen haben im neuen Jahr weniger S\u00fc\u00dfes zu essen, ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":13479,"parent":17128,"menu_order":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[66,103,91,21],"class_list":["post-13470","ratgeber","type-ratgeber","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-cat-kernig-und-gesund","category-diabetes","category-ernaehrung","category-gesundheit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/ratgeber\/13470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/ratgeber"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/ratgeber"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/ratgeber\/13470\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23542,"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/ratgeber\/13470\/revisions\/23542"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/ratgeber\/17128"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13479"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.apodiscounter.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}