Gelenkschmerzen

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  • zur unterstützenden Therapie bei Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates
  • entzündungshemmend
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Gelenkschmerzen: Ursachen erkennen, rechtzeitig vorbeugen, wirksam behandeln

Schmerzende Gelenke - für die Betroffenen Alltagseinschränkung und Einbuße an Lebensqualität gleichermaßen: Nach Schätzungen der Deutschen Rheuma-Liga sind 15 Prozent der Deutschen wenigstens einmal jährlich wegen Gelenkproblematiken in Behandlung, Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Verschwinden manche Gelenkschmerzen nach außergewöhnlichen Belastungen bald wieder, werden andere zum Dauerbegleiter.

Gelenkschmerzen: Symptome und Erkrankungen

Gelenke - aus Gelenkspalt, Gelenkkapsel, Knorpel, Bändern und Schleimbeuteln bzw. Gelenktaschen - verbinden zwei Knochen flexibel miteinander, um eine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Gelenkhöhle zu bilden. Schmerzen sie, ist dies Symptom unterschiedlichster Erkrankungen des Bewegungsapparates. Oft sind nur einzelne Gelenke betroffen - wie bei Arthrose (Verschleiß), Gelenkentzündungen bzw. rheumatoider Arthritis (von gr. rheuma = ziehender Schmerz) oder der Stoffwechselstörung Gicht (Harnsäureüberschuss). Andere Gelenkerkrankungen haben genetische Ursachen - wie Morbus Bechterew. Nicht selten sind Sehnen- oder Schleimbeutelentzündungen die Schmerzursache, ohne dass das eigentliche Gelenk entzündet ist. Starke Schwellungen und schmerzhafte Bewegungseinschränkungen können auch auf eine bakterielle Infektion hinweisen. Eher selten dagegen: Schwellungen mit Schmerzen, die durch Geschwulste wie gutartige Tumoren an Gelenkknorpel oder Sehne oder bösartige, gelenknahe Weichteiltumoren (Knie- oder Hüftgelenk) bedingt sind.

Schmerz: Was ihn verursacht

Gelenke sind immensen Belastungen ausgesetzt - jeden Tag. Das Ausmaß dieser Belastungen und der entsprechenden Beschwerden bemisst sich nach Art des Gelenks (Hüfte, Knie oder Hand), bereits erlittenen Gelenkverletzungen (z. B. Knorpelschaden), Vorerkrankungen (wie rheumatoider Arthritis) und Lebensalter. Da der Knorpel selbst schmerzunempfindlich ist, sorgen Gelenkkapsel, Knochen, Muskeln und Bindegewebe für Beschwerden, weshalb Schmerztherapie immer dort ansetzt.

Übergewicht, aber auch einseitige oder extreme Beanspruchung bei Leistungssport oder Arbeit belastet ein Gelenk zusätzlich; Fehlstellungen wie X- oder O-Beine beschleunigen den Abnutzungsprozess. Auch gelenknahe Knochen, die nach einem Bruch nicht exakt zusammenwachsen, verschleißen schneller (Arthrose des Sprunggelenks etc.); Hammerzehen durch zu enges Schuhwerk sorgen ebenfalls für Gelenkschmerzen, genauso wie Verletzungen des Kniegelenks mit Kreuzband und Knorpelscheibe/Meniskus (Ski, Fußball) oder Nervenverletzungen des Schultergelenk durch Sturz auf den Arm.

Therapie: Das sagt die Schulmedizin

Ärztliche Behandlung von Gelenkschmerzen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz - und nimmt den Gesamteindruck des Patienten, seine persönliche Krankengeschichte sowie Belastungen in Alltag, Arbeit und Freizeit in den Blick. Entsprechend sollten physiotherapeutische Übungen, Entspannungsverfahren und Verhaltenstherapien bei schmerzhaften Gelenkproblemen auch etwas für die Psyche Betroffener tun. Bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen kann ein Eingriff die Gelenkinnenhaut entfernen, eine Punktion einen Gelenkerguss entlasten. Dagegen sprechen Erkrankungen wie Borrelieninfektionen auf Antobiotika an. Immer brauchen entzündete Gelenke Schonung, entzündungshemmende Medikamente wie nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac lassen den Schmerz zurückgehen, sind aber wegen ihres Effekts auf Nieren und Blutdruck keine Dauerlösung. Auch örtlich aufgebrachte Schmerzgele und Salben wirken entzündungshemmend.

Gelenkschmerzen vorbeugen und lindern

Wer rastet, rostet: Moderate, regelmäßige Bewegung ölt die Gelenke - sorgt also für die sprichwörtliche "Gelenkschmiere" im Gelenkspalt. Denn leider lässt sich Verschleiß (noch) nicht medikamentös stoppen: Präparate mit Glucosamin sollen den geschädigten Knorpel nähren, aber ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Insofern ist Schonung Gift, denn sie beschleunigt den Verschleiß: Nur kräftige Muskeln können Gelenk und Knorpel ernähren. Bewegung sorgt für diese starke Muskulatur und verbessert so die Gelenkfunktion: Physiotherapeuten können hier zu individuellen Übungen anleiten, die Betroffene, abgestimmt auf Form und Intensität ihrer Beschwerden, auch zu Hause durchführen können.

Belasten, aber nicht überlasten, lautet die Devise: Der richtige Sport trainiert in fließend-gleichmäßigen Bewegungen die Ausdauer - wie das bänderentlastende Radfahren, Walking für die Koordination oder Rückenschwimmen, das sich den entlastenden Auftrieb des Wassers zu Nutze macht. Auch Tai Chi und Qi Gong mit ihren sanften Abläufen verbessern die Beweglichkeit und lindern Gelenkschmerzen - weitaus günstiger als ruckartige Bewegungen mit schnellem Abstoppen (Tennis) oder Joggen auf hartem Untergrund.

Massagen oder Wärmetherapie gegen Gelenkschmerzen? Auch sie unterstützen, indem sie die Durchblutung anregen, Verspannungen lösen, Entzündungen verringern - und so die Schmerzen lindern. Oft entfalten allerdings schon einfache Hausmittel schmerzstillende Effekte: Kaltreize - kalt, aber nicht eiskalt - wirken abschwellend und entzündungshemmend, warme Voll- und Teilbäder oder Ölkompressen streicheln die Seele - und fungieren ganz nebenbei als lockernde Vorbereitung für effektive Bewegungsübungen.

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