Lippenherpes

Unsere Produktempfehlungen ...mehr zu "Lippenherpes" lesen...
3 Ergebnisse |
Filter
Sortierung nach:  
Please wait Filter werden geladen
€ 23,95
18,99*
PZN 06890727
  • bei Zinkmangelzustände
  • hohe Verfügbarkeit
  • 25 mg Zink pro Tablette
lieferbar,
solange der Vorrat reicht
×
lieferbar,
solange der Vorrat reicht

Auf Grund der hohen Nachfrage kann sich die Lieferung um 2-5 Tage verschieben

Die Lieferzeit Ihrer Bestellung richtet sich nach dem Artikel mit der längsten Lieferzeitangabe.

Gratis Versand schon ab 29 €
€ 9,49
8,49*
PZN 01744889
  • deckt Herpesbläschen sofort ab
  • lindert schnell und effektiv die Beschwerden
  • transparent - Make-up und Lippenstift können aufgetragen werden
sofort lieferbar
×
sofort lieferbar

Der Artikel wird nach Ihrer Bestellung innerhalb von 24 Stunden unser Haus verlassen.

Die Lieferzeit Ihrer Bestellung richtet sich nach dem Artikel mit der längsten Lieferzeitangabe.

Gratis Versand schon ab 29 €
Pflanzlich
€ 14,49
9,99*
PZN 06697999
  • Zur unterstützenden Therapie viraler Erkältungskrankheiten
  • Der pflanzliche Erkältungsverkürzer
  • Gut verträglich: ohne Geschmacks-, Farb- und Konservierungsstoffe
  • Auch für Kinder ab 4 Jahren
sofort lieferbar
×
sofort lieferbar

Der Artikel wird nach Ihrer Bestellung innerhalb von 24 Stunden unser Haus verlassen.

Die Lieferzeit Ihrer Bestellung richtet sich nach dem Artikel mit der längsten Lieferzeitangabe.

Gratis Versand schon ab 29 €

Typische Symptome:

Die Erstinfektion mit Herpesviren vollzieht sich häufig bereits im Kindesalter und verläuft meist symptomfrei. Treten doch Symptome auf, äußern sich diese in der Regel als Mundfäule (Gingivostomatitis herpetica), einem Mundausschlag mit schmerzhaften Bläschen, partiell von Fieber, Lymphknotenschwellung und einem allgemeinen Krankheitsgefühl begleitet. Schwerere Verlaufsformen sind sehr selten und bedürfen einer ärztlichen Behandlung.

Nach erfolgter Primärinfektion verbleiben Herpesviren dauerhaft im Körper und können jederzeit durch verschiedene Faktoren wieder aktiviert werden. Die ersten Anzeichen eines akuten Herpes labialis sind auftretender Juckreiz und ein Spannungsgefühl der betroffenen Hautstelle. In der Folge bilden sich im Lippen- und Mundbereich kleine, nässende und teils schmerzhafte Bläschen auf gerötetem Grund. Eine leichte Schwellung der regionalen Lymphknoten kann ebenfalls häufig diagnostiziert werden. Die typischen Herpesbläschen heilen nach ungefähr 8-10 Tagen unter Krusten-, aber ohne Narbenbildung von selbst wieder ab.
Akute Infektionen können sich auch auf andere Gesichtsbereiche wie z.B. Wange und Nase ausweiten. Sogar ein Befall der Augen ist möglich. Bei einer solchen reaktivierten Form sind, wie auch bei Primärinfektionen, schwere Verläufe äußerst selten. Diese bedürfen dann aber, genau wie Herpes-infizierte Augen, unbedingt einer ärztlichen Behandlung.

Entstehung und Verlauf

Herpes simplex ist der Oberbegriff eines immer ähnlichen, teilweise durch verschiedene Stämme des Herpes-simplex-Virus hervorgerufenen Krankheitsbildes. Je nach Lokalisation (z.B. Herpes labialis) oder auslösenden Faktoren (z.B. Herpes menstrualis) einer akuten Infektion wird dieses Krankheitsbild durch seinen Beinamen näher spezifiziert. Herpes-simplex-Viren finden sich weltweit. Es tragen ca. 85% der jungen und 90% der älteren Erwachsenen das Virus nachweisbar in sich.

Die Erstinfektion erfolgt meist vor Erreichen des 5. Lebensjahres durch eine Tröpfchen- oder Schmierinfektion aus bestehenden Herpesläsionen Erwachsener. Nur etwa 1% der erstinfizierten Kinder entwickelt klinische Symptome, die selten mit schweren Verlaufsformen einhergehen. Im Verlaufe des ersten Kontaktes mit Ihrem menschlichen Wirt dringen die Viren in Nervenendigungen ein und gelangen so bis in die Ganglien (Nervenknoten) des peripheren Nervensystems. In den dortigen Nervenzellen überdauern die Viren ein Leben lang, für unser Immunsystem und bisher auch für Medikamente unerreichbar. Abhängig von unserem Immunstatus, von Reizungen der latent infizierten Nervenzellen durch z.B. fiebrige Infektionen, Sonnenlicht, Menstruation oder Verletzungen oder auch von hormonellen und psychischen Faktoren können diese Dauerformen wieder aktiviert werden und teils symptomlose, meist aber das typische Krankheitsbild ausbildende akute Infektionen hervorrufen. Solche Rezidive können in regelmäßigen Abständen und/oder immer wieder am gleichen Ort auftreten. Etwa 20-30% der Träger des Herpes-simplex-Virus sind von solchen wiederkehrenden Rezidiven betroffen.

Behandlungsmöglichkeit

Behandelt werden können immer nur die akuten Zustände einer Herpesinfektion. Dabei verkürzt eine frühzeitige Behandlung der Symptome den Verlauf der Erkrankung entscheidend und dämmt so die Ausbreitung der Viren weitestgehend ein.

Antivirale Salben mit den Wirkstoffen Aciclovir oder Penciclovir hemmen gezielt die Vermehrung der Viren in den Hautzellen. Sie schränken die Ausdehnung und Dauer der Infektion wirksam ein. Voraussetzung für eine möglichst hohe Effizienz der Behandlung ist eine frühzeitige und konsequente Anwendung. Antivirale Salben sollten wenigsten 4 Tage lang 5mal täglich auf die betroffene Hautstelle aufgetragen werden.

Neben den Salben mit antiviralen Wirkstoffen können auch solche mit Zinksulfat als Inhaltsstoff angewendet werden. Zinksulfat (Viruderm®) trocknet die Herpesbläschen aus und fördert dadurch die schnellere Abheilung des Infekts. Auch desinfizierende Substanzen wie Chlorhexidin oder Povidon-Jod haben einen solchen Effekt, ohne aber austrocknend zu wirken. Sie verhindern vor allem eine bakterielle Sekundärinfektion.

Herpespflaster (Compeed Herpesbläschen Patch, Hansaplast SOS Herpespatch) haben nicht nur einen kosmetischen Effekt. Sie decken die Herpesbläschen zuverlässig ab und verhindern so eine Verschleppung infektiösen Materials. Auch lindern Sie die akuten Symptome des Herpes labialis. Der spezielle Hydrokolloid-Faktor der Pflaster, der auch zunehmend in der „normalen“ Wundbehandlung an Bedeutung gewinnt, schafft eine feuchtes Wundmilieu und fördert so den hauteigenen Heilungsprozess.

Auch aus der Natur, genauer aus dem Bereich der Phytopharmazie können wir zur Behandlung einer akuten Herpesinfektion verschiedene Pflanzen rekrutieren. Stark Gerbstoff-haltige Drogen wie Eichenrinde oder Rhabarberwurzel mit ihren adstringierenden, antientzündlichen und mikrobiellen Eigenschaften finden hier als Abkochungen Anwendung. Andere, vielfach bekannte Heilpflanzen wie Salbei, Kamille oder Melisse (Lomaherpan) weisen ebenfalls Inhaltsstoffe auf, die äußerlich aufgetragen den Verlauf einer akuten Herpesinfektion günstig beeinflussen.

Zu guter Letzt bietet auch die Homöopathie Ansätze zur Behandlung eines Herpes labialis. An dieser Stelle kann aber kein homöopathisches Präparat explizit empfohlen werden, da dessen Findung immer von den individuellen Gegebenheiten jedes Einzelnen abhängig ist. Das zur Behandlung häufig auftretender Herpesinfektionen empfohlene Schüssler Salz ist Natrium chloratum Nr. 8 in der Potenz D6 als Salbe zum Auftragen oder als Tabletten zum Einnehmen.

Zur Behandlung schwerer Verlaufsformen eines akuten Herpes-simplex stehen der Medizin eine Reihe verschreibungspflichtiger Präparate in Form von Tabletten, Saft, Infusionslösungen oder auch als Augensalbe zur Verfügung. Solche schweren Formen müssen immer ärztlich behandelt werden.

Vorbeugung

Sie selbst können durch die Berücksichtigung verschiedener Verhaltensregeln einen akuten Infekt vermeiden. So sollten Sie den engen Kontakt mit akut infizierten Personen, der zur Schmier- oder Tröpfcheninfektion führen kann, meiden. Dazu gehören z.B. das gemeinsame Benutzen von Gläsern, Besteck, Zahnbürste, von Kosmetika wie Lippenstifte, das Ausführen von Sportarten mit engem Körperkontakt oder gar der Gute-Nacht-Kuss.

Denken Sie immer daran, dass Herpesbläschen hochinfektiös sind. Sie sollten deshalb auch auf Ihre eigene Hygiene achten, sobald Sie selber betroffen sind. Herpesviren werden durch Berührung mit den eigenen Fingern auf andere Gesichtspartien oder gar Augen verschleppt. Waschen Sie sich nach der Behandlung immer Ihre Hände oder benutzen Sie zum Auftragen von Salben, Tinkturen oder ähnlichem von vornherein ein Wattestäbchen. Wischen Sie sich niemals Ihre Augen, wenn Sie vorher Herpesbläschen berührt haben.

Lernen Sie bei wiederholt auftretenden Infektionen, Ihr eigenes Risiko zu erkennen und zu vermeiden. So wäre z.B. die Verwendung von Sunblockern oder Lippenschutzcremes im Bereich der Lippen- und Mundpartie im Sommer oder beim winterlichen Ski fahren im Hochgebirge eine Möglichkeit, Herpes labialis, ausgelöst durch UV-Strahlung, zu vermeiden.

Besonders schwere, häufig sogar tödlich verlaufende Herpes simplex Infektionen können bei Neugeborenen auftreten. Virusquelle für deren Ansteckung können eine akute Herpes genitalis Infektion der Mutter bei der Geburt oder auch akute Herpes labialis Infektionen von Verwandten, Bekannten oder des medizinischen Personals sein. Der Kontakt neugeborener Kinder mit Herpes-simplex-Viren muss unbedingt vermieden werden.

Nützliche Tipps

Der beste Schutz vor einer Aktivierung latent schlummernder Herpesviren ist ein intaktes Immunsystem. Mit einer abwechslungsreichen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ausreichend Schlaf können Sie eine gute Grundlage für eine starke Immunabwehr schaffen. Verzichten Sie auf ein Zuviel an Alkohol und Zigaretten und grenzen emotionalen Stress weitestgehend ein, ergänzen Sie diese Grundlagen wirkungsvoll.

Leiden Sie trotzdem häufiger an Rezidiven, so haben Sie die Möglichkeit Immun-stimulierende Präparate anzuwenden. Diese können Ihnen helfen, vorübergehende Immundefizite auszugleichen und dadurch Infektionen vorzubeugen. Solche Immun-stärkenden Präparate enthalten meist einen Echinacea-Extrakt allein (z.B. Echinacea Ratiopharm Tabletten oder Lösung) oder in Kombination (z.B. Esberitox). Auch der Ausgleich eines evtl. Zinkmangels durch die kurmäßige Einnahme eines entsprechenden Präparates (z.B. Zinkorot 25 Tabletten) über 2 Wochen stellt eine geeignete Möglichkeit zur Stärkung Ihres Immunsystems dar.

Wichtiger Hinweis

Wir sind bei unserer Produktempfehlung von einem ansonsten gesunden Erwachsenen ausgegangen. Besondere Personengruppen (Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder, Senioren) sollten sich den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen. Gleiches gilt, wenn Sie bereits an Vorerkrankungen leiden oder regelmäßig Medikamente einnehmen.

 

Zur Übersicht: Lippenherpes

Sicherheit geht vor
Unser Newsletter
Entdecken Sie uns!
Ihre Vorteile