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Produktdetails
Anwendungsgebiet
- Es handelt sich um ein Arzneimittel zum Binden überschüssiger Magensäure (Antazidum).
- Die Kaupastillen werden angewendet zur symptomatischen Therapie bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden.
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
500 mg Hydrotalcit
Arabisches Gummi Hilfstoff (+)
800 mg Maltitol Hilfstoff (+)
Maltodextrin Hilfstoff (+)
Natrium cyclamat Hilfstoff (+)
Paraffin, dünnflüssig Hilfstoff (+)
Saccharin, Natriumsalz Hilfstoff (+)
Xanthan gummi Hilfstoff (+)
0.067 BE Gesamt Kohlenhydrate Hilfstoff (+)
23 mg Gesamt Natrium Ion Hilfstoff (+)
Gesamt Natrium Ion Hilfstoff (+)
Gegenanzeigen
- Die Kaupastillen dürfen nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Hydrotalcit oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei schwerer Einschränkung der Nierenfunktion (Niereninsuffizienz, Kreatinin-Clearance < 30 ml/min).
- bei erniedrigten Phosphat-Blutspiegeln (Hypophosphatämie).
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene mehrmals täglich 1-2 Pastillen (bis zu maximal 8 Kaupastillen am Tag) zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen bzw. bei Bedarf, wenn die säurebedingten Magenbeschwerden auftreten.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Einnahme
- Die Pastillen vor dem Schlucken gut zerkauen.
- Die Einnahme sollte 1 bis 2 Stunden nach den Mahlzeiten und zur Nacht erfolgen.
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Falls Sie unter länger anhaltenden und wiederkehrenden Magenbeschwerden leiden, oder bei Ihnen Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut aufgetreten ist, sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen, da dies Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein können. Wenn Sie an Geschwüren im Magen oder Zwölffingerdarm leiden, sollte eine Untersuchung auf Helicobacter pylori - und im Falle des Nachweises - eine Bekämpfung des Krankheitserregers erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eliminierung der Magenkeime auch die Geschwürerkrankung ausheilt.
- Sie sollten das Präparat nicht länger als 14 Tage einnehmen, ohne dass Sie einen Arzt aufgesucht haben.
- Bei längerfristiger Einnahme sollten Sie regelmäßig einen Arzt aufsuchen. Dieser muss zum Beispiel Ihre Aluminiumblutspiegel regelmäßig kontrollieren.
- Falls Sie an einer Nieren- oder Leberkrankheit leiden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, bevor Sie die Kaupastillen einnehmen. Dieser muss regelmäßig die Aluminiumspiegel und -ausscheidung kontrollieren um eine mögliche Aluminiumeinlagerung ins Gewebe und deren Folgen (z. B. Knochenschäden, Hirnschäden) zu erkennen bzw. zu verhindern. Falls Sie zu diesen Patienten gehören, dürfen Sie das Präparat nicht längerfristig in hohen Dosen einnehmen.
- Langfristige Anwendung des Präparates in Kombination mit einer phosphatarmen Ernährung (z. B. bei Fehl- oder Mangelernährung) kann zu einer Hypophosphatämie und dem damit verbundenen Risiko der Entstehung eines mangelhaften Einbaus von Mineralstoffen in das Eiweißknochengrundgerüst und somit zur schmerzhaften Knochenerweichung (Osteomalazie) führen. Deshalb sollte die langfristige Anwendung des Präprates vermieden werden.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Kinder bis 12 Jahre
- Es liegen keine klinischen Studienergebnisse vor, die die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bei Kindern belegen. Die Kautabletten dürfen bei Kindern bis 12 Jahren nicht angewendet werden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Schwangerschaft
- Schwangerschaft
- Vor der Anwendung des Arzneimittels während der Schwangerschaft sollte eine sorgfältige Nutzen-/Risiko-Abschätzung vorgenommen werden.
- Berichte über schädliche Wirkungen von Hydrotalcit während der Schwangerschaft und in der Stillperiode sind nicht bekannt geworden. Während der Schwangerschaft sollten die eingenommenen Mengen so klein wie möglich sein.
- Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft und Stillzeit nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.
- Stillzeit
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Ein Risiko für das Neugeborene ist nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Hinweise
Talidat Kaupastillen gegen Sodbrennen sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke apodiscounter erworben werden.
Sonstiges
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion bestehen unter chronischer Einnahme hoher Mengen Vergiftungsrisiken (Magnesiumüberschuss, Anstieg der Serumaluminiumspiegel).
- Bei langandauernder Einnahme hoher Mengen und phosphatarmer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Osteomalzie kommen. Deshalb sollte in diesem Fall eine langandauernde Einnahme hoher Mengen vermieden werden.
- Ein Teil des Aluminiums wird aufgenommen und führt zu einer Erhöhung der Serumkonzentration von Aluminium und zu einer Steigerung der Aluminiumausscheidung über die Nieren. Die Serumaluminiumspiegel normalisieren sich in drei bis vier Tagen nach Absetzen der Behandlung.
- Ein kleiner Teil des Magnesiums wird aufgenommen. Die Magnesiumkonzentration im Serum bleibt in der Regel durch die Ausscheidung über die Nieren gleich.
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei langfristiger Einnahme hoher Mengen kann es jedoch zu allmählicher Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe sowie zu einer Magnesiumüberschuss bis hin zur Magnesiumvergiftung kommen, die durch Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Lähmungen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist.
- In das Nervengewebe aufgenommenes Aluminium hat eine im Tierversuch nachgewiesene neurotoxische Wirkung.
- Aluminiumablagerungen im Gehirn wurden bei der Dialyseenzaphalopathie nachgewiesen. Bei Dialysepatienten kann es zu einer aluminiumassoziierten Osteomalazie kommen.
- Außerdem wurde eine aluminiumassoziierte Blutarmut (mikrozytäre, hypochrome Anämie) beschrieben.
Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:
Bei langfristigem Gebrauch sollten die Aluminiumblutspiegel regelmäßig kontrolliert werden und 40 μg/l nicht überschreiten. Dies gilt insbesondere bei Niereninsuffizienz.
Kundenerfahrungen & Produktbewertungen
Kundenerfahrungen
Macht was es soll
wirkt schnell, angenehmer Geschmack, klebt etwas an den Zähnen wie Karamell-Bonbons
Wie beschrieben und schon immer genutzt
alles super gelaufen