Selbstbräuner
Wenn Sie eine schöne und langanhaltende Bräune wünschen, ohne die Haut UV-Strahlung auszusetzen, ist Selbstbräuner die Lösung. Erfahren Sie hier, wie er funktioniert und worauf Sie achten müssen. Entdecken Sie unsere Auswahl an Selbstbräuner fürs Gesicht und Körper von ausgewählten Top-Marken.
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Selbstbräuner: Schön gebräunt wie frisch aus dem Urlaub
Inhaltsverzeichnis
- Selbstbräuner: Die Alternative zum Sonnenbaden
- Wie funktioniert Selbstbräuner?
- Gibt es Selbstbräuner ohne DHA?
- Häufige Fragen zum Selbstbräuner und seiner Anwendung
Selbstbräuner: Die Alternative zum Sonnenbaden
Eine gebräunte Haut ist hierzulande ein wichtiges Schönheitsideal und deshalb streben viele Menschen danach, ganzjährig eine zumindest leichte Bräune zu bewahren. Dafür nutzen sie direkte Sonneneinstrahlung oder ein Solarium.
Doch die UV-Strahlung birgt zahlreiche Gefahren vom Sonnenbrand bis hin zu einem höheren Hautkrebsrisiko. Zudem gibt es Menschen, die einfach von Natur aus keine intensive Bräune entwickeln oder deren Hauttypen zu einer Sonnenallergie neigen.
Es kann somit viele gute Gründe geben, um eine gesündere Alternative zu suchen, die bessere Ergebnisse verspricht. Der Selbstbräuner erfreut sich daher seit einigen Jahren steigender Beliebtheit.
Wie funktioniert Selbstbräuner?
Eigentlich ist der Selbstbräuner keine neue Erfindung. Doch früher versprach er vor allem eine unnatürliche, orangene Hautfarbe mit ungleichmäßigen Flecken. In den letzten Jahren hat sich die Technologie jedoch weiterentwickelt und mittlerweile gibt es durchaus Selbstbräuner, die ein natürliches und gleichmäßiges Ergebnis bringen.
Für die Bräunung sorgt dabei ein Aktivstoff namens DHA (Dihydroxyaceton). Er reagiert in der obersten Hautschicht mit Proteinen sowie Aminosäuren, wodurch sich diese bräunlich verfärben. Dieser Prozess nimmt allerdings einige Minuten bis Stunden in Anspruch.
Die Bräune bleibt daraufhin für etwa fünf bis sieben Tage bestehen und kann jederzeit aufgefrischt oder intensiviert werden. Dabei gilt die Grundregel: Je mehr DHA, desto intensiver die Färbung der Haut.
Kritik an Selbstbräuner mit DHA
Dass Selbstbräuner als gesündere Alternative zum Sonnenbaden betitelt wird, hat durchaus seine Berechtigung. Schließlich finden keine Hautschäden durch UV-Strahlung statt, die beispielsweise Hautkrebs begünstigen können. Das bedeutet aber nicht, dass Selbstbräuner völlig frei von Kritik ist. Der Aktivstoff DHA sorgt bei der chemischen Reaktion auf der Haut auch für die Entstehung von Formaldehyd.
Zwar ist diese Menge an Formaldehyd äußerst gering, jedoch gilt es vor allem in Kosmetikprodukten als bedenklich. Es stellt nämlich ein sogenanntes Kontaktallergen dar und steht im Verdacht, krebserregend zu sein.
Es gelten daher strenge Grenzwerte und diese dürfen auch bei einem Selbstbräuner nicht überschritten werden. Es ist deshalb wichtig, dass Sie beim Kauf von Selbstbräunern auf die Inhaltsstoffe achten.
Gibt es Selbstbräuner ohne DHA?
Wer auf Nummer Sicher gehen und auf Selbstbräuner mit DHA verzichten möchte, findet durchaus Alternativen. Sie setzen oft auf das Zuckerderivat Erythrulose, allerdings manchmal in Kombination mit DHA, wenn auch in geringerer Konzentration.
Produkte, die vollständig DHA-frei sind, büßen hingegen bei der Wirkung oder dem Farbton ein, sprich es entsteht eine geringere oder weniger natürliche Bräune. Der Vorteil: Sie haben dafür auch nicht den typischen „Selbstbräuner-Geruch“.
Allerdings entfalten sie ihre Wirkung erst bei regelmäßiger Anwendung, sodass sich nach einigen Tagen eine sanfte Färbung einstellt und nur weiter intensiviert, wenn Sie den Selbstbräuner regelmäßig auftragen.
Alternativ können Sie Produkte nutzen, die Ihnen eine temporäre Bräune verleihen und somit keine chemische Reaktion auf der Haut auslösen. Das gilt beispielsweise für einen getönten Sonnenschutz wie das Vichy Ideal Soleil Sonnenspray braun LSF 30 (200 ml).
Häufige Fragen zum Selbstbräuner und seiner Anwendung
Sie sehen: Es gibt durchaus Alternativen zum Sonnenbaden und Selbstbräuner ist für die Haut in jedem Fall die bessere Lösung. Das gilt auch, weil regelmäßige Tests beweisen, dass die hierzulande zugelassenen Produkte in der Regel keine Formaldehyd-Grenzwerte überschreiten.
Wenn Sie sich also immer oder für besondere Anlässe eine schöne Bräune wünschen, greifen Sie gerne zu Selbstbräuner von apodiscounter.de.
In welcher Form kann Selbstbräuner gekauft werden
Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, um Selbstbräuner aufzutragen. Sie finden diesen beispielsweise als Lotion, wie die Widmer Selftan Lotion leicht parfümiert (100 ml), als Spray oder als Milch. Sie können somit nach Ihren eigenen Vorlieben entscheiden.
Wie trage ich Selbstbräuner richtig auf?
Halten Sie sich hierbei an die Packungsbeilage. Wichtig ist vor allem, dass Sie empfindliche Bereiche wie die Augen oder Lippen aussparen.
Zudem müssen Sie trockene Stellen oder jene mit Hornhaut vorher eincremen, damit dort keine dunkleren Flecken entstehen. Ein Peeling vorab sorgt für einen besonders gleichmäßigen Bronzing-Effekt.
Eignet sich Selbstbräuner auch für das Gesicht?
Es gibt spezielle Selbstbräuner, die auch im Gesicht für einen sonnengeküssten Teint sorgen. Sie sind oft feuchtigkeitsspendend, sprich sie haben einen zusätzlichen pflegenden Effekt.
Wie lange hält Selbstbräuner?
Wie schnell, wie intensiv und wie lange ein Selbstbräuner wirkt, hängt von den Inhaltsstoffen sowie von Ihrem Hauttyp ab. Die Wirkung von Selbstbräunern mit DHA hält meistens rund fünf Tage bis eine Woche. Produkte, die länger brauchen, um eine natürliche Bräune zu entwickeln, können auch dementsprechend länger anhaltend sein. Um sicherzugehen, werfen Sie einen Blick in die Packungsbeilage.
Darf Selbstbräuner in der Schwangerschaft verwendet werden?
Ob die Selbstbräunung in der Schwangerschaft sicher ist, wurde noch nicht abschließend durch Studien beantwortet. Das gilt sowohl für Produkte mit als auch für Selbstbräuner ohne DHA. Klären Sie daher im Einzelfall mit Ihrem Arzt, ob die Inhaltsstoffe unbedenklich sind und Sie den jeweiligen Selbstbräuner verwenden dürfen.
Wann wird von der Anwendung abgeraten?
Eine ärztliche Absprache empfiehlt sich neben der Schwangerschaft auch, wenn Sie unter Hautkrankheiten wie Ekzemen oder Neurodermitis leiden. Zudem dürfen Sie Selbstbräuner nicht auf offenen Wunden verwenden. Vorsicht ist außerdem geboten, wenn Sie an Allergien leiden oder bereits wissen, dass Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren.
Kinder sollten keinen Selbstbräuner verwenden, da ihre Haut noch anders mit den Wirkstoffen reagiert und es somit zu unerwünschten Ergebnissen kommen kann.
Lässt sich Selbstbräuner entfernen – und wie?
Wenn das Ergebnis der Selbstbräunung nicht Ihren Vorstellungen entspricht oder Sie die Bräune aus anderen Gründen loswerden möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Sie können die oberste Schicht entfernen, wofür vor allem Reinigungs- beziehungsweise Abschminktücher oder Peelings mit Fruchtsäure gut geeignet sind. Auch durch Mizellenwasser lässt sich Selbstbräuner vergleichsweise schnell entfernen. Weitere beliebte Methoden sind heiße Vollbäder, Zitronensäure oder spezielle Selbstbräuner-Entfernungs-Cremes, die es in der Drogerie zu kaufen gibt.