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Kortison Nasenspray

Kortison Nasensprays lindern Allergiebeschwerden wie Heuschnupfen gezielt und langanhaltend. Im Gegensatz zu vielen Antihistaminika wirken sie direkt in der Nase stark entzündungshemmend, abschwellend und ohne müde zu machen. Ideal bei verstopfter, laufender oder juckender Nase, sowie allergischen Augensymptomen.
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Heuschnupfen lindern mithilfe von apodiscounter.de


Inhaltsverzeichnis
  • Kortison Nasenspray verschafft Erleichterung bei Heuschnupfen
  • Was sind Glucocorticoide und wie wirken sie?
  • Wann ist Kortison Nasenspray rezeptfrei erhältlich?
  • Welche Nebenwirkungen können auftreten?
  • Kortison Nasenspray: Darauf sollten Sie bei der Anwendung achten
  • Wer darf Kortison Nasenspray nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden?

Kortison Nasenspray verschafft Erleichterung bei Heuschnupfen

In den Frühlings- und Sommermonaten haben viele Menschen die typischen Beschwerden: Die Nase juckt, schwillt zu und macht das Durchatmen beinahe unmöglich. Niesattacken und tränende Augen quälen die Betroffenen zusätzlich.

Deutschlandweit leiden, laut Robert Koch Institut, etwa 12 Millionen Menschen unter Heuschnupfen; damit ist diese Form der Allergie die am häufigsten vorkommende allergische Erkrankung. Das Bundesumweltministerium weist darauf hin, dass sich durch die Klimaerwärmung die Pollensaison verlängern wird, Pollenkonzentration sowie Allergenität werden wahrscheinlich steigen. Viele suchen nach effektiven Mitteln, die ihre Beschwerden auflösen. Doch was passiert im Körper eigentlich bei einer Pollenallergie?


Heuschnupfen ist eine Überreaktion des Immunsystems – Kortison kann helfen

Identifiziert unser Körper bestimmte Umweltstoffe, zum Beispiel Pflanzenteile, irrtümlich als schädlichen Eindringling, startet er eine Immunreaktion. Entzündungs-Botenstoffe wie Prostaglandine und Histamin machen die Blutgefäße durchlässig für Gewebsflüssigkeit, damit Immunzellen an den Ort des Eindringens geschwemmt werden können.

In der Nase heißt das: Die Nasenschleimhäute, die in Kontakt mit Pollen kommen, schwellen an und sondern Flüssigkeit ab, um die Fremdstoffe auszuspülen. Der Niesreiz befördert Pollen zusätzlich wieder aus den Atemwegen hinaus. Wirkstoffe wie Kortison und Antihistaminika sollen diese Symptome bremsen, indem sie die Immunreaktion des Körpers abschwächen.


Kortison Nasenspray auch bei allergischer Rhinitis

Mediziner definieren Heuschnupfen als Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis), die durch eine allergische Reaktion entsteht. Eine allergische Rhinitis kann jedoch auch andere Ursachen haben, beispielsweise den Kontakt mit Hausstaub, Tierhaaren, Schimmelpilzen oder synthetischen Duftstoffen. Wie beim Heuschnupfen zeigen sich auch hier wenige Minuten nach dem Kontakt mit dem Allergen die typischen Symptome:

  • Betroffene müssen niesen
  • die Nase juckt, sie fühlt sich verstopft an oder sondert wässriges Sekret ab
  • gleichzeitig können Begleiterscheinungen wie Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen auftreten

Auch in diesen Fällen hemmt Kortison Nasenspray die Immunreaktion des Körpers und lindert die Beschwerden.


Kann ich kortisonhaltige Nasensprays bei Erkältung anwenden?

Kortison Nasensprays sind in erster Linie für die Behandlung von chronischen Entzündungen der Nasenschleimhaut, wie bei Heuschnupfen (allergische Rhinitis) oder Nasenpolypen, vorgesehen. Bei einer Erkältung sind kortisonhaltige Nasensprays jedoch nicht die erste Wahl. Erkältungen werden meist durch Viren verursacht und gehen mit vorübergehender Nasenschleimhautschwellung, vermehrter Schleimproduktion und verstopfter Nase einher. In diesen Fällen werden üblicherweise abschwellende Nasensprays mit Wirkstoffen wie Xylometazolin oder Oxymetazolin verwendet.


Fachleute betonen, dass die Sprays auch die Gefahr verringern, dass die allergischen Beschwerden einen „ Etagenwechsel “ vollziehen und dass aus einer allergischen Rhinitis ein allergisches Asthma erwächst. Dieses würde die Beschwerden erheblich verschlimmern.


Wann ist Kortison Nasenspray rezeptfrei erhältlich?

Viele Nasensprays mit Kortison sind rezeptpflichtig. Seit einigen Jahren können aber Patienten mit Heuschnupfen, die über 18 Jahre alt sind, bestimmte Präparate auch in einer Online Apotheke rezeptfrei erhalten. Die Voraussetzung: Ärztlich wurde die Eingangsdiagnose „allergische Rhinitis“ gestellt.

Passende Präparate sind auf die Anwendung einmal pro Tag sowie eine Maximaldosis von 200 μg ausgelegt.


Kortison Nasenspray & Nebenhöhlenentzündung

Bei Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) stehen Schleimlösung, Spülung und ggf. Schmerzmittel im Vordergrund. Ein Kortison Nasenspray kann – vor allem bei entzündeter Nasenschleimhaut oder begleitender Allergie – die Schwellung reduzieren und so den Sekretabfluss unterstützen. Ergänzend helfen Produkte gegen Nebenhöhlenentzündung sowie Salzsprays & Nasenduschen.


Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Viele Menschen hegen Vorbehalte gegen Medikamente mit Kortison bzw. Glucocorticoiden. Eine Kortisontherapie ist nämlich bekannt für unangenehme Nebenwirkungen wie das Cushing-Syndrom, Wassereinlagerungen, Bluthochdruck und die erhöhte Anfälligkeit für Infekte.

Doch birgt auch die Anwendung von Kortison Nasenspray das Risiko dieser typischen Nebenwirkungen?


Kein Cushing-Syndrom und Wassereinlagerungen durch Kortison Nasenspray

Die Glucocorticoide in Kortison Nasenspray wirken vornehmlich lokal und werden vom Organismus nur in sehr geringen Mengen resorbiert. Die systemischen Nebenwirkungen, wie sie bei einer Kortison-Einnahme auf anderem Weg auftreten können, sind hier nicht zu erwarten. Fachleute weisen allerdings darauf hin, dass verschiedene Glucocorticoide unterschiedliche Wirksamkeitsgrade und Nebenwirkungsrisiken mitbringen.

Als besonders nebenwirkungsarm gilt beispielsweise das Präparat Momekort 50 μg/Sprühstoß Nasenspray 140 für Erwachsene (18 g).


Besteht die Gefahr, dass Kortison Nasenspray die Infektanfälligkeit erhöht?

Das Wirkprinzip von Kortison liegt in seinem dämpfenden Einfluss auf das Immunsystem. Auf diese Weise lindert es Entzündungen und Schwellungen, die bei Allergien durch ein überaktives Immunsystem hervorgerufen werden. Der Nachteil: Unterdrückt man mit hohen Dosen Kortison die Immunreaktionen, haben Krankheitserreger wie Grippeviren bessere Chancen, sich im Körper festzusetzen. Mediziner sehen dieses Risiko bei Kortison Nasenspray jedoch nicht gegeben, weil es vornehmlich lokal in der Nasenschleimhaut wirkt.

Liegt aber beim Patienten bereits eine lokale Infektion der Nasenschleimhaut vor, etwa durch Herpes oder eine Pilzinfektion, sollte kein Kortison Nasenspray zusätzlich eingesetzt werden, bevor diese abgeheilt ist. In diesem Fall ist es immer besser, vor der Anwendung noch einmal mit dem Hausarzt Rücksprache zu halten.


Kann Kortison Nasenspray den Augeninnendruck erhöhen?

Die Erhöhung des Augeninnendrucks ist eine bekannte Nebenwirkung bei der Kortison-Einnahme. Ob auch Kortison Nasenspray diesen Effekt hat, wurde bislang in Studien nicht nachgewiesen. Dennoch raten Ärzte zur Vorsicht, falls beim Anwender bereits ein erhöhter Augeninnendruck diagnostiziert wurde. Wer dann langfristig Kortison Nasenspray gegen allergische Rhinitis anwenden will, sollte seinen Augeninnendruck regelmäßig kontrollieren lassen.


Was tun bei Nasenbluten?

Wer langfristig seine allergischen Beschwerden mit Kortison Nasenspray bekämpft, erlebt vereinzelt leichtes Nasenbluten – rund einer von zehn Daueranwendern ist davon betroffen. Die Blutung der Nasenschleimhaut ist kein Grund, die Nasenspray-Therapie zu stoppen – allerdings sollten Betroffene ihre gereizte Nase richtig behandeln:

  1. Setzen Sie sich bei Nasenbluten aufrecht hin und beugen Sie den Kopf leicht vor.
  2. Pressen Sie Ihre Nasenflügel für rund fünf Minuten zusammen, während Sie sich ein Kühlpack in den Nacken legen.
  3. Führen Sie keine Watte oder Zellstofftücher in das blutende Nasenloch ein.
  4. Stoppt die Blutung nicht binnen 20 Minuten von selbst, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Schaden Kortison Nasensprays der Nasenschleimhaut?

Diese Befürchtungen konnten Studien bislang nicht belegen. Bei Gewebeproben, die man Langzeitnutzern nach einem bis fünf Jahren entnahm, konnten keine degenerativen Veränderungen an Nasenschleimhaut oder Nasenscheidewand beobachtet werden.


Muss man Kortison Nasenspray ausschleichen?

Wer Kortison in hoher Dosierung einnimmt, darf das Präparat nicht abrupt absetzen. Der Grund: Der Körper stellt sich auf die Kortisongabe ein und passt seinen eigenen Cortisol-Stoffwechsel daran an. In den Nebennieren wird für die Zeit der Kortisongabe weniger körpereigenes Cortisol produziert. Setzen Anwender ihre Kortisontabletten vom einen auf den anderen Tag ab, riskieren sie, einen Cortisol-Mangel zu erleiden. Um ihm vorzubeugen, reduziert man die Kortison-Dosis stattdessen allmählich und „schleicht“ das Medikament aus.

Für Kortison Nasenspray gilt diese Regel nicht, da die enthaltenen Glucocorticoide nur in minimaler Konzentration in die Blutbahn übergehen und den Cortisolstoffwechsel des Körpers daher nicht beeinflussen können.


Kortison Nasenspray: Darauf sollten Sie bei der Anwendung achten

Kortison Nasenspray lindert allergische Beschwerden am zuverlässigsten, wenn es Betroffene während der Saison regelmäßig anwenden. Das geschieht je nach Präparat ein- bis zweimal am Tag in beide Nasenlöcher.

Praktisch funktioniert die Einnahme wie folgt:

  1. Putzen Sie sich die Nase.
  2. Schütteln Sie das Spray in der Flasche und entfernen Sie die Kappe.
  3. Neigen Sie den Kopf nach vorn.
  4. Führen Sie die Düse in das Nasenloch und richten Sie sie in Richtung der Nasenhaupthöhle.
  5. Atmen Sie durch den Mund aus.
  6. Geben Sie einen Sprühstoß in die Nase und atmen Sie gleichzeitig durch die Nase ein.
  7. Gehen Sie beim anderen Nasenloch genauso vor.

Was tun, wenn ein Kortison Nasenspray nicht den gewünschten Erfolg bringt?

Bessern sich die allergischen Beschwerden nach einer Woche nicht, sollten Sie das Präparat absetzen und das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt besprechen. Zu beachten ist, dass die Wirkung von Glucocorticoiden manchmal erst nach 36 Stunden eintritt.

Um diese Zeit möglichst beschwerdearm zu überbrücken, können in den ersten drei Tagen zusätzlich Antihistamine als Spray eingesetzt werden, zum Beispiel Livocab direkt Kombi bei Allergie - Augentropfen & Nasenspray. Eine dauerhafte Kombination von Kortison Nasenspray und Antihistaminika bringt laut Fachleuten allerdings keinen Vorteil.


Wer darf Kortison Nasenspray nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden?

Schwangere und Stillende sollten Kortison Nasenspray nicht anwenden, ohne vorab ihren Gynäkologen zu konsultieren. Die Risiko-Nutzen-Abwägung ist Aufgabe eines Facharztes und sollte individuell von Fall zu Fall erfolgen.

Bei Kindern und Jugendlichen könnte die Einnahme von Glucocorticoiden möglicherweise zu einer Wachstumsverzögerung führen. Da rezeptfreie Kortison Nasensprays erst ab 18 Jahren zugelassen sind, erübrigt sich dieses Risiko. Innerhalb einer Familie sollten die Präparate deshalb nicht an Kinder weitergegeben werden. Bitte schauen Sie auf unsere Seite speziell zu Nasensprays für Kinder.

Bei Heuschnupfen und Allergien muss der Kinderarzt ein Präparat verordnen, welches speziell für Kinder entwickelt wurde. Dabei wägen Ärzte natürlich auch individuelle Faktoren ab.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026


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