Ein Sonnenbrand ist trotz aller Vorsicht schnell passiert. Sie waren vielleicht länger als geplant in der Sonne, hatten eine Sonnencreme mit einem zu geringen Lichtschutzfaktor aufgetragen oder haben die Sonneneinstrahlung einfach unterschätzt, denn eigentlich sah der Himmel recht bewölkt aus. Und schon ist es geschehen: Ihre Haut rötet sich, sie brennt, spannt und vielleicht juckt sie sogar. Sie haben einen Sonnenbrand.

Wie empfindlich Sie persönlich auf Sonneneinstrahlung reagieren und wie schnell es bei Ihnen zu einem Sonnenbrand kommen kann, ist abhängig von Ihrem individuellen Hauttyp. Ist die Haut aber einmal verbrannt, dann helfen Ihnen spezielle, kühlende Bodylotions, Après Sun Lotionen oder – bei stärkeren Verbrennungen – auch rezeptfrei erhältliche Wund- und Heilsalben aus Ihrer Online Apotheke dabei, die Symptome zu mildern und Ihre Haut wieder zu beruhigen.

Behandlungsmöglichkeiten: Das hilft bei einem Sonnenbrand

Wenn das Kind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sprichwörtlich in den Brunnen gefallen und die Haut rot ist, dann stellt sich die Frage: Was tun bei einem Sonnenbrand?

  • Die verbrannte Haut kann zur Soforthilfe mit Kühlpacks und Wassersprays beruhigt werden

    Schnelle Hilfe bei einem leichten Sonnenbrand versprechen Après Sun Produkte wie das kühlende und beruhigende , das besonders für Sonnenallergiker geeignete oder die .

  • Mit Cremes und Salben fördern Sie die Wundheilung

    Einen stärkeren Sonnenbrand behandeln Sie am besten mit Wund- und Heilsalben bzw. -cremes. Besonders beliebt sind hier Produkte von Bepanthen mit dem die Wundheilung fördernden Wirkstoff Dexpanthenol wie zum Beispiel die .

  • Gel-Produkte kühlen die verbrannten Stellen angenehm

    Einen besonders angenehmen Effekt bei Sonnenbrand haben kühlende Gels wie das wohltuende oder der . Einmal aufgetragen wirken Gel und Stick kühlend und feuchtigkeitsspendend – ideal zur Behandlung eines Sonnenbrands.

  • Schaumsprays schonen die Haut bei der Anwendung

    Ein besonders benutzerfreundliches Mittel gegen leichten Sonnenbrand sind kühlende Schaumsprays wie mit pflegendem Dexpanthenol. Schaumsprays müssen Sie nicht auf der Haut verreiben. Einfach auf die betroffenen Hautstellen aufsprühen und schon ist die angenehm kühlende und symptomlindernde Wirkung zu spüren.

  • Mit Schmerzmitteln die Begleitsymptome eines Sonnenbrandes behandeln

    Bei einem starken Sonnenbrand 2. oder 3. Grades können Sie mögliche Begleitsymptome wie Schmerzen oder auch Fieber mit den gängigen Schmerztabletten behandeln. Besonders zu empfehlen sind Varianten, die gleichzeitig auch noch Fieber senken wie mit dem schmerzlindernden und fiebersenkenden Wirkstoff Ibuprofen, oder .

  • After Sun Produkte beruhigen die Haut nach einem leichten Sonnenbrand

    Nach einem leichten Sonnenbrand ist es vor allem wichtig, dass Sie die Haut kühlen und sie mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Das gelingt Ihnen sehr gut mit regenerierenden Après Sun-Hautlotionen und Creme-Gels wie und .

  • Spezielle Cremes versorgen besonders empfindliche Hautstellen

    Für die sensitiven Bereiche im Gesicht – ganz besonders die Lippen – sind ebenfalls spezielle Präparate erhältlich. So zum Beispiel .

    Das Cremegel mit Kortison eignet sich vor allem bei einem stärkeren Sonnenbrand, um die durch die Verbrennung ausgelöste Entzündungsreaktion der Haut rasch einzudämmen. Durch die Sonne stark beanspruchte Lippen pflegen Sie mit der feuchtigkeitsspendenden wieder geschmeidig.

So beugen Sie einem Sonnenbrand vor

Nicht nur wegen der unangenehmen Symptome, sondern vor allem auch wegen des mit jedem Sonnenbrand steigenden Krebsrisikos sollten Sie einem Sonnenbrand unbedingt vorbeugen. Hierzu eignen sich unter anderem ihrem Hauttyp entsprechende Sonnenschutzmittel, spezielle Pre-Sun-Produkte oder auch UV-Schutzbrillen.

Tipp 1: Passen Sie die Dauer Ihrer Sonnenbäder an Ihren Hauttyp an

Sonnenbrand vorbeugen durch richtiges Sonnenbaden je nach HauttypNeben dem passenden Sonnenschutz sollten Sie unbedingt auch die Dauer Ihres Aufenthalts in der Sonne an Ihren Hauttyp anpassen. Hellhäutige Menschen vom Hauttyp 1 haben einen Eigenschutz von etwa 10 Minuten.

Ihnen wird empfohlen, Sonnenschutzmittel mit einem hohen Sonnenschutz (ab LSF 30+) wie aufzutragen. Damit verlängert sich der Zeitraum, in dem Ihre Haut vor einem Sonnenbrand geschützt ist, um den Faktor 30.

Die Rechnung lautet wie folgt: 10 min. x 30 (LSF) = 300 min. (5 Stunden) 

Helle Hauttypen könnten demnach also, wenn sie mit LSF 30 eingecremt sind, bis zu fünf Stunden in der Sonne bleiben. Das stimmt so allerdings nicht ganz. Dermatologen empfehlen daher, nicht die volle Zeit auszuschöpfen, denn in der Regel tragen wir weniger Sonnencreme auf unsere Haut auf als für den vollen Sonnenschutz nötig ist.

Um sicher zu gehen, sollten Sie daher nicht länger als 60 Prozent dieser rein rechnerischen Zeit von fünf Stunden ausschöpfen, sich also maximal drei Stunden in der Sonne aufhalten. Wenn Sie sich an diese simple Regel halten, dann sollten Sie Ihr Sonnenbad ohne späteren Sonnenbrand genießen können.

Tipp 2: Meiden Sie Zeiten mit hoher Sonneneinstrahlung und bedecken Sie Ihre Haut

Sonnenbrand vorbeugen durch meiden der SonneDermatologen empfehlen, dass Sie in Zeiten mit hoher Sonneneinstrahlung – also in etwa ab 11 Uhr vormittags bis ca. 16 Uhr am Nachmittag – einen Aufenthalt in der direkten Sonne vermeiden sollten. Suchen Sie sich in diesem Zeitraum lieber ein gemütliches Plätzchen im Schatten.

Und sollte doch einmal kein Schattenplatz zu finden sein, dann bedecken Sie Ihre Haut großflächig mit leichter Kleidung, die Ihre Haut vor der Sonne schützt. Mit einem Sonnenhut können Sie Ihr Gesicht schützen.

Tipp 3: Ihre Augen können Sie mit einer Sonnenbrille mit UV-Filter schützen

Auch den Schutz Ihrer Augen sollten Sie nicht vergessen. Outdoor-Sportler, Urlauber am Meer oder auch Wanderer in den Bergen sollten daher immer eine Sonnenbrille mit 100 prozentigem UV-Schutz dabei haben, während Solarium-Gängern hingegen zum Schutz der Augen das Tragen einer Höhensonnenbrille, wie beispielsweise die , empfohlen wird.

Tipp 4: Cremen Sie sich mit einem Sonnenschutzmittel ein

Sonnenbrand vorbeugen durch richtiges SonnenschutzmittelCremen Sie sich vor dem Sonnenbad ein. Auch währenddessen sollten Sie sich immer wieder mit einem zu Ihrem Hauttyp passenden Sonnenschutzmittel eincremen, um den Schutz zu stärken.

Vergessen Sie nicht, alle Stellen Ihres Körpers, die der Sonne ausgesetzt sind, einzucremen. Ist die Sonnencreme nicht wasserfest, sollte sie nach dem Baden im Wasser neu aufgetragen werden.

  • Menschen mit der Neigung zu einer Sonnenallergie greifen hierfür am besten zu speziellen Sonnenschutzmitteln für Allergiker wie dem .

  • Kinder schützen Sie mit Produkten für die empfindlich Kinderhaut, wie zum Beispiel das leicht aufzutragende Sonnenschutzspray .

  • Babys und Kleinkinder oder Personen mit Neurodermitis sind zum Beispiel mit der medizinischen Sonnenmilch sehr gut auf das unbeschwerte Baden in der Sonne vorbereitet.