Folge Erektionsstörungen anhören

Erektionsstörungen, oder auch erektile Dysfunktion, kommt häufiger vor, als man denkt. Männer leiden selbstverständlich oftmals unter dieser Störung, was auch zu Problemen in der Beziehung führen kann. Doch wie kommt es eigentlich zu Potenzstörungen, wo liegen Risikofaktoren und Vorbeugungsmaßnahmen? Das erklärt Dr. Matthias Schulze.

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Expertin: Dr. Matthias Schulze, Urologe und Onkologe

Dr. SchulzeDr. Matthias Schulze

Urologe und Onkologe

Seit der Jahrtausendwende findet man Dr. Matthias Schulze in seiner Praxis „Urologie, Andrologie, Onkologie, Speziallabor und Lasermedizin“ in Markkleeberg bei Leipzig. Ein absoluter Experte auf dem Gebiet der Urologie, Geschwulstkrankheiten und Männerheilkunde. Lesen Sie den ganzen Lebenslauf von Dr. Matthias Schulze.

Transkript der Folge Erektionsstörungen

Heute geht es bei „kernig & gesund“ um Probleme, die man keinem Mann wünscht, aber die häufiger vorkommen, als man denkt: Wenn es eine Etage tiefer zu Funktionsstörungen kommt.

„kernig & gesund“, der Gesundheits-Podcast präsentiert von apo-discounter.de

Mario D. Richardt: Einen wunderschönen Tag! Mein Name ist Mario D. Richardt, ich bin Fernsehmoderator und interessiere mich brennend für das Thema Gesundheit. In diesem Podcast bespreche ich jede Woche in einer neuen Folge mit Fachärzten und Experten ein Thema und das möglichst fachchinesisch-frei, aber eben auf den Punkt gebracht. Heute ist mit mir am Mikrofon Dr. Matthias Schulze. Er ist seit 1999 Facharzt für Urologie. Schönen guten Tag!

Dr. Matthias Schulze: Guten Tag, Herr Richardt! Freut mich, Sie zu sehen.

Mario D. Richardt: Ja, freut mich ebenfalls. Heute geht es um ein Thema, über das eher selten offen gesprochen wird, dabei ist es gar kein so seltenes Problem, und zwar die erektile Dysfunktion. Oder eben fachchinesisch-frei: Es geht um Erektionsstörungen, die Männer, aber auch ihre Frauen, Freundinnen und manchmal auch die Affären belasten. Kann man das so sagen?

Dr. Matthias Schulze: Das kann man so sagen. Sexualität ist ein Teil unserer biologischen Masse, und Sexualität ist eigentlich die Grundlage unseres Fortkommens.

Mario D. Richardt: Jetzt sagen wir mal, vielleicht pro Woche, wie oft kommt ein Mann man zu Ihnen und sagt, dass es eine Etage tiefer etwas fragil zugeht oder eben ganz platt, ich kriege keinen mehr hoch?

Dr. Matthias Schulze: Zu sagen, jetzt genau festzuhalten, wie viele Männer in die Praxis kommen, ist sicherlich schwierig. Aber eins ist Fakt: Die Erektionsstörung oder Potenzstörung ist ein durchaus häufiges Problem, ein Problem, was zunimmt im zunehmenden Alter. Das belastet natürlich die Männer und natürlich die Partnerschaften, wenn es nicht so im Bett funktioniert. Es ist im Endeffekt ja das gute Stück, das man braucht, um eine durchaus ausgefüllte Sexualität zu erleben.

Mario D. Richardt: Ab wann spricht man denn von Erektionsstörungen? Wenn man mal an einem Abend jetzt nicht so stabil da unten ist oder wenn es öfters vorkommt?

Dr. Matthias Schulze: Also die Erektionsstörung ist sicherlich ein Phänomen, es wird ja auch als Krankheit definiert, das sicherlich in der Vergangenheit schon eine gewisse Zeit andauern muss, um als solches wahrgenommen zu werden. Eine einmalige Formschwäche zählt darunter sicherlich nicht. Aber man sollte schon dann zum Arzt gehen, wenn es wirklich, sagen wir mal, ein viertel Jahr, ein halbes Jahr nicht so funktioniert. Da braucht man ja kein großes Messinventar, sondern man weiß ja, wie es funktionieren muss, und dann holt man sich gerne Rat beim Arzt.

Mario D. Richardt: Wobei es wahrscheinlich auch so ist, dass oftmals Erektionsstörungen, Impotenz, Zeugungsunfähigkeit und Libidoverlust in einen Topf geworfen werden. Was sind jetzt die gravierenden Unterschiede kurz und kernig?

Dr. Matthias Schulze: Das, was Sie sagten, fassen wir ja zusammen zu den Sexualstörungen. Das hat natürlich alles miteinander zu tun, das muss man klar sagen, aber die einzelnen Dinge muss man schon auseinanderhalten, damit man zum Pudels Kern gerät.

Mario D. Richardt: Aber im Prinzip, also Erektionsstörung ist, wenn ich häufiger das Problem habe, dass er nicht richtig und lange genug steht, ganz platt gesagt. Impotenz ist, wenn er überhaupt nicht mehr will. Zeugungsunfähigkeit ist, wenn ich halt kein Kind mehr zeugen kann. Und Libidoverlust ist, wenn ich einfach keinen Bock mehr habe.

Dr. Matthias Schulze: So kann man das ungefähr sagen. Wobei die Potenzstörung oder die Impotenz sicherlich zusammengehören. Das ist eine Form, die durchaus nicht so zu sehen ist, dass der eine sagt, ich kann gar nicht, der eine empfindet das auch anders. Und es gibt Männer, die haben überhaupt keine Erektion mehr. Und es gibt Männer, die haben Erektion, aber die ist vielleicht nicht so, wie sie es sich vorstellen von der Steifigkeit, von der Härte und auch vielleicht von der anhaltenden Härte. Oder vielleicht auch vom Wiederholungsfall, dass sie sagen, ich will jetzt häufig Sex haben und das klappt nicht so häufig, wie sie sich das vorstellen.

Mario D. Richardt: Warum wird das so oft in einen Topf geworfen? Also jetzt auch mit Zeugungsunfähigkeit und Libidoverlust?

Dr. Matthias Schulze: Naja, das hat damit zu tun, weil das alles unter dem Begriff Sexualität zusammengefasst wird. Das auseinander zu halten ist natürlich manchmal für den Laien nicht so einfach. Also biologische Kenntnisse sind schon manchmal ganz gut, viele können sich ja auch durchaus informieren. Der Patient und die Männer, die kommen, sind durchaus auch aufgeklärt. Eigentlich wissen die meisten, das zu unterscheiden zwischen Libidoverlust, also mangelnde Lust an der Liebe, oder Potenzfähigkeit. Das können die schon unterscheiden.

Mario D. Richardt: Auch dank Doktor Google wahrscheinlich.

Dr. Matthias Schulze: Richtig! Aber ich habe nichts dagegen. Ich bin froh, wenn die Leute schon mit Vorkenntnissen kommen. Weil es wäre ja arrogant zu sagen, sie dürfen das nicht. Und (unv. #00:04:40.8# es) wissen ja auch alle Leute, die sich informieren, die lesen Zeitung oder Doktor Google, wie auch immer. Das ist der normale Gang der Dinge. #00:04:47.2#

Mario D. Richardt: Wie oft liegen die Männer denn falsch mit ihren eigenen Diagnosen?

Dr. Matthias Schulze: Ach, die liegen gar nicht so oft falsch muss ich sagen. Sie brauchen aber den Rat dann, was zu tun ist. So falsch liegen sie nicht. Aber in der Tat ist es so, dass die Unterscheidung zwischen mangelnder Lust und mangelnder Steifigkeit nicht so klar herausgestellt werden kann, das klärt sich aber ganz rasch im Gespräch.

Mario D. Richardt: Wir konzentrieren uns heute also auf die Erektionsstörungen. Die anderen Themen werden wir dann in späteren Folgen auch noch behandeln. Wie häufig gibt es denn die erektile Dysfunktion bei Männern in Deutschland? Gibt es da eine Statistik?

Dr. Matthias Schulze: Ja, es gibt ja wie für fast alle Krankheiten eine Statistik. Und die Erektionsstörung oder die Impotenz kann man schon als Volkskrankheit zählen, wenn man bedenkt, dass es zwei bis vier Millionen Männer mehr oder weniger betrifft. Mit zunehmendem Alter natürlich auch mit zunehmender Anzahl und oder Anteilen an der Bevölkerung. Insofern ist das schon ein großes Problem. Wenn ich eingangs auf Ihre Bemerkung zurückkomme, wie oft sehe ich die Leute? Die Leute sehe ich häufig. Das heißt, eigentlich mehrmals am Tag ist es das Thema in der Sprechstunde.

Mario D. Richardt: Ist es so, dass das dann ab einem gewissen Alter dann immer mehr zunimmt? Also gibt es 18-Jährige mit solchen Problemen oder sind das eher so die 60-plus-Männer?

Dr. Matthias Schulze: Das geht eher linear mit dem Alter. Das ist also nicht so, dass es nur die 60-plus sind. Das geht, denke ich mal, ab dem 40. Lebensjahr so los, dass wir sagen, das ist ein nennenswertes Thema, und dann steigt es linear mit dem Alter an aufgrund der unterschiedlichsten Ursachen, auf die wir möglicherweise noch zu sprechen kommen.

Junge Männer betrifft es auch. Da ist es oftmals aber nicht eine rein körperliche Funktionsstörung, sondern da ist es manchmal auch eine persönliche Störung oder eine persönliche Diskrepanz, wie man mit dem eigenen Körper umgeht, wie die sexuelle Erfahrung ist, weil das ja auch sehr stark von der Psyche beeinflusst wird.

Mario D. Richardt: Also auch der Kopf manchmal?

Dr. Matthias Schulze: Der Kopf, das ist der berühmte Kopf, der hier letztlich vielleicht vor dem Penis schlapp macht.

Mario D. Richardt: Also halten wir fest: Welche Ursachen gibt es dann insgesamt? Da gibt’s die körperlichen Sachen, Herz-, Gefäßkrankheiten zum Beispiel.

Dr. Matthias Schulze: Korrekt! Also grundsätzlich muss man sagen, die Funktionseinschränkung der männlichen Erektion ist gefäßbedingt. Wenn wir von gefäßbedingten Dingen ausgehen, dann ist es in der Regel durch Gefäßveränderung bedingt. Das sind Arterienverkalkungen, das sind Stoffwechselstörungen wie Diabetes zum Beispiel. Und all die Dinge hat man in zunehmendem Alter häufig.

Der Körper altert, der Körper hat dann diese Begleiterkrankungen, die letztlich dann auch eine Erektionsstörung mit zur Folge haben. Da sagen wir manchmal auch als schönes Beispiel, gerade bei älteren Männern, wer eine Erektionsstörung hat, da sollte man auch mal aufs Herz gucken. Weil Gefäßveränderungen auch am Herzen stattfinden können parallel. Insofern ist das manchmal die Wünschelrute für andere Erkrankungen.

Mario D. Richardt: Also haben Sie auch das im Blick. Das ist ja schön.

Dr. Matthias Schulze: Ja. Wir haben das im Blick, ich denke schon. Das ist, denke ich mal, auch so unsere Aufgabe. Wir wissen ja, wo unsere Patienten auch hingehen, und dass sie hausärztlich in der Regel gut versorgt sind. Wer dann ein kardiologisches Problem hat, der muss dann zum Herzarzt gehen.

Mario D. Richardt: Dann hatten wir jetzt also den Körper, wir hatten den Kopf, also die Psyche.

Dr. Matthias Schulze: Ja. Also die psychischen Dinge sind natürlich ganz vielschichtig, das muss man deutlich sagen. Das hat mit dem Alltag zu tun, das hat mit Beziehungsthemen zu tun. Das hat damit zu tun, wie man sich seine Sexualität selber vorstellt. Das sind Stressdinge, die weiß fast jeder Mann, auch im Alltag, dass er dann manchmal weniger Lust hat. Und wenn die Partnerin vielleicht das Verlangen hat, dass man da eben nicht diese Performance hat, wenn ich mal so sagen darf. Und das sind die psychischen Dinge. Ich will gar nicht so weit gehen, dass es manchmal auch zur Sexualtherapie hier kommen muss. Das sind gottlob sicherlich die Ausnahmen, aber im Zweifel muss man das auch mit bedenken.

Mario D. Richardt: Gibt es denn einen Hauptrisikofaktor, welcher jetzt Erektionsstörungen begünstigt, was man vielleicht unbedingt vermeiden sollte? Rauchen eventuell oder ist es auch die Körperfülle manchmal?

Dr. Matthias Schulze: Ja. Also all die Dinge, die Gefäße und Nerven schädigen, sind Gift für die Erektion, weil das System ja nicht nur ein gefäß-getriggertes System ist, sondern ein gefäß-nerven-getriggertes System. Im kleinen Becken, dort, wo diese ganzen Wechselwirkungen stattfinden zwischen Wahrnehmung von Reizen und umgekehrt, dass darauf eine Erektion erfolgt, erfordert natürlich ein intaktes Gefäßsystem und ein intaktes Nervensystem.

Risikofaktoren dafür sind natürliche Stoffwechselstörungen wie Diabetes, das ist Übergewicht, das sind Herzkreislauferkrankungen, das ist das Rauchen und im Endeffekt das Alter. Wo ich vorhin sagte, mit zunehmendem Alter gibt es eben auch physiologische Veränderungen, die nicht unbedingt mit Risikofaktoren zu tun haben, die wir in unserem Alltag uns aussetzen.

Mario D. Richardt: Was kann man gegen Erektionsstörungen machen? Dr. Schulze, welche Behandlungsmethoden gibt es denn?

Dr. Matthias Schulze: Zunächst muss man natürlich eine Ursachenforschung betreiben, was die Ursache dieser ganzen Sache ist. Es sind mitunter, und das haben wir vorhin vielleicht noch nicht genannt, auch Medikamente, die eine Rolle spielen können. Klassischerweise sind das Blutdruck-Medikamente bestimmter Art, die auch eine Erektionsstörung zur Folge haben können. Es sind auch Patienten, die operiert worden sind im kleinen Becken, wo wir genau wissen, dass eine Erektionsstörung mit einer großen Wahrscheinlichkeit die Folge ist. Darüber muss man sprechen, die Leute müssen das verstehen, warum und wieso sowas stattgefunden hat.

Und dann muss man sich einer möglichen Therapie zuwenden und die hat sich ja Gott Lob zum Guten gewandelt, seitdem Viagra den Potenzmarkt erobert hat. Viagra ist da nicht alleine, es gibt heute auch viele generische Präparate der verschiedenen Substanzen, die Viagra ähnlich sind. Da muss man klar sagen, das Wirkprinzip dieser drei, vier Präparate ist ähnlich. Im Endeffekt, wenn man sie dann zum Einsatz bringt, muss der Patient diese probieren und schauen, wie er da mit dem Alltag zurechtkommt.

Mario D. Richardt: Sie sprechen jetzt quasi über diese Wirkstoffe, die nennen sich dann unter anderem Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil, also ganz viel Möglichkeiten gibt es. Bei den einen ist es so, die muss man etwas früher einnehmen, damit sie wirken, die anderen wirken erst nach drei Stunden. Was würden Sie persönlich empfehlen?

Dr. Matthias Schulze: So in dieser Breite ist das, glaube ich, nicht. Grundsätzlich kann man sagen, dass nach einer Stunde Einnahme die Wirkung effektiv einsetzt. Wenn sie das nicht tut, dann ist sicherlich das Medikament dort nicht hilfreich und so weiter. Oftmals ist die Erfahrung auch so, dass der Erfolg nicht nach der ersten Einnahme funktioniert, sondern nach 3, 4, 5, 6 Einnahmen. Sodass sich da irgendwo auch das System, der Körper adaptieren kann und auch der Patient rein psychisch darauf einstellen kann.

Dann gibt’s auch die Möglichkeit, dass man ein bestimmtes Medikament, das ist das Tadalafil, man dort die Möglichkeit hat, dass man auch hier eine tägliche Einnahme vornimmt und damit eigentlich nicht an Sex denken muss oder nicht an die Einnahme denken muss, wenn sich Sex ergibt. Und dann ist die Erektionsfähigkeit grundsätzlich besser.

Mario D. Richardt: Wenn Männer zu Ihnen kommen und diese Mittel dann von Ihnen verschrieben bekommen, kommen Sie ja irgendwann auch wieder. Wie hoch ist da das Feedback, dass die sehr zufrieden sind, dass es wieder läuft im Bett?

Dr. Matthias Schulze: Unter den Einnehmern dieser Medikamente ist die Zufriedenheit groß, muss ich sagen, oder sehr groß. Man kann davon ausgehen, dass im Schnitt zwei Drittel, vielleicht auch mehr, davon durchaus profitieren, und das ist ein Teil ihres Lebens geworden.

Mario D. Richardt: Außerdem gibt’s andere Möglichkeiten?

Dr. Matthias Schulze: Wenn das nicht hilft, müssen wir zu anderen Waffen greifen. Allerdings sind die nicht ganz so elegant wie Viagra und Co.

Mario D. Richardt: Vor allen Dingen sind die auch etwas klobiger. Da gibt’s ja zum Beispiel diese Vakuumpumpe, habe ich gehört.

Dr. Matthias Schulze: Ja. Die Vakuumpumpe, also in unserer Praxis, muss man sagen, ist das eher ein Ausnahmemodell. Das war früher häufiger der Fall, also auch in der Vor-Viagra-Ära. Ganz klar, Vakuumpumpe, Penisring, damit man sozusagen das Blut und den Druck im Penis behält, um eine ausreichende Erektionsfähigkeit zu halten. Es gibt auch Präparate, die in Form von Spritzen gegeben werden, die man in den Schwellkörper spritzt und dort eigentlich unabhängig einer sexuellen Stimulation eine Erektion über eine bestimmte Zeit ermöglichen.

Mario D. Richardt: Das Ganze nennt sich dann SKAT.

Dr. Matthias Schulze: Richtig!

Mario D. Richardt: Also, wenn die Männer zur Frau sagen, ich gehe heute zum SKAT, dann ist das manchmal nicht das Kartenspiel, sondern eine Schwellkörper-Autoinjektion.

Dr. Matthias Schulze: Genau! Das ist also kein Skat, sondern ein SKAT, eine Schwellkörper-Autoinjektion, wie Sie das richtig sagen. Diese Therapie ist, wie gesagt, an sich effektiv, allerdings mitunter mit etwas schmerzhaften Erektionen kann das schon verbunden sein. Aber es ist doch dann ein probates Mittel, wenn diese sogenannten PDE-5-Hemmer Viagra und Co. nicht zum Ziel führen.

Mario D. Richardt: Allerdings kann ich mir vorstellen, dass auch das Injizieren schon sehr schmerzhaft ist, oder?

Dr. Matthias Schulze: Das Injizieren ist nicht schmerzhaft. Das ist ein kleiner Mücken-Piks, das ist ja so eine dünne Nadel wie der Diabetiker das Tag ein, Tag aus, bekommt, oder Leute, die sich andere Medikamente spritzen müssen wie Blutverdünner oder sowas. Das ist eigentlich nicht das Problem. Also wer da routiniert ist, der praktiziert das eigentlich.

Mario D. Richardt: Aber das geht ja in den Penis, oder nicht?

Dr. Matthias Schulze: Abgabe der Spritze erfolgt am Penis. Das ist ein kleiner Piks. Die Spritze ist kurz, die ist ganz dünn, die ist ganz scharf. Und das ist eigentlich ein Akt, der dauert wenige Sekunden.

Mario D. Richardt: Da ist wahrscheinlich eher so das Kopfkino, was bei mir die Schmerzen verursacht?

Dr. Matthias Schulze: Richtig! Ja, das ist doch ganz klar, eine Spritze assoziiert immer Schmerzen.

Mario D. Richardt: Und dann gibt es noch die Schwellkörper-Prothese, die man implantieren kann.

Dr. Matthias Schulze: Die Schwellkörper-Prothese wurde früher auch deutlich häufiger implantiert. Das ist sozusagen die Ultima Ratio, wenn nichts mehr geht. Da gibt es verschiedene Modelle, es gibt starre Implantate, es gibt so genannte hydraulische Implantate, die man quasi aufpumpt, wo man im Unterbauch ein kleines Flüssigkeitsreservoir hat, und eine kleine Pumpe im Hodensack. Das erfordert natürlich auch eine gewisse manuelle Vorbereitung. Aber das ist sozusagen das letzte Mittel, um einer Erektionsstörung zu begegnen.

Mario D. Richardt: Ich drücke allen Männern dieser Welt die Daumen, dass sie das nicht brauchen.

Dr. Matthias Schulze: Das sehe ich genauso.

Mario D. Richardt: Vielen Dank, Dr. Matthias Schulze aus Markkleeberg. Wir sehen uns demnächst mal wieder zu anderen Themen. Und vielen Dank fürs Zuhören, kann ich da auch noch mal sagen. Jeden Mittwoch gibt es eine neue Folge „kernig & gesund“ auf den Plattformen von Apple, Amazon, Google, Spotify und Deezer.

Dr. Matthias Schulze: Auf Wiedersehen!

Mario D. Richardt: Dankeschön! Tschüss!

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