Was sind Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen sind Schmerzen im KopfbereichKopfschmerzen oder auch Kopfweh sind, wie der Name bereits zum Ausdruck bringt, Schmerzempfindungen im Kopfbereich. Die Schmerzen entstehen durch Reizungen der Blutgefäße, der Hirnhäute, der Hirnnerven oder im Gehirn. Die Hirnsubstanz selbst ist nicht schmerzempfindlich.

In der Praxis äußern sich Kopfschmerzen durch einen stechenden, pochenden oder pulsierenden Schmerz im Kopf. Ungefähr jeder vierte Erwachsene leidet in seinem Leben irgendwann einmal unter einer der knapp 200 verschiedenen Kopfschmerzarten. Dabei treten Kopfschmerzen sowohl als eigenständige Erkrankung als auch als Begleitsymptom anderer Erkrankungen auf.

Was kann die Intensität von starken Kopfschmerzen beeinflussen?

Die Intensität von Kopfschmerzen hängt von der Ursache bzw. dem Auslöser der Kopfschmerzen ab. Grundsätzlich sind Kopfschmerzen zwar unangenehm und können die Lebensqualität erheblich beeinflussen. Sie sind aber in den meisten Fällen nicht lebensbedrohlich.

Ungewöhnlich starke Kopfschmerzen können allerdings ein Hinweis auf eine lebensbedrohliche Erkrankung wie Schlaganfall, Hirnblutung oder Meningitis sein.

Suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf oder rufen sofort einen Notarzt herbei, falls Sie unter plötzlich auftretenden, sehr starken Kopfschmerzen leiden und zusätzlich neurologische Symptome bei sich feststellen, wie z. B.:

  • Nackensteifigkeit

  • Bewusstseinsminderung

  • Taubheitsgefühle

  • halbseitige Lähmungserscheinungen

  • Schwindel

Auslöser derartig starker Schmerzen können möglicherweise eine der genannten lebensbedrohlichen Erkrankungen sein. Hier gilt es, schnell zu handeln und keine Zeit zu verlieren.

Welche Arten von Kopfschmerzen gibt es?

Etwa 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen sind bekannt. Grundsätzlich wird jedoch unterschieden zwischen drei Hauptarten, den sogenannten primären Kopfschmerzen, die auch am häufigsten vorkommen:

  • Clusterkopfschmerzen

  • Migräne

  • Spannungskopfschmerzen

Mehr zum Thema “Arten von Kopfschmerzen” erfahren Sie im dazugehörigen Artikel auf apo-discounter.de.

Was sind Cluster-Kopfschmerzen?

Cluster Kopfschmerzen sind stechend und oft einseitigCluster-Kopfschmerzen gehören zwar zu den primären Kopfschmerzen, treten aber relativ selten auf. Dafür zeigt sich ihr Schmerzbild sehr intensiv.

Die zumeist stechenden Kopfschmerzen beginnen in der Augenregion mit Ausstrahlungen hin zu den Schläfen und der Stirn. Cluster-Kopfschmerzen treten in der Regel einseitig auf in Form von heftigen Schmerzattacken, die über mehrere Minuten andauern können.

Wo können Kopfschmerzen wahrgenommen werden?

Kopfschmerzen können den gesamten Kopf betreffen oder auch nur einzelne Regionen des Kopfes. Im Folgenden eine Übersicht

  1. Kopfschmerzen an der Stirn werden zumeist als ein Ziehen oder Drücken im Stirnbereich wahrgenommen. Bisweilen können die Schmerzen auch bis hin zum Ohr oder sogar in den Kiefer ausstrahlen.
  2. Kopfschmerzen am Hinterkopf werden zumeist als pochende, ziehende oder dumpf drückende Schmerzen beschrieben. Ausgelöst werden sie häufig durch Muskelverspannungen im Nacken oder im Kieferbereich.
  3. Kopfschmerzen an der Schläfe äußern sich zumeist als ein starkes Stechen, das entweder einseitig auftreten kann oder auch auf beiden Seiten zugleich.
  4. Wechselnde einseitige Kopfschmerzen: Sowohl Cluster-Kopfschmerzen als auch Migräne äußern sich in der Regel als einseitige Kopfschmerzen in unterschiedlicher Ausprägung. Sie treten entweder in der linken oder in der rechten Kopfhälfte auf. Diese arealbezogenen Schmerzen, die nur eine Seite betreffen, sind häufig sehr stark und werden als heftiges Stechen oder Pochen wahrgenommen. Dennoch sind einseitige Kopfschmerzen meist harmloser Natur. Nur in seltenen Fällen und wenn die Schmerzen sehr plötzlich und sehr stark auftreten, können sich dahinter auch eine Hirnverletzung, etwa in Folge eines Unfalls, ein Tumor oder eine Hirnblutung verbergen. Hier ist schnelles Handeln erforderlich: Rufen Sie bitte sofort einen Notarzt.
  5. einseitige Kopfschmerzen auf immer derselben Seite: Sowohl bei Migräne als auch bei Cluster-Kopfschmerzen können die Schmerzen links oder rechts einseitig auftreten. Anders verhält es sich bei der sogenannten Trigeminusneuralgie. Dabei handelt es sich um ein Schmerzbild, das durch den Trigeminusnerv ausgelöst wird. Dieser Nerv verläuft durch das Gesicht und versorgt Stirn, Augen, Kinn, Ober- und Unterkiefer mit Gefühlswahrnehmungen. Eine Trigeminusneuralgie betrifft immer nur eine Gesichtshälfte und wechselt nicht die Seite von Schmerzattacke zu Schmerzattacke.

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Welche Ursachen haben Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen – ob schwach oder stark – können ganz unterschiedliche Ursachen aufweisen. Spezifische Auslöser für starke Kopfschmerzen gibt es nicht. Zudem ist das Schmerzempfinden eines jeden Menschen unterschiedlich. Daher ist eine feste Definition für “starker Schmerz” schwierig zu bestimmen und die Stärke des Schmerzes gestaltet sich vielmehr sehr individuell. Mehr zu den Ursachen von Kopfschmerzen erfahren Sie im dazugehörigen Ratgeber.

Worin kann die Ursache für Kopfschmerzen in der Schwangerschaft liegen?

Zu Beginn einer Schwangerschaft kommt es zu Hormonumstellungen. Bisweilen kommt es auch zu Kreislaufschwankungen. Für kurze Zeit gerät der Körper aus dem Gleichgewicht.

Daher kommt es infolgedessen häufig zu:

  • Übelkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit

Darüber hinaus kann es aufgrund von Koffeinverzicht bei manchen Frauen ebenfalls zu Kopfschmerzen in der Schwangerschaft kommen.

Kopfschmerzen durch den Nacken verursacht

Nackenverspannungen können zu Kopfschmerzen am Hinterkopf führenKopfschmerzen, die durch den Nacken bzw. durch Nackenverspannungen verursacht werden, äußern sich hauptsächlich in Form von Kopfschmerzen am Hinterkopf.

Den Nackenverspannungen liegen unter anderem folgende Ursachen zugrunde:

  • Bewegungsmangel

  • falsche Sitzhaltung (z. B. durch langes Arbeiten am PC-Bildschirm)

  • Zähneknirschen

  • Stress

  • ungünstige Liegeposition im Schlaf

  • Zugluft

Welche Ursachen haben Kopfschmerzen beim Husten?

Kopfschmerzen bei Husten sollten vom Arzt untersucht werdenHustenkopfschmerzen sind eine eher ungewöhnliche Form von Kopfschmerzen. Sie treten immer dann auf, wenn ein Betroffener hustet. Weshalb das so ist, kann nur eine intensive neurologische Untersuchung ans Licht bringen.

Etwa 40 % dieser Kopfschmerzen bei Husten sind Begleitsymptom einer ernsthaften Erkrankung. Deshalb sollte diese Art von Kopfschmerzen unbedingt ärztlich untersucht werden.

Warum kann man Kopfschmerzen nach dem Sport bekommen?

Kopfschmerzen nach Sport sind normalerweise ungefährlichKopfschmerzen nach dem Sport, sogenannte Belastungskopfschmerzen, sind ein relativ seltenes, jedoch ungefährliches Symptom. Es steht normalerweise mit keiner anderen Grunderkrankung in einem engeren Zusammenhang. Diese Art der Kopfschmerzen treten zumeist bei jüngeren Personen nach körperlicher Anstrengung durch Sport auf, insbesondere bei Ausdauersportarten oder in großer Höhe. Betroffen davon sind etwa 1 % aller Fälle an Kopfschmerzen.

Die Auslöser für Kopfschmerzen nach dem Sport sind noch nicht hinreichend erforscht. Mediziner gehen zum einen davon aus, dass beim Sport kurzfristig ein erhöhter Druck im Kopf herrscht. Zum anderen besteht die These, dass auch ein gestörter Blutrückfluss über die Kopfvenen zu Kopfschmerzen nach sportlicher Betätigung führen kann.

Kopfschmerzen beim Bücken

Zu Kopfschmerzen beim Bücken kommt es häufig in Zusammenhang mit einer Nasennebenhöhlenentzündung.

Sind die Nebenhöhlen verstopft und entzündet, dann äußert sich das durch einen drückenden Schmerz im Bereich der Stirn und der Wangen, der oftmals durch das Bücken noch verstärkt wird.

Können Kopfschmerzen durch das Wetter ausgelöst werden?

Es kann durchaus vorkommen, dass wetterfühlige Menschen auf einen raschen Wetterwechsel mit Kopfschmerzen reagieren. Die Auslöser dafür sind vielschichtig.

Durch das Wetter ausgelöste Kopfschmerzen können unter anderem folgende Ursachen haben:

Wenn Tiefdruck- auf Hochdruckgebiet trifft (oder umgekehrt), dann entstehen Schwingungen, sogenannte Schwerewellen, in der Luft. Wetterfühlige Menschen reagieren auf diese Wellen bisweilen mit Bluthochdruck und/oder mit Kreislaufproblemen. Infolgedessen können Kopfschmerzen entstehen.

Ein schneller Wechsel von kalten zu warmen Wetterlagen oder umgekehrt auch von Warm- zu Kaltluft kann bei empfindlichen Menschen zu Kopfschmerzen führen. Dies betrifft auch Temperaturschwankungen beim raschen Wechsel von kalter Außentemperatur zu warmer Raumtemperatur oder Heizungsluft bzw. wieder zurück.

Diese Wetterlage gilt gemeinhin auch als Kopfschmerzwetter. Bei schwülem Wetter findet nur wenig Luftaustausch statt und die hohe Luftfeuchtigkeit behindert die Wärmeregulierung des Körpers. Darauf reagieren manche Menschen mit Kopfschmerzen.

Dieses Phänomen tritt häufig vor Gewittern infolge von Reibung der Luftmassen auf. In der Forschung geht man davon aus, dass diese elektromagnetischen Impulse Einfluss auf das Nervensystem haben und zu Kopfschmerzen führen können.

Neue Brille – Sind Kopfschmerzen in der ersten Zeit üblich?

Eine neue Brille kann Kopfschmerzen verursachenEs kann vorkommen, dass eine neue Brille in der ersten Zeit des Tragens Kopfschmerzen auslöst. Gerade in der Eingewöhnungszeit kommt es bei manchen Brillenträgern zu Irritationen der Augen oder zur Ermüdung der Augenpartien.

Eine Folge davon können Kopfschmerzen sein. Vor allem bei einer neuen Gleitsichtbrille treten diese Beschwerden häufig auf. Allerdings kann eine neue Brille auch Kopfschmerzen lindern, wenn sie z. B. einen bisherigen Sehfehler behebt, der zuvor ursächlich für Kopfschmerzen war.

Sind beim Fasten Kopfschmerzen nur zu Beginn zu erwarten?

Zu Beginn des Fastens, aber auch während der Fastenzeit kann es zu Kopfschmerzen kommen.

Zu den Auslösern zählen unter anderem:

Zu Beginn der Fastenkur kann die starke Entwässerung des Körpers zu Kopfschmerzen führen.

Das liegt vor allem daran, dass Schlackenstoffe aus dem Körper ausgespült werden und dabei kurzfristig in hoher Konzentration in den Körperkreislauf gelangen. Deshalb sollten Sie bei einer Fastenkur regelmäßig und über den Tag verteilt ausreichend trinken, damit diese Schlackenstoffe schnell wieder ausgespült werden können.

Dann verschwinden diese anfänglichen Fastenbeschwerden rasch.

Aber Achtung: Auch ein Zuviel an Wasser im Körper kann zu Kopfschmerzen führen. Ideal sind ca. zwei bis drei Liter Tee und/oder Wasser pro Tag.

Ein Mangel an Ballaststoffen kann beim Fasten dazu führen, dass der Darm schlechter entleert wird. Da allerdings alle Giftstoffe (Schlackenstoffe) über den Darm aus dem Körper ausgeschieden werden, ist eine regelmäßige Darmentleerung wichtig. Passiert dies jedoch nur unregelmäßig und verbleiben daher die Giftstoffe zu lange im Körper, dann können Kopfschmerzen auftreten. Sollten Sie während einer Fastenkur unter einer reduzierten Darmentleerung leiden, dann kontaktieren Sie bitte einen Arzt. Er kann mit entsprechenden Methoden zur Darmentleerung verhelfen.

Sollte die Darmentleerung während der Fastenzeit eher durchfallartig erfolgen, kann Salzmangel die Folge sein. Salzmangel wiederum gilt als ein Auslöser für Kopfschmerzen. In diesem Fall sollte die Gemüsebrühe auch während der Fastenzeit ein wenig gesalzen werden.

Ein Zuviel an Stress steht nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Fastenkur. Allerdings sind manche Menschen zu Beginn oder auch bereits vor dem Fasten etwas aufgeregt, weil sie nicht genau wissen, was auf sie zukommt. Dieser emotionale Stress kann bei einigen Personen zu Kopfschmerzen führen.

Regelmäßige Bewegung ist auch während einer Fastenkur notwendig. Ein gewisses Gefühl der Schwäche oder des Hungers sollte Sie nicht davon abhalten, sich ausreichend und an freier Luft zu bewegen. Andernfalls kann dies unter Umständen zu Sauerstoffmangel im Blut führen, was ein Auslöser für Kopfschmerzen sein kann.

Kopfschmerzen während der Periode

Kopfschmerzen während der Periode sind hormonell bedingtViele Frauen leiden während der Menstruation häufig auch unter Migräneattacken. Der Grund dafür sind zyklusbedingte Hormonschwankungen.

Zumeist treten diese hormonell bedingten Kopfschmerzen während der ersten Tage der Periode auf. Sie sind zurückzuführen auf den Abfall des Östrogenspiegels in diesem Zeitraum. Nach der Menopause allerdings treten bei den meisten Patientinnen weniger Migräneattacken auf.

Sind während der Wechseljahre Kopfschmerzen häufig eine Begleiterscheinung?

Ähnlich wie zu Beginn einer Schwangerschaft können auch die mit den Wechseljahren verbundenen Hormonschwankungen zu Kopfschmerzen führen.

Welche Symptome können mit Kopfschmerzen einhergehen?

Menschen, die unter Kopfschmerzen leiden, berichten von zahlreichen weiteren Symptomen, die zusammen mit Kopfschmerzen auftreten können.

Drei Begleitsymptome stellen wir Ihnen im Folgenden kurz vor:

  • Übelkeit: Starke Kopfschmerzen, wie sie beispielsweise bei einer Migräne auftreten, können auch mit Übelkeit einhergehen. Mehr Informationen zu diesem Thema lesen Sie in unserem Ratgeberbeitrag zu Kopfschmerzen und Übelkeit.

  • Nackenschmerzen: Auch Nackenschmerzen zählen zu den Ursachen von Kopfschmerzen. Vor allem Schmerzen im Hinterkopf können im Zusammenhang mit Nackenschmerzen auftreten.

  • Schwindel: Schwindel zählt zu den sogenannten unspezifischen neurologischen Symptomen. Tritt dieser in Verbindung mit Kopfschmerzen auf, dann sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Dahinter können sich auch schwerwiegende Erkrankungen verbergen (z. B. Schlaganfall), die dann Auslöser der Kopfschmerzen sind.

Mit welchen Erkrankungen können Kopfschmerzen einhergehen?

Kopfschmerzen können sowohl als primäre Kopfschmerzen als auch als Begleiterscheinung anderer Grunderkrankungen auftreten.

Hierzu zählen Kopfschmerzen

  • als Symptom einer Erkältung

  • aufgrund einer vorhandenen Sehschwäche

  • als Symptom eines Schlaganfalls

  • in Verbindung mit einer Hirnhautentzündung

Erkältung – Kopfschmerzen sind häufig eine Begleiterscheinung

Kopfschmerzen kommen häufig bei der Erkältung vorKopfschmerzen gehören zu den Symptomen einer Erkältung und klingen in der Regel zusammen mit den anderen Erkältungssymptomen nach einigen Tagen wieder ab.

Mit frei erhältlichen Schmerzmedikamenten können Sie die erkältungsbedingten Kopfschmerzen gut behandeln.

Migräne und Kopfschmerzen

Migräne und Kopfschmerzen haben unterschiedliche SchmerzsymptomeMigräne und Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerzen) sind vor allem an den Schmerzsymptomen zu unterscheiden. Während Spannungskopfschmerzen eher dumpf und drückend ausfallen und sich über den gesamten Kopf ausbreiten, sind Migränekopfschmerzen eher pochend bis pulsierend und auf eine Kopfhälfte (von Attacke zu Attacke auch wechselnd) begrenzt.

Ein Spaziergang an der frischen Luft kann bei Kopfschmerzen bereits zur Linderung verhelfen. Bei Migräne leiden Patienten aber häufig auch unter einer Lichtempfindlichkeit. Daher wirkt in diesem Fall ein Spaziergang eher kontraproduktiv.

Auch gewisse Begleiterscheinungen wie

  • Müdigkeit,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Heißhunger,
  • Lichtempfindlichkeit,
  • Übelkeit oder
  • Erbrechen

treten in der Regel ausschließlich zusammen mit einer Migräne und eher selten bei herkömmlichen Spannungskopfschmerzen auf.

Kann eine Migräne auch ohne Kopfschmerzen verlaufen?

Tatsächlich gibt es eine kleine Gruppe von Patienten, die keine Kopfschmerzsymptome während einer Migräne entwickeln. Diese Sonderform der Migräne tritt hauptsächlich bei Menschen höheren Alters auf.

Wer kann von Kopfschmerzen betroffen sein?

Etwa 66 Millionen Menschen leiden deutschlandweit unter Kopfschmerzen. Fast 18 Millionen von ihnen sind Migränepatienten, weitere 25 Millionen leiden hauptsächlich unter Kopfschmerzen des Spannungstyps, die restlichen knapp vier Millionen leiden unter anderen Kopfschmerzarten, wie z. B. Cluster-Kopfschmerzen.

Dabei sind Frauen häufiger als Männer von Spannungskopfschmerzen betroffen. Zudem leiden immer mehr Kinder unter Migräne. In Zahlen verteilt sich das so:1

  • 38 % der Erwachsenen leiden gelegentlich unter Spannungskopfschmerzen

  • 3 % der Erwachsenen haben chronische Spannungskopfschmerzen

  • 10 % der Erwachsenen sind von Migräne betroffen

  • ca. 14 % aller Frauen leiden unter Migräne

  • 8 % aller Männer haben Migräne

Was hilft gegen Kopfschmerzen?

Gegen Kopfschmerzen gibt es eine Reihe von Behandlungsmethoden. Je nachdem, welche Kopfschmerzart vorliegt, kommt die entsprechende Therapieform zum Einsatz.

Welche Medikamente können gegen Kopfschmerzen eingenommen werden?

Die richtigen Medikamente helfen bei KopfschmerzenWichtig bei der Behandlung von Kopfschmerzen ist zunächst die genaue Diagnose der Schmerzart.

Handelt es sich um Spannungskopfschmerzen, dann können Sie mit rezeptfreien Produkten bereits gute Ergebnisse erzielen.

Paracetamol gegen Kopfschmerzen: Paracetamol wirkt nur bei Spannungskopfschmerzen, bspw. Paracetamol 500mg von apo-discounter bei Fieber und Schmerzen (20 stk) . Bei Cluster-Kopfschmerzen oder Migräne hingegen ist Paracetamol wirkungslos. Ein Arztbesuch ist bei diesen Kopfschmerzarten unumgänglich.

Ibuprofen gegen Kopfschmerzen: Der Wirkstoff Ibuprofen kann nur bei Spannungskopfschmerzen zur gewünschten Schmerzlinderung führen, wie bspw. Ibuprofen 400 mg von apo-discounter Schmerztabletten (50 stk). Bei Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen ist Ibuprofen nicht angeraten. Wenden Sie sich in diesen Fällen zur weiteren Behandlung zunächst an Ihren Hausarzt.

Akupressur bei Kopfschmerzen

Akupressur ist eine alternative Behandlung von KopfschmerzenAkupressur zählt zu den alternativen Heilmethoden bei Kopfschmerzen. Sie kann als Ergänzungstherapie zur Schulmedizin eingesetzt werden. Bei der Akupressur wird ein zuvor bestimmter Punkt am Körper gedrückt oder mit kreisenden Bewegungen massiert.

Grundlage für die Auffassung, dass Akupressur bei Schmerzen aller Art und damit auch bei Kopfschmerzen helfen soll, ist die Annahme, dass durch den menschlichen Körper sechs Energiebahnen (Meridiane) verlaufen. Entlang dieser Bahnen verteilen sich rund 360 Akupressurpunkte.

Ist der Energiefluss gestört, treten Beschwerden auf, z. B. Kopfschmerzen. Wird die Energie mittels Drücken oder Massieren eines Akupressurpunktes wieder in Fluss gebracht, dann sollen auch – so die Theorie – die Kopfschmerzen wieder verschwinden.

Wann sollte man bei Kopfschmerzen einen Arzt aufsuchen?

Egal, ob es sich um regelmäßige oder plötzlich auftretende Kopfschmerzen handelt: Sobald die Schmerzen Ihren Alltag stark beeinträchtigen, sollten Sie zur weiteren Behandlung einen Arzt aufsuchen. Bei plötzlich auftretenden starken Kopfschmerzen sollten Sie zudem keine Zeit verlieren. Kommen neurologische Symptome hinzu, sollten Sie den Notarzt rufen. In diesem Fall könnte ein Schlaganfall die Ursache der Kopfschmerzen sein.

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Wissenschaftliche Quellen

  • C. Gaul, Charly, H. C. Diener, H. Barop: Kopfschmerzen Pathophysiologie – Klinik – Diagnostik – Therapie, 2016, ISBN 9783132004917
  • C. Bischoff, Claus, H. C. Traue: Kopfschmerzen, in „Fortschritte der Psychotherapie“, 22, 1950, ISSN 3801716236
  • D. Soyka: Kopfschmerz, in „Praktische Neurologie“, 1, 1984, ISSN 3527151796
  • O. Michel: Kopfschmerzen, in „HNO“, 64, 2016, ISSN 00176192
  • A. Straube: Kopfschmerz, in „Der Schmerz“, 29, 2015, ISSN 14322129
  • C. Wöber: Kopfschmerz, in „Psychopraxis“, 14, 2011, ISSN 16137590
  • R. Agosti, Reto, H. C. Diener, V. Limmroth, Volker, J. Heers: Migräne & Kopfschmerzen ein Fachbuch für Hausärzte, Fachärzte, Therapeuten und Betroffene, 2015, ISSN 3318054410
  • C. Bischoff, H.C. Traue: Ratgeber Kopfschmerz Informationen für Betroffene und Angehörige, 2005, ISSN 3801719588
  • H. Göbel: Die Kopfschmerzen Ursachen, Mechanismen, Diagnostik und Therapie in der Praxis, 2004, ISSN 3540030808
  • G.S. Barolin: Kopfschmerzen – multifaktoriell Erfassung und Behandlung, in „Internationaler Arbeitskreis für Kopfschmerzforschung im Deutschen Sprachraum“, 10, 1994, ISSN 3432250916

Weitere wissenschaftliche Quellen

  1. Diemer, W., Burchert, H.: Chronische Schmerzen. Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 7. Hrsg. vom Robert Koch-Institut, Berlin 2002; Kürten, L.: Chronischer Schmerz. Ergebnisse der Forschung verbessern die Versorgung der Patienten. Hrsg. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Bonn 2001; Ärzte Zeitung, Ausgabe 29 vom 15. 02. 2007.