Häufige Muskelkrämpfe, anhaltende Müdigkeit, Nervosität oder Konzentrationsprobleme können erste Hinweise auf einen Magnesiummangel sein. Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und bleiben oft über lange Zeit unbemerkt. Mit dem richtigen Wissen lässt sich ein Magnesiummangel frühzeitig erkennen, gezielt ausgleichen und nachhaltig vorbeugen.
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Warum ist Magnesiummangel gefährlich?
Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der in fast allen Zellen vorkommt. Etwa 50 bis 60 % des Magnesiums im Körper befinden sich in den Knochen, der Rest in Muskeln, Gewebe und Organen. Im Blut zirkuliert nur etwa 1 % des Gesamtmagnesiums.
Magnesium ist unter anderem wichtig für:
- die Reizweiterleitung an Nerven und Muskeln
- die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems
- den Knochenstoffwechsel
- den Energiestoffwechsel
- das psychische Gleichgewicht
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt eine tägliche Magnesiumzufuhr für Erwachsene von 300 mg für Frauen und 350 mg für Männer.
Wie entsteht ein Magnesiummangel?
Ein Mangel an Magnesium, fachsprachlich als Hypomagnesiämie bezeichnet, kann verschiedene Gründe haben. Häufige Ursachen für einen Magnesiummangel sind:
Magnesiummangel durch geringe Zufuhr über die Nahrung
Eine unausgewogene Ernährung, beispielsweise durch einseitige Diäten oder den dauerhaften Konsum stark verarbeiteter Lebensmittel, enthält oft zu wenig magnesiumreiche Lebensmittel. Besonders betroffen sind Menschen mit hohem Konsum von Fast Food, Zucker oder stark raffinierten Produkten.
Magnesiummangel durch erhöhten Bedarf
In bestimmten Lebenssituationen kann der Magnesiumbedarf deutlich ansteigen. Dazu gehören:
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Intensiver Sport
- Anhaltender bzw. chronischer Stress
- Wachstumsphasen bei Jugendlichen
Magnesiummangel durch gestörte Aufnahme oder erhöhten Verlust
Magnesiummangel kann auch entstehen, wenn der Körper den Mineralstoff nicht richtig aufnehmen kann oder diesen vermehrt ausscheidet. Mögliche Auslöser sind:
- Chronische Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Zöliakie)
- Alkoholmissbrauch
- Diabetes mellitus
- Langandauernde Einnahme von Diuretika oder bestimmten Antibiotika
- Hormonelle Störungen (z. B. Hyperaldosteronismus)
In seltenen Fällen können genetische Erkrankungen wie die familiäre Hypomagnesiämie dazu führen, dass Magnesium im Darm schlechter aufgenommen oder in der Niere vermehrt ausgeschieden wird.
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Magnesiummangel: Symptome und Anzeichen
Die Symptome eines Magnesiummangels sind vielseitig und oft unspezifisch. Häufig werden sie über längere Zeit nicht mit einem Nährstoffdefizit in Verbindung gebracht.
Typische körperliche Anzeichen von Magnesiummangel
- Muskelkrämpfe, vor allem in den Waden
- Muskelzuckungen, z. B. am Augenlid
- Kribbeln oder Taubheitsgefühle
- Erhöhte Muskelspannung und Verspannungen
- Zittern, Nervosität
- Herzrhythmusstörungen
- Müdigkeit, Erschöpfung
- Übelkeit oder Appetitlosigkeit
Gut zu wissen
Auch psychische Symptome wie Angstgefühle, depressive Verstimmungen oder Antriebslosigkeit können auf einen Magnesiummangel hinweisen – insbesondere, wenn sie zusammen mit typischen körperlichen Beschwerden auftreten.
Magnesiummangel Symptome bei Frauen
Die Verwendung von Magnesium bei Frauen, sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung, erstreckt sich auf viele Gesundheitsprobleme: von PCOS (polyzystisches Ovarialsyndrom) bis zum prämenstruellen Syndrom, von der Schwangerschaft bis zur Menopause und darüber hinaus.
Typische Symptome für einen Magnesiummangel bei Frauen sind:
- Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
- Wassereinlagerungen
- Spannungsschmerzen in der Brust
- Verstärkte Menstruationsbeschwerden
- Schlafprobleme und innere Unruhe
Wie kann man Magnesiummangel feststellen?
Es gibt verschiedene Laboruntersuchungen zur Diagnose von Magnesiummangel. Ein einfacher Bluttest kann Hinweise auf den Magnesiumstatus geben, stellt jedoch alleine keine Diagnose dar. Zu beachten ist, dass im Blutserum nur ein sehr kleiner Teil des Gesamtmagnesiums zirkuliert. Ein Normalwert im Blut schließt einen Magnesiummangel im Gewebe also nicht sicher aus.
Der Referenzbereich für Magnesium im Blutserum liegt bei 0,8–1,1 mmol/l. Ein Mangel an Magnesium liegt vor, wenn der Magnesiumwert im Blutserum unter 0,66 mmol/l fällt. Erste Symptome zeigen sich allerdings erst bei einem Wert von unter 0,5 mmol/l.
Für eine genauere Diagnostik wird häufig auch der Magnesiumgehalt in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) bestimmt. Zusätzlich hilft eine ausführliche Anamnese, etwaige Risikofaktoren zu erkennen – etwa chronische Erkrankungen, Medikamente oder Ernährungsmuster.
Wie wird Magnesiummangel behandelt?
Magnesiummangel behandeln: Ernährung anpassen
Bei einem leichten Magnesiummangel reicht häufig schon eine gezielte magnesiumreiche Ernährung aus. Magnesiumreiche Lebensmittel sind unter anderem:
- Nüsse, Samen und Kerne (z. B. Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam)
- Vollkornprodukte (z. B. Haferflocken, Naturreis)
- Hülsenfrüchte (z. B. Kidneybohnen, Linsen, Erbsen)
- Grünes Blattgemüse (z. B. Spinat, Mangold)
- Fisch (z. B. Kabeljau) und Meeresfrüchte (z. B. Garnelen)
- Bananen und Avocados
- Bitterschokolade und Kakaopulver
- Getränke („hartes“ Trinkwasser, Fruchtsäfte, Espresso)

Magnesiummangel behandeln: Nahrungsergänzungsmittel gezielt einsetzen
Kann die Magnesiumzufuhr nicht ausreichend über die Nahrung gewährleistet werden – z. B. in Phasen eines erhöhten Bedarfs oder bei bestimmten chronischen Erkrankungen – dann können Nahrungsergänzungsmittel die Magnesiumzufuhr ergänzen.
Magnesium wird in unterschiedlichen Formen angeboten:
- Tabletten oder Kapseln
- Granulat oder Brausetabletten
- Lösungen oder Lutschtabletten
Je nach Bedarf gibt es auch Kombinationspräparate mit Kalium, Calcium, Zink oder Vitamin B. Die Aufnahmefähigkeit des Körpers liegt bei oraler Einnahme bei etwa 30 bis 50 %.
Biolectra® Magnesium bei erhöhtem Magnesiumbedarf
Die hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel von Biolectra® sind apothekenexklusiv und erfüllen höchste pharmazeutische Standards. Sie wurden entwickelt für Menschen mit erhöhtem Magnesiumbedarf – z. B. Schwangere, Sportler, gestresste Berufstätige sowie ältere Menschen.
Biolectra® Magnesium bietet eine breite Produktauswahl an. Die unterschiedlichen Dosierungen und Darreichungsformen können bei einer individuellen Magnesiumversorgung unterstützen. Diese reichen von niedrigdosierten Präparaten für die Basisversorgung, wie Biolectra® Magnesium 150 mg Brausetabletten Zitronengeschmack, bis hin zu hochdosierten Präparaten für akute Situationen mit erhöhtem Magnesiumbedarf, beispielsweise Biolectra® Magnesium 400 mg ultra Trinkgranulat Orangengeschmack.
Biolectra® Magnesium bei erhöhtem Magnesiumbedarf
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Übrigens: Die praktischen Biolectra® Magnesium Direktsticks können auch unterwegs jederzeit und ohne Wasser eingenommen werden. Denn manchmal kann es einfacher sein, Magnesium ohne Wasser einzunehmen – egal ob im Urlaub, unterwegs oder beim Sport. Biolectra® Magnesium Direktsticks sind in den Geschmacksrichtungen Biolectra® Magnesium Direktsticks Orange und Biolectra® Magnesium Direktsticks Zitrone erhältlich.
Magnesium bei Muskelkrämpfen
Ein Mangel an Magnesium kann zu Muskelkrämpfen führen, oft in Form nächtlicher Wadenkrämpfe. Das liegt daran, dass Magnesium eine zentrale Rolle für die normale Funktion der Muskulatur spielt: Es ist maßgeblich an der Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln beteiligt.
Fehlt dem Körper ausreichend Magnesium, gerät der Mineralstoffhaushalt aus dem Gleichgewicht. Dies kann die Erregbarkeit des Nervensystems erhöhen – mit der Folge, dass Nerven überaktiv werden. Sie senden vermehrt Signale an die Muskeln, was zu unkontrollierten Kontraktionen führt. Die Muskulatur reagiert darauf mit schmerzhaften Krämpfen, die häufig in der Nacht auftreten.
Achtung: Nicht alle Muskelkrämpfe werden durch Magnesiummangel verursacht – es gibt zahlreiche weitere Auslöser wie Kalium- oder Natriummangel, Flüssigkeitsmangel, Überlastung, Medikamente oder andere Erkrankungen. Anhaltende Beschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden.
Bei einem nachgewiesenen Magnesiummangel können Biolectra® Magnesium 365 mg fortissimum Brausetabletten Orangengeschmack oder Biolectra® Magnesium 365 mg fortissimum Brausetabletten Zitronengeschmack eingenommen werden. Diese Arzneimittel sind zur Behandlung von Muskel- und Wadenkrämpfen, wenn diese durch Magnesiummangel hervorgerufen werden, zugelassen.
Was ist bei der Einnahme von Magnesium zu beachten?
Wenn Ernährung allein nicht ausreicht oder der Bedarf an Magnesium erhöht ist, können Magnesiumpräparate helfen, einen Mangel auszugleichen.
Zur besseren Verträglichkeit sollte bei der Magnesiumeinnahme beachtet werden:
- Magnesiumpräparate nicht gleichzeitig mit Medikamenten einnehmen – am besten ein Abstand von zwei Stunden.
- Die Einnahme vor dem Schlafengehen kann nächtliche Muskelkrämpfe lindern.
- Vorsicht bei Überdosierung. Diese ist in der Regel harmlos, kann aber Durchfall auslösen.
Zusätzlich ist zu beachten, dass Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln in unterschiedlichen Verbindungen vorliegt, welche sich hinsichtlich ihrer Wirkeigenschaften unterscheiden. Beispiele sind Magnesiumoxid, welches höhere Konzentrationen zulässt und langsamer freigesetzt wird sowie Magnesiumcitrat mit einer hohen Bioverfügbarkeit und guten Verträglichkeit.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Schwangere, Stillende oder Personen mit gesundheitlichen Beschwerden sollten vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.
Häufige Fragen zu Magnesiummangel
Woran erkennt man einen Magnesiummangel?
Typische Symptome sind Muskelkrämpfe (v. a. in den Waden), Muskelzuckungen, Müdigkeit, Nervosität, Herzrhythmusstörungen und Verspannungen. Bei Frauen sind auch Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen oder verstärkte Menstruationsbeschwerden häufig.
Wie kann man Magnesiummangel behandeln?
Leichte Formen lassen sich durch magnesiumreiche Ernährung (z. B. Nüsse, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Spinat) ausgleichen. Bei höherem Bedarf oder chronischen Erkrankungen können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.
Welche Ursachen hat ein Magnesiummangel?
Häufige Gründe sind eine magnesiumarme Ernährung, ein erhöhter Bedarf (z. B. in Schwangerschaft, Stillzeit, bei Stress oder Sport), chronische Krankheiten, bestimmte Medikamente oder erhöhter Verlust (z. B. durch Alkoholmissbrauch oder Diabetes).
Welche Rolle spielt Magnesium bei Muskelkrämpfen?
Magnesium reguliert die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln. Ein Mangel erhöht die Erregbarkeit der Nerven und kann dadurch zu nächtlichen Wadenkrämpfen führen. In solchen Fällen können magnesiumhaltige Präparate Linderung verschaffen.
Pflichttext
Biolectra® Magnesium 150 mg Brausetabletten Zitronengeschmack
- Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
- Verzehrsempfehlung: Eine Brausetablette in ½ Glas (150 ml) Wasser aufgelöst trinken. Bei Bedarf bis zu 2 Brausetabletten täglich.
- Stand Juli 2021
Biolectra® Magnesium 400 mg ultra Trinkgranulat Orangengeschmack
- Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
- Verzehrsempfehlung: 1x täglich den Inhalt eines Beutels in ein Glas mit 150 ml Wasser geben, durch kurzes Umrühren auflösen und trinken.
- Stand Juli 2021
Biolectra® Magnesium 400 mg ultra Kapseln
- Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
- Verzehrsempfehlung: 1x täglich 1 Kapsel mit reichlich Flüssigkeit schlucken.
- Stand Juli 2021
Biolectra® Magnesium 400 mg ultra Direct Zitronen- oder Orangengeschmack
- Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
- Verzehrsempfehlung: 1x täglich den Inhalt eines Sticks verzehren. Die Micro-Pellets direkt auf die Zunge geben, langsam zergehen lassen und schlucken.
- Enthält eine Phenylalaninquelle. Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.
- Stand Juli 2021
Biolectra® Magnesium 365 mg fortissimum Brausetabletten Orangengeschmack/Zitronengeschmack
- Anwendungsgebiete: Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
- Hinweise Orangengeschmack: Enthält Natrium, Kalium, Sorbitol und Saccharose.
- Hinweise Zitronengeschmack: Enthält Natrium, Kalium und Sorbitol.
- Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
- Stand 12/2023
Quellen
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Referenzwerte Magnesium. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium/
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Ausgewählte Fragen und Antworten zu Magnesium. https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-magnesium/
- Kothari M, Wanjari A, Shaikh SM, et al.: A comprehensive review on understanding magnesium disorders: Pathophysiology, clinical manifestations, and management strategies. Cureus 2024, 16(9):e68385.
- MSD Manual. Hypomagnesiämie (niedriger Magnesiumspiegel im Blut) – Hormon- und Stoffwechselerkrankungen. https://www.msdmanuals.com/de/heim/hormon-und-stoffwechselerkrankungen/elektrolytstörungen/hypomagnesi%C3%A4mie-niedriger-magnesiumspiegel-im-blut
- Porri D, Biesalski HK, Limitone A, et al.: Effect of magnesium supplementation on women’s health and well-being. NFS Journal 2021, 23:30-36.
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