Das Polyzystische Ovarialsyndrom, kurz PCOS, ist eine hormonelle Stoffwechselstörung, die weltweit etwa 170 Millionen Frauen betrifft. Das PCO-Syndrom kann den Zyklus, die Haut, das Gewicht und den Kinderwunsch beeinflussen. Typisch sind ein unregelmäßiger Zyklus, hormonelle Ungleichgewichte und Auffälligkeiten an den Eierstöcken. Die Beschwerden sind individuell sehr unterschiedlich und sollten ärztlich abgeklärt werden.
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Wissen kompakt
- PCOS ist die Abkürzung für polyzystisches Ovarialsyndrom und wird auch PCO-Syndrom genannt.
- Häufige PCOS Symptome sind Zyklusstörungen, Akne, verstärkte Körperbehaarung sowie Haarausfall.
- Die Diagnose von PCOS erfolgt anhand von Beschwerden, Blutwerten und Ultraschall.
- Ernährung, Bewegung und Gewichtsmanagement können Teil der PCOS Behandlung sein.
- Eine Schwangerschaft trotz PCOS ist möglich, dabei ist eine gezielte ärztliche Begleitung sinnvoll.
DEFINITION
PCOS – was ist das?
Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine hormonelle und metabolische Störung bei Frauen. Typische Symptome sind erhöhte Spiegel der männlichen Sexualhormone, Zyklusstörungen sowie Veränderungen an den Eierstöcken.
Polyzystisch beschreibt ein typisches Erscheinungsbild mit vielen kleinen Bläschen im Ultraschall. Dabei handelt es sich bei PCOS meist nicht um echte Zysten, sondern um unreife Eibläschen. Ovarialsyndrom bezeichnet eine Erkrankung der Eierstöcke, also der Ovarien.
Gut zu wissen
Seit Mai 2026 wird die neue Bezeichnung PMOS von internationalen Fachgesellschaften nach und nach eingeführt. Der Begriff „Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom“ soll verdeutlichen, dass die Erkrankung nicht nur auf die Eierstöcke beschränkt ist, sondern auch Hormone und Stoffwechsel beeinflussen kann.
Polyzystisches Ovarialsyndrom: Was bedeuten PCOS, PCO und PMOS?
PCOS
Englische Abkürzung für „Polycystic Ovary Syndrome“, international bislang am häufigsten verwendet
PMOS
Die neue Bezeichnung „Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom“ soll Hormone und Stoffwechsel stärker berücksichtigen
PCO-Syndrom
Syndrom bedeutet, dass es sich um ein Krankheitsbild mit mehreren Symptomen handelt
PCO
Polyzystische Ovarien können auch ohne weitere Symptome, also unabhängig vom PCOS, auftreten
PCOD
Ältere englische Abkürzung für „Polycystic Ovary Disease“
Stein-Leventhal-Syndrom
Ältere medizinische Bezeichnung nach den Erstbeschreibern der Erkrankung
PCOS SYMPTOME
Welche Symptome kann PCOS verursachen?
Die Symptome von PCOS können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Frauen haben nur leichte Beschwerden, andere sind im Alltag deutlich eingeschränkt. Häufig fallen zunächst Zyklusstörungen oder Hautveränderungen auf. Die Beschwerden entstehen meist durch starke hormonelle Schwankungen und einen gestörten Eisprung.
Typische PCOS Symptome:
- Unregelmäßige oder ausbleibende Periode
- Akne und fettige Haut
- Verstärkte Körperbehaarung (Hirsutismus)
- Haarausfall
- Gewichtszunahme und Schwierigkeiten beim Abnehmen
- Eingeschränkte Fruchtbarkeit
Unregelmäßiger Zyklus und ausbleibende Periode
Ein unregelmäßiger Menstruationszyklus gehört zu den typischen PCOS Symptomen. Die Periode kann verspätet oder sehr selten kommen (Oligomenorrhoe) sowie ganz ausbleiben (Amenorrhoe). Ursache dieser Zyklusstörungen ist häufig ein gestörter oder ausbleibender Eisprung (Anovulation).
Manche Frauen haben keine PCOS-assoziierten Schmerzen und bemerken die Erkrankung erst, wenn ein Kinderwunsch besteht und eine Schwangerschaft über längere Zeit ausbleibt.

Gut zu wissen
Bleibt eine Schwangerschaft trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs länger aus, wird eine ärztliche Abklärung empfohlen – bei Frauen unter 35 Jahren nach zwölf Monaten, ab 35 Jahren bereits nach sechs Monaten. Sind Zyklusstörungen oder ein PCOS bekannt, kann eine frühere Beratung sinnvoll sein.
Akne und fettige Haut
Bei Frauen mit PCOS sind oft die Androgenwerte erhöht (Hyperandrogenämie). Dieser Überschuss an männlichen Geschlechtshormonen kann die Talgproduktion der Haut beeinflussen. Dadurch treten bei PCOS häufiger Akne sowie unreine oder fettige Haut auf. Die Beschwerden zeigen sich typischerweise im Gesicht, am Rücken oder im Dekolleté.
Verstärkte Körperbehaarung und Haarausfall
Zu den häufigen PCOS Symptomen gehört auch eine verstärkte Körperbehaarung mit männlichem Behaarungsmuster (Hirsutismus). Dabei wachsen dunklere oder kräftigere Haare z. B. im Gesicht, an der Brust, am Bauch oder an den Oberschenkeln.
Gleichzeitig kann es zu Haarausfall am Kopf kommen. Diese sogenannte androgenetische Alopezie äußert sich durch dünner werdendes Haar oder Geheimratsecken. Ursache kann eine Hyperandrogenämie sein, also ein erhöhter Spiegel der Androgene wie Testosteron oder Androstendion.
Gewichtszunahme und Schwierigkeiten beim Abnehmen
Viele PCOS Erfahrungen zeigen, dass betroffene Frauen leichter zunehmen oder Schwierigkeiten beim Abnehmen haben. Dies kann mit einer Insulinresistenz zusammenhängen. Dabei reagieren die Körperzellen weniger empfindlich auf Insulin, was den Zucker- und Fettstoffwechsel beeinflussen kann.
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Manche Betroffene bemerken zudem, dass die Gewichtszunahme bei PCOS Bauch und Körpermitte besonders betrifft. Wichtig: Nicht immer führt PCOS zu einer Gewichtszunahme, auch normalgewichtige oder schlanke Frauen können betroffen sein.
PCOS und Psyche
PCOS kann sowohl indirekt als auch direkt Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. Hautveränderungen, Hirsutismus, Haarausfall, Gewichtszunahme oder ein unerfüllter Kinderwunsch können das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität negativ beeinflussen.
Studien zeigen zudem, dass Depressionen und Angststörungen bei Frauen mit PCOS häufiger auftreten als in der Allgemeinbevölkerung. Internationale Leitlinien empfehlen deshalb, psychische Beschwerden im Rahmen der Behandlung aktiv zu berücksichtigen.
PCOS URSACHEN
Welche Ursachen kann PCOS haben?
Die genauen Ursachen des polyzystischen Ovarialsyndroms sind bislang nicht vollständig geklärt. Fachleute gehen davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen:
- Hormonelle Veränderungen
- Insulinresistenz und Stoffwechselprozesse
- Genetische Faktoren
Hormonelle Veränderungen
Bei PCOS sind häufig die Spiegel der die männlichen Geschlechtshormone (Androgene) erhöht. Diese hormonellen Veränderungen können den Eisprung beeinflussen und Beschwerden wie Akne, fettige Haut, Hirsutismus oder Haarausfall begünstigen.
Außerdem kann das Zusammenspiel zwischen Eierstöcken, Gehirn und verschiedenen Hormonen – auch als Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Achse bezeichnet – gestört sein. Dadurch reifen die Eibläschen häufig nicht vollständig heran und der Eisprung verzögert sich oder bleibt aus.
Insulinresistenz und Stoffwechsel
Im Rahmen des PCO-Syndroms tritt häufig eine Insulinresistenz auf. Dabei reagieren die Körperzellen weniger empfindlich auf Insulin. Als Folge produziert der Körper mehr Insulin, um den Blutzuckerspiegel auszugleichen.
Erhöhte Insulinspiegel können wiederum die Androgenproduktion fördern und typische PCOS Symptome verstärken. Deshalb wird PCOS heute nicht nur als gynäkologische, sondern auch als hormonelle und metabolische Erkrankung betrachtet und seit Mai 2026 als Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) bezeichnet.
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Genetische Faktoren
Studien beobachten ein gehäuftes familiäres Auftreten von PCOS, sodass von einer genetischen Komponente ausgegangen wird. Fachleute vermuten, dass mehrere verschiedene Gene im Zusammenspiel mit äußeren Faktoren an der Entstehung eines PCOS beteiligt sind.
Gut zu wissen
In genetischen Studien wurden bereits mehrere Gene identifiziert, die möglicherweise mit PCOS im Zusammenhang stehen. Besonders im Fokus sind dabei die Gene DENND1A (Androgenbildung), THADA (Energiestoffwechsel), LHCGR (Hormonsteuerung der Eierstöcke) und FSHR (Follikelreifung).
PCOS DIAGNOSE
Wie wird PCOS diagnostiziert?
Die Diagnose von PCOS basiert auf mehreren medizinischen Untersuchungen. Da sich das PCO-Syndrom sehr unterschiedlich äußern kann, ist eine umfassende ärztliche Abklärung wichtig.
- Anamnese und körperliche Untersuchung: Zunächst werden Zyklus, Beschwerden und mögliche Vorerkrankungen besprochen. Auch weitere Symptome wie Hautveränderungen, Körperbehaarung oder eine Gewichtszunahme ohne erkennbare Ursache können Hinweise auf PCOS geben.
- Blutuntersuchungen: Bei Verdacht auf PCOS werden Hormonwerte aus dem Blut bestimmt. Zusätzlich können Blutzucker- und Stoffwechselwerte untersucht werden, um mögliche Begleiterkrankungen frühzeitig zu erkennen.
- Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke: Im Ultraschall können die sogenannten polyzystischen Eierstöcke in Form vieler kleiner Eibläschen sichtbar werden.
Die Rotterdam-Kriterien bei PCOS
Zur Diagnose eines PCO-Syndroms werden häufig die sogenannten Rotterdam-Kriterien herangezogen. Dabei gilt das Vorhandensein von mindestens zwei dieser drei Kriterien als Indikator für ein mögliches polyzystisches Ovarialsyndrom:
- Hyperandrogenismus: erhöhte Androgenwerte oder typische damit assoziierte Beschwerden wie Hirsutismus
- Ovulatorische Dysfunktion: seltener oder ausbleibender Eisprung, welcher sich durch Zyklusunregelmäßigkeiten äußern kann
- Polyzystische Ovarmorphologie: typische Veränderung der Eierstöcke im Ultraschall oder erhöhte AMH-Werte (Anti-Müller-Hormon, wird in den Follikeln der Eierstöcke gebildet)
Gleichzeitig müssen im Prozess der PCOS Diagnostik andere hormonelle Erkrankungen ausgeschlossen werden, da ähnliche Beschwerden auch andere Ursachen haben können.
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PCOS BEHANDLUNG
Wie wird PCOS behandelt?
Die Behandlung von PCOS richtet sich nach den individuellen Beschwerden, dem Stoffwechsel und einem möglichen Kinderwunsch. Eine einheitliche Therapie gibt es nicht.
Eine PCOS Behandlung kann u. a. folgende Maßnahmen beinhalten:
- Lebensstilveränderungen und Gewichtsmanagement
- Hormonelle Therapiemöglichkeiten
- Individuelle Unterstützung bei Kinderwunsch
- Behandlung einzelner Beschwerden wie Akne oder Hirsutismus
Lebensstil und Gewichtsmanagement
Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ein realistisches Gewichtsmanagement gelten als wichtige Bestandteile der PCOS Behandlung. Bereits kleine Veränderungen können sich positiv auf Stoffwechsel, Zyklus und Eisprung auswirken. Besonders bei bestehender Insulinresistenz können Ernährung und Bewegung eine wichtige Rolle spielen.
Hormonelle Behandlungsmöglichkeiten
Bei Zyklusstörungen, Akne oder Hirsutismus können hormonelle Medikamente eingesetzt werden. Häufig wird dabei die Antibabypille verwendet, um den Zyklus zu regulieren und hormonbedingte Beschwerden zu beeinflussen.
Gut zu wissen
Bei Frauen mit PCO-Syndrom werden oft kombinierte Antibabypillen mit antiandrogen wirkenden Gestagenen verschrieben. Dazu zählen unter anderem die Wirkstoffe Drospirenon, Dienogest oder seltener Cyproteronacetat, die Beschwerden wie Akne, Hirsutismus oder Zyklusunregelmäßigkeiten beeinflussen können. Welche Wirkstoffe geeignet sind, sollte individuell ärztlich entschieden werden.
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PCOS kann unterschiedliche Bereiche des Körpers beeinflussen. Deshalb besteht die Behandlung häufig aus mehreren Bausteinen und kann gynäkologische, endokrinologische, dermatologische und ernährungsmedizinische Aspekte verbinden. Welche Behandlung infrage kommt, hängt unter anderem von Beschwerden, Vorerkrankungen und einem möglichen Kinderwunsch ab.
PCOS ERNÄHRUNG
Welche Rolle spielt die Ernährung bei PCOS?
Die Ernährung bei PCO kann eine wichtige Rolle spielen – insbesondere bei Insulinresistenz oder Übergewicht. Spezielle Vorgaben zur Ernährung bei PCOS gibt es nicht, allerdings wird häufig eine langfristig ausgewogene Ernährung zur Unterstützung von Stoffwechsel und Blutzuckerregulation empfohlen.
Unterstützende Ernährung bei PCOS:
- Ballaststoffreiche Lebensmittel
- Ausreichend Eiweiß
- Ungesättigte Fettsäuren
- Wenig stark verarbeitete Lebensmittel
- Zuckerarme Ernährung
Kann Abnehmen bei PCOS helfen?
Nicht immer haben Frauen mit PCOS Übergewicht. Besteht jedoch Übergewicht oder gar Fettleibigkeit (Adipositas), kann bereits eine moderate Gewichtsreduktion positive Effekte auf Stoffwechsel, Zyklus und Eisprung haben. Gleichzeitig berichten viele Betroffene, dass Abnehmen mit PCO schwieriger sein kann als ohne hormonelle oder metabolische Veränderungen.
Welche Nahrungsergänzungsmittel bei PCOS?
Im Zusammenhang mit PCOS, Ernährung und Stoffwechsel werden verschiedene Nahrungsergänzungsmittel diskutiert. Dazu zählen unter anderem:
- Inositol: wird vor allem im Zusammenhang mit Insulinresistenz und Zyklusregulation untersucht
- Omega-3-Fettsäuren: könnten Stoffwechsel und Entzündungsprozesse beeinflussen
- Vitamin D: niedrige Vitamin-D-Spiegel werden bei PCOS häufiger beobachtet
Die wissenschaftliche Datenlage ist je nach Präparat unterschiedlich. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Therapie.
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PCOS KINDERWUNSCH
Kann man mit PCO schwanger werden?
Ja, schwanger werden trotz PCOS ist grundsätzlich möglich. Da das Syndrom häufig auch den Eisprung betrifft, kann es bis zum Schwangerschaftseintritt länger dauern.
Bei Kinderwunsch mit PCOS ist eine frühzeitige gynäkologische Beratung sinnvoll, insbesondere bei stark unregelmäßigem Zyklus oder ausbleibender Schwangerschaft. Je nach individueller Situation kommen Lebensstilmaßnahmen, Zyklusmonitoring oder medikamentöse Behandlungen zur Förderung des Eisprungs infrage.
Auch während der Schwangerschaft ist bei PCOS eine engmaschigere medizinische Betreuung sinnvoll, da bestimmte hormonelle und metabolische Risiken erhöht sein können.
PCOS PROGNOSE
Ist PCOS heilbar?
PCOS gilt als chronische hormonelle und metabolische Störung. Vollständig heilbar ist das Syndrom nach aktuellem Wissensstand meist nicht. Die Beschwerden lassen sich häufig gezielt behandeln und individuell beeinflussen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt unter anderem von Vorhandensein und Ausprägung der Symptome, dem individuellen Stoffwechsel, der persönlichen Lebensphase sowie einem möglicherweise bestehenden Kinderwunsch ab.
FAQ
Häufige Fragen zu PCOS
Was ist PCOS?
PCOS steht für das polyzystische Ovarialsyndrom. Es handelt sich um eine hormonelle und metabolische Störung, die unter anderem Zyklus, Haut, Haare, Gewicht und Kinderwunsch beeinflussen kann. Seit Mai 2026 wird zunehmend auch die Bezeichnung PMOS („Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom“) verwendet.
Welche Symptome sind typisch für PCOS?
Typische PCOS Symptome sind unregelmäßige oder ausbleibende Periode, Akne, fettige Haut, männliches Behaarungsmuster (Hirsutismus), Haarausfall und Gewichtszunahme. Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Kann man mit PCOS schwanger werden?
Ja, eine Schwangerschaft trotz PCOS ist möglich. Da der Zyklus gestört sein kann, dauert es bei manchen Frauen länger, schwanger zu werden. Eine ärztliche Begleitung kann dabei sinnvoll sein.
Welche Pille bei PCO?
Welche Antibabypille bei PCO geeignet ist, hängt von Beschwerden und individuellen Risikofaktoren ab. Häufig werden Präparate mit antiandrogener Wirkung eingesetzt, z. B. mit den Wirkstoffen Dienogest oder Drospirenon.
Kann Inositol PCO beeinflussen?
Inositol bei PCO steht zunehmend im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen. Diskutiert werden mögliche Effekte auf Insulinresistenz, Zyklus und Eisprung. Die Studienlage gilt insgesamt als vielversprechend, ist jedoch noch nicht in allen Bereichen eindeutig.
Quellen
- Alur-Gupta S, Dokras A, Cooney L. Management of polycystic ovary syndrome must include assessment and treatment of mental health symptoms. Fertility and Sterility, 2024; 121:384–399.
- Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE). S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie des polyzystischen Ovarsyndroms (PCOS). AWMF Registernummer 089-004. 2024.
- Palumbo M, Della Corte L, Colacurci D, et al. PCOS and the Genome: Is the Genetic Puzzle Still Worth Solving? Biomedicines. 2025; 13:1912.
- PCOS Network. Recommendations from the 2023 International Evidence-based Guideline for the Assessment and Management of Polycystic Ovary Syndrome. American Society for Reproductive Medicine (ASMR). 2023. [abgerufen 19.05.2026]
- Polyendocrine Metabolic Ovarian Syndrome: New name to improve diagnosis and care of condition affecting 170 million women worldwide. Monash University. 2026. [abgerufen 19.05.2026]
- Teede HJ, Khomami MB, Morman R, et al. Polyendocrine metabolic ovarian syndrome, the new name for polycystic ovary syndrome: a multistep global consensus process. Lancet. 2026; S0140-6736(26)00717-8. Epub ahead of print.
- Teede HJ, Tay CT, Laven JJE, et al. Recommendations From the 2023 International Evidence-based Guideline for the Assessment and Management of Polycystic Ovary Syndrome. J Clin Endocrinol Metab. 2023; 108:2447– 2469.
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Jana Gedeonova ist approbierte Apothekerin und unterstütz mit ihrer Expertise das apodiscounter Ratgeber-Team.
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