Die liebste Jahreszeit der Deutschen ist der Sommer! Kein Wunder, schließlich sorgt alleine die Sonne für gute Laune. Doch Vorsicht: Wer sie zu lange genießt, kann seine Gesundheit gefährden.

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse hat festgestellt, dass bei einer Hitzeperiode doppelt so viele Deutsche aufgrund einer Hitzekrankheit ärztlich behandelt werden mussten. Dabei waren vor allem Männer betroffen.

Eine mögliche Folge ist der Sonnenstich, medizinisch Insolation (lateinisch insolare, auf Deutsch: der Sonne aussetzen) genannt. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, wie Sie einen Sonnenstich erkennen, welche Ursachen und Symptome er hat und wer besonders anfällig ist.

Was passiert bei einem Sonnenstich im Körper?

Ursache für einen Sonnenstich ist zu viel Sonne. In Maßen genossen, kommt der Körper mit Sonne und der dazu gehörenden Wärme durchaus klar, indem er seine „Klimaanlage“ anwirft, sobald er „heiß läuft“. Denn damit der Körper gut arbeiten kann, muss seine Temperatur genau geregelt sein.

Zuständig dafür ist eine spezielle Region im Gehirn. Weicht die Körpertemperatur nach oben oder nach unten zu stark vom Normalwert ab, schüttet die Hirnanhangdrüse Hormone aus – sie sollen die Temperatur im Körper steuern.

Ist der Körper zu heiß, produziert er zum Beispiel Schweiß, der sich auf die Hautoberfläche legt und durch die Verdunstung Körperwärme verbraucht. Dazu wird Blut aus dem Inneren des Körpers abgezogen und näher an die Oberfläche „geschickt“. Dort erweitern sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt.

Das unterscheidet einen Sonnenstich von anderen Hitzeschäden

So angenehm die Wärme auch sei mag, zu hohe Temperaturen können dem Körper schaden. Ist es im Sommer zu heiß, kann das zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen. Die Medizin kennt als so genannten Hitzeschaden neben dem Sonnenstich noch die Hitzeerschöpfung, den Hitzekrampf, den Hitzekollaps und den Hitzschlag.

Die Hitzeerschöpfung und der Hitzekrampf werden durch einen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust ausgelöst, zum Beispiel durch zu starkes Schwitzen. Typische Symptome des Hitzekrampfes sind Krämpfe in der Muskulatur ohne erhöhte Körpertemperatur. Oft hilft schon eine stark gewürzte Suppe gegen die Beschwerden.

Wenn die Hitze den Kreislauf überlastet, kann es zu einem Hitzekollaps kommen. Zu den Symptomen gehören Schwindel, erhöhter Herzschlag, Kreislaufprobleme bis zur Bewusstlosigkeit. Lebensgefährlich ist der Hitzschlag, bei dem die Körpertemperatur auf über 40 Grad ansteigt und zu einem vollständigen Zusammenbruch des Kreislaufs führen kann.

Ist ein Sonnenstich das gleiche wie ein Sonnenbrand?

Sonnenstich und Sonnenbrand Unterschiede und SymptomeEin Sonnenstich wird durch langwellige Wärmestrahlen, so genannte Infrarotstrahlen, ausgelöst. Ihre Energie wird vom Körper aufgenommen.

Sind Kopf und Nacken diesen Infrarotstrahlen über einen längeren Zeitraum ausgesetzt, können sie den Kopf überwärmen. Das reizt die Hirnhäute – die Folge ist der sogenannte Sonnenstich.

Nicht auf den Kopf begrenzt ist dagegen der Sonnenbrand. Er ähnelt tatsächlich einer leichten Verbrennung der Haut und wird durch Ultraviolett-Strahlung ausgelöst. Sie dringt in die obere Hautschicht ein und löst eine Entzündung in den Hautzellen aus. Symptome sind eine schmerzende oder juckende, gerötete bis dunkelrote Haut, die auch Bläschen bilden kann.

Um einem Sonnenbrand vorzubeugen und auch die Zeit in der Sonne zu verlängern, gibt es Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor (LSF). In ihnen sind organische UV-Filter enthalten, zum Beispiel Benzophenonen (filtern UVA-Licht) und Cinnamate (filtern UVB-Licht). Auch Inhaltsstoffe wie Titandioxid und Zinkoxid sind wertvoll, da sie ebenfalls vor UV-Licht schützen. Welcher der optimale Sonnenschutz für Sie ist, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Der richtige Sonnenschutz: Darauf sollten Sie beim Sonnenbaden achten“.

Grundsätzlich gilt: Je höher der LSF ist, umso länger ist die Haut geschützt. Ideal sind Cremes, die sogenannte Breitbandfilter enthalten und so vor UVB- und UVA-Licht schützen, z. B. Isdin Eryfotona Ak Fluid (50 ml).

Es gibt Cremes, die neben einem hohen LSF auch Pflegestoffe enthalten und daher gut für trockene oder die besonders empfindliche Gesichtshaut sind, z. B. Eucerin Sun Sensitive Protect Face Creme LSF 50+ (50 ml). Reagiert Ihre Haut sensibel oder allergisch, ist eine spezielle Creme ratsam, die auf Konservierungs- und Farbstoffe, Silikonöle und Parfum verzichtet, wie beispielsweise Ladival allergische Haut Gel Lsf 50+ (200 ml).

Empfindliche Kinderhaut braucht ebenfalls einen speziellen Schutz, der mit hochwertigen organischen oder mineralischen Filtern schützt, zum Beispiel Ladival Kinder Sonnenmilch Lsf 50+ (200 ml). Schnell anwenden können Sie auch Sonnensprays. Diese gibt es ebenfalls in einer speziellen Variante für Kinderhaut, zum Beispiel Avene Sunsitive Kinder Sonnenspray Spf 50+ (200 ml).

Nach einem längeren Aufenthalt in der Sonne sollten Sie die gereizte Haut beruhigen. Dazu können Sie ein Thermalwasser wie das Avene Thermalwasser Spray (300 ml) verwenden.

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Der Unterschied zum Hitzschlag

Sonnenstich und Hitzschlag erkennen und unterscheidenEin Sonnenstich kann ernsthafte Folgen haben – ein Hitzschlag kann sogar lebensgefährlich sein. Beim Hitzschlag ist die Haut der Betroffenen heiß und trocken, die Körpertemperatur steigt auf über 40 Grad.

Neben Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit sinkt der Blutdruck und es kann zur Orientierungslosigkeit kommen. Vor allem kann das Gehirn durch Wassereinlagerungen extrem anschwellen und sich ein Hirnödem entwickeln. Deshalb sollten Sie beim Verdacht auf Hitzschlag sofort den Notarzt anrufen!

Hitzeerschöpfung und Sonnenstich teilen ähnliche Symptome

Einfach formuliert ist die Hitzeerschöpfung der Übergang vom Sonnenstich zum Hitzschlag. Entsprechend ähnlich können die Symptome sein. Auch die Hitzeerschöpfung wird durch Wassermangel, also zu wenig trinken, starkes Schwitzen oder Durchfall, ausgelöst.

Die Folge ist ein Flüssigkeits- und Elektrolytverlust, das Blutvolumen im Kreislauf nimmt ab, der Kreislauf kann versagen. Symptome: erst gerötete, dann blasse Haut, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und sogar Bewusstlosigkeit ist möglich.

Mögliche Ursachen eines Sonnenstichs

Sonnenstich Ursachen und AuslöserWer stundenlang in der prallen Sonne liegt, ist natürlich stark gefährdet. Doch viel häufiger merken die Menschen gar nicht, dass sie zu lange in der Sonne sind.

Wer oft ins Meer springt, glaubt sich so abzukühlen – doch der Kopf bleibt dabei meist über dem Wasser. Dazu weht der Wind, der ein Gefühl von Kühle vorgaukelt.

Ihr Körper war zu lange einer zu hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt

Ursache für einen Sonnenstich ist direkter und starker Sonnenschein auf den ungeschützten Kopf. Die Haare sind dabei in gewisser Weise ein kleines Schutzschild, entsprechend sind Menschen mit wenig oder keinen Haaren besonders gefährdet.

Und: Ein Sonnenstich kann nicht nur Folge eines intensiven Sonnenbades sein. So kann beispielsweise auch eine lange Cabriofahrt in der Sonne zu einem Sonnenstich führen. Aber: Sonnenstiche können auch an bewölkten und schwülen Tagen auftreten.

Sie haben zu wenig getrunken

Sonnenstich wegen zu wenig TrinkenJe weniger Sie trinken, desto größer ist die Gefahr einen Sonnenstich zu bekommen. Wird dem Körper zu wenig Flüssigkeit zugeführt, dehydriert er in der Hitze – er trocknet also aus.

Die Folge: Das Herz pumpt weniger Blut, das Blutvolumen in den Gefäßen nimmt ab. Dadurch wird die körpereigene Kühlfunktion weiter eingeschränkt.

Durch eine hohe körperliche Anstrengung in der Sonne verliert Ihr Körper viel Flüssigkeit

Wer im Sommer Sport treibt, kennt es: Kaum bewegt man sich intensiver, schwitzt man. Das soll den Körper vor Überhitzung schützen, hat aber gleichzeitig einen Nachteil: Wer stark schwitzt, verliert viel Flüssigkeit.

Deshalb ist Sport, vor allem in der Mittagszeit unter praller Sonne, eine besondere Gefahr für einen Sonnenstich. Aber auch eine Gebirgswanderung mit ungeschütztem Kopf kann zu einem Sonnenstich führen.

Welche Symptome treten bei einem Sonnenstich auf?

Sonnenstich Symptome erkennen und zuordnenDie Anzeichen für einen Sonnenstich sind vielfältig. So können Sie einen Sonnenstich zum Beispiel an Schwindel und Ohrgeräuschen erkennen.

Es gibt aber noch weitere typische Symptome für einen Sonnenstich. Die häufigsten haben wir für Sie in der nachfolgenden Übersicht zusammengefasst.

  • Starke Kopfschmerzen sind das häufigste Anzeichen: Typisch für einen Sonnenstich sind Kopfschmerzen. Ebenso gehört ein hochroter, heißer Kopf zu den klassischen Symptomen.

  • Übelkeit und Erbrechen treten ebenfalls oft auf: Bei einem Sonnenstich ist die Blutzirkulation im Körper verschlechtert, was oft zu Übelkeit und Erbrechen führt.

  • Leichtes Fieber kann auch ein Symptom sein: In den meisten Fällen ist die Körpertemperatur normal, eine leicht erhöhte Temperatur kann jedoch ein Hinweis auf einen Sonnenstich sein. Hohes Fieber ist aber kein Warnzeichen für einen Sonnenstich, sondern deutet auf eine andere Hitzekrankheit wie den Hitzschlag hin.

  • Unruhe oder auch Abgeschlagenheit können auf einen Sonnenstich hindeuten: Zu den Anzeichen für einen Sonnenstich gehört innere Unruhe. Da die Muskeln im Skelett weniger durchblutet werden, fühlen sich Betroffene oft schwach und erschöpft.

  • Auch Schwindel-Symptome sind möglich: Da bei einem Sonnenstich der Blutdruck sinkt, verlangsamt sich auch die Sauerstoffversorgung im Gehirn – dadurch entstehen Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen.

  • Durchfall als Anzeichen für einen Sonnenstich: Bei Hitze wird die Haut stärker durchblutet, die inneren Organe bekommen weniger Blut – auch der Darm. Das kann zu Durchfall führen.

  • Ein steifer Nacken und Schmerzen bei Bewegungen des Nackens sind möglich: Bei einem Sonnenstich kann es zur Reizung und sogar zur Entzündung der Hirnhäute kommen. Eine Folge sind Nackenschmerzen, wenn Betroffene den Kopf nach vorne beugen. Dazu verspannt sich die Muskulatur in diesem Bereich, der Nacken fühlt sich steif an.

  • Bewusstseinsstörungen oder Benommenheit sind typisch: Der Sonnenstich schlägt im wahrsten Sinne des Wortes aufs Gehirn: Betroffene fühlen sich verwirrt, leiden unter Benommenheit und Bewusstseinsstörungen. Im schlimmsten Fall kann ein Koma die Folge sein.

  • Krampfanfälle nach einem starken Sonnenstich sind eher ein seltenes Symptom: Wer schwitzt, verliert Flüssigkeit – und damit auch viel Salz. Es kommt zu einem sogenannten Elektrolytmangel im Muskel, der ohne die wichtigen Mineralstoffe nicht mehr richtig arbeiten kann. Daher kann es in seltenen Fällen bei einem Sonnenstich auch zu Krampfanfällen kommen.

Wann und wie lange treten die Symptome eines Sonnenstichs üblicherweise auf?

Sonnenstich Symptome Dauer und VerlaufIn der Sonne ist alles okay, erst später fühlen Sie sich schlecht? Das ist typisch für einen Sonnenstich. Denn die Symptome kommen oft zeitlich verzögert, können sogar erst am nächsten Tag auftreten. Das macht den Sonnenstich so tückisch.

Treten die Symptome während des Aufenthalts in der Sonne auf, hilft es, sofort in den Schatten, am besten in ein kühles Gebäude zu gehen. Coolpacks können zusätzlich beim Abkühlen des Körpers helfen – beispielsweise als Cool Pack Comfort Kalt Warm Kompresse (1 stk) oder als kühlendes Gel Dolobene Cool Gel on (82 g).

Dazu sollten Sie viel trinken und sich schonen – dann sollten sich die Anzeichen schnell mildern. Auch eine Zufuhr von Elektrolyten – zum Beispiel als Saltadol Elektrolyt Plv.z.her.e.lsg.z.einnehmen (12 stk) – kann bei starkem Wasser- und Salzverlust für einen ausgeglichenen Elektrolythaushalt sorgen.

Grundsätzlich hängt die Dauer der Symptome davon ab, wie stark der Sonnenstich ist. In der Regel klingen alle Symptome nach einigen Stunden wieder ab, in manchen Fällen können sie zwei Tage andauern.

Abgrenzung zu anderen gefährlichen Krankheiten: Dann sollten Sie zum Arzt gehen

Sonnenstich und andere Krankheiten durch HitzeJe nachdem wie stark der Sonnenstich ist, sollten Sie zum Arzt gehen. Sollten die Beschwerden nicht spätestens nach zwei Tagen verschwunden sein oder verschlechtert sich der Zustand sogar, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Ein Sonnenstich sollte unbedingt ernst genommen werden. Bei einer Bewusstlosigkeit sollte sofort der Notarzt alarmiert werden.

Bei der Untersuchung werden Körpertemperatur, Blutdruck und Herzfrequenz gemessen. Während es hier typischerweise keine Auffälligkeiten gibt, ist dagegen die Temperatur am Kopf beziehungsweise an der Stirn oft erhöht und die Kopfhaut gerötet.

Auch wenn es typische Symptome für einen Sonnenstich gibt – bei einigen Anzeichen kann eine andere Krankheit dahinterstecken. So sind bei einem Sonnenstich die Hirnhäute oft leicht entzündet, dies kann jedoch auch ein Hinweis auf eine bakterielle oder virale Hirnhautentzündung sein. Auf eine Meningitis weist Fieber hin, das bei einem Sonnenstich eher untypisch ist.

Fieber, Schwäche und Unwohlsein sind auch typische Symptome bei einer Neuro-Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Beide Krankheiten werden von Zecken übertragen.

Besonders aufmerksam sollten Sie bei starken Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwindel sein. Dies sind auch typische Symptome für einen Schlaganfall.

Tritt hohes Fieber auf, ist dies ein deutliches Zeichen für eine schwere Erkrankung, zum Beispiel Hitzschlag. In diesem Fall sollten Sie sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

So erkennen Sie einen Sonnenstich bei kleinen Kindern und Säuglingen

Kleine Kinder und Säuglinge sind besonders gefährdet, wenn es um einen Sonnenstich geht, da sie meist noch wenige und sehr feine Haare sowie einen dünnen Schädelknochen haben. Der Sonnenstich ist bei Kindern jedoch nicht immer mit den gleichen Symptomen verbunden, wie bei Erwachsenen.

Da Kleinkinder und Säuglinge nicht reden können, sollten Eltern verstärkt auf bestimmte Anzeichen achten. Während und auch nach dem Aufenthalt in der Sonne können Sie mit der Handrückenseite fühlen, ob der Kopf Ihres Kindes überwärmt ist.

Wird das Köpfchen bei Kleinkindern rot und heiß oder tritt plötzliche Appetitlosigkeit auf, sind das Hinweise auf einen Sonnenstich. Bei Säuglingen ist ein schrilles Schreien ebenfalls ein Anzeichen.

Sonnenstich richtig Behandeln und Symptome lindern

Behandlungsmöglichkeiten bei einem Sonnenstich

Sie haben einen Sonnenstich und fragen sich jetzt, was Sie tun können? Die gute Nachricht: Bei einem Sonnenstich können sich Betroffene meist gut selbst helfen. Um die Symptome zu behandeln, können sie zum Beispiel auf freiverkäufliche Medikamente oder Coolpacks zurückgreifen.

Eine Kalt-Warm-Kompresse kühlt angenehm und lindert Symptome eines Sonnenstichs

Sonnenstich behandeln mit Warm-Kalt-KompresseSchnelle Hilfe bringt eine Kompresse für Kopf, Nacken und Rumpf, zum Beispiel die Cool Pack Maxi Kaltkompresse 240x105mm (1 stk). Sie hilft gleich doppelt, da sie den Körper abkühlt und dazu den Nacken entspannt und so die Symptome lindert.

Wichtig: Die Kompresse sollte keinen direkten Kontakt zur Haut haben. Legen Sie immer einen Stoff dazwischen oder wickeln Sie die Kompresse ein.

Schmerztabletten können gleich mehrere Beschwerden behandeln

Bei Kopfschmerzen oder leichtem Fieber können Ihnen Schmerztabletten helfen, die auch fiebersenkend wirken, wie zum Beispiel NUROFEN Ibuprofen überzogene Tabletten bei Kopfschmerzen (24 stk). Schmerztabletten mit Koffein wirken besonders schnell, zum Beispiel Vivimed mit Coffein gegen Kopfschmerzen (30 stk).

Tipp: Bei einem Sonnenstich fühlt sich der Kopf heiß an, auch wenn Sie kein Fieber haben. Mit einem Fieberthermometer – zum Beispiel dem Bosotherm Flex Fieberthermometer (1 stk) – können Sie Ihre genaue Körpertemperatur ermitteln.

Elektrolyt-Produkte gleichen den Wasser- und Salzverlust schnell wieder aus

Sonnenstich lindern mit Elektrolyten und WasserDurch die Hitze hat der Körper viel Flüssigkeit und Mineralstoffe verloren. Daher helfen Elektrolyte bei der Behandlung eines Sonnenstichs.

Schnell eingenommen werden können Elektrolytpulver, zum Beispiel Oralpädon 240 Erdbeere (10 stk). Das im Elektrolytpulver enthaltene Natriumcitrat fördert die Flüssigkeitsaufnahme aus dem Darm in das Zellinnere.

Tipps zur Sofortversorgung eines Sonnenstichs

Bei dem Verdacht auf einen Sonnenstich sollten Sie sofort handeln. Die wichtigsten SOS-Maßnahmen haben wir für Sie in folgendem Überblick zusammengefasst:

  • Raus aus der Sonne: Betroffene sollten sofort in den Schatten, ideal sind kühle, abgedunkelte Räume.

  • Hinlegen: Legen Sie sich auf den Rücken, lagern Sie dabei Kopf und Oberkörper leicht erhöht, zum Beispiel mit einem ein Kissen.

  • Ruhe: Auch wenn Sie sich schnell wieder fitter fühlen – Bettruhe ist jetzt wichtig!

  • Viel trinken: Ideal sind zum Beispiel Fruchtsaftschorlen, Mineralwasser oder lauwarmer Kräutertee wie der H&s Kräutertee Mischung Filterbeutel (20X1.5 g). Wichtig: Getränke wie Wasser nicht aus dem Kühlschrank holen. Sie sollten nämlich nicht kalt sein, sondern mindestens Zimmertemperatur haben.

  • Nicht alleine lassen: Nicht nur Kinder sollten bei einem Sonnenstich beruhigt werden. Wichtig ist auch, dass Betroffene nicht alleine gelassen werden, bis die Symptome weitgehend abgeklungen sind.

Risikogruppen: Wer ist besonders anfällig für einen Sonnenstich?

Grundsätzlich kann jeder von einem Sonnenstich betroffen sein. Es gibt allerdings Risikogruppen, die anfälliger sind.

Eine helle Haut erhöht nicht nur die Gefahr eines Sonnenbrands. Da sie weniger Sonnenstrahlung abfängt als dunkle Haut, erhöht sie auch das Risiko für einen Sonnenstich.

Bei einem Sonnenstich werden die Hirnhaut und das Hirngewebe durch das Sonnenlicht angegriffen. Je leichter es die Strahlen dabei haben, den Kopf direkt zu treffen, umso so höher ist die Gefahr für einen Sonnenstich. Dadurch gehören Menschen mit sehr kurzen, wenigen oder gar keinen Haaren zur Risikogruppe.

Gleich drei Gründe sorgen dafür, dass Kleinkinder und Säuglinge zu der größten Risikogruppe für einen Sonnenstich gehören. Zum einen haben sie noch wenig Haare, dazu ist ihre Schädeldecke noch dünn und Babys haben zudem in den ersten Lebensmonaten sechs Fontanellen, also sechs Punkte, an denen die Schädelknochen noch nicht miteinander verwachsen sind.

Bei älteren Menschen ist das Immunsystem meist nicht mehr so fit, sie sind dadurch gefährdeter für einen Sonnenstich. Dazu kommt, dass Ältere oft kein ausgeprägtes Durstgefühl mehr haben und so in der Sonne nicht ausreichend trinken – was das Risiko für eine Hitzekrankheit ebenfalls erhöht.

Zur Risikogruppe gehören auch Menschen mit niedrigem Blutdruck, Herz-, Lungen- oder Stoffwechselproblemen. Gefährdet sind auch Personen mit Durchblutungsstörungen, zum Beispiel Diabetiker.

So können Sie einem Sonnenstich vorbeugen

Damit Sie den Sommer und die Sonne mit gutem Gewissen genießen können, gibt es einige einfache Tipps, die Sie beachten sollten. Befolgen Sie dafür folgende Hinweise:

  • Gut behütet: Eine Kappe, ein Hut, selbst ein Tuch schützt den Kopf vor direkter Sonneneinstrahlung. Wählen Sie am besten eine helle Kopfbedeckung. Sie reflektiert das Sonnenlicht stark, so dass sich der Kopf nicht so stark erwärmt.

  • Mittagspause machen: Und zwar im Schatten. Die Engländer haben dafür einen simplen Spruch, den man sich gut merken kann: „Between eleven and three, stay under a tree“ – zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie sich also im Schatten aufhalten.

  • Immer dosiert: Liegen Sie am Strand lieber unter einem Sonnenschirm und suchen Sie regelmäßig schattige Plätze auf.

  • Trinken, trinken, trinken: Im Sommer sollten Sie täglich zwei Liter trinken, bei Ausflügen also auf jeden Fall eine Flasche Wasser mitnehmen. Dazu sollten Sie auch Salz und Mineralien zu sich nehmen, da der Körper beim Schwitzen jede Menge davon ausspült.

  • Für Risikogruppen: Erledigen Sie Einkäufe lieber am frühen Morgen oder kurz vor Ladenschluss.

  • Sport genau planen: Statt in der Mittagspause eine Runde zu joggen, sollte Sport am frühen Morgen oder am Abend auf dem Programm stehen.

  • Kalte Fuß- und Unterarmbäder: Sie kühlen das nahe unter der Haut zirkulierende Blut ab und helfen so, den Blutdruck zu steigern.

Das sollten Sie generell beim Sonnenbaden beachten

Sonnenstich vermeiden beim Sonnenbaden mit Tipps und HinweisenDen Genuss eines Sonnenbades sollten Sie nie unbedacht und unvorbereitet vornehmen. Denn nicht nur Sonnenstich und Hitzschlag können die Folge sein.

Sie riskieren auch Verbrennungen der Haut, die den Alterungsprozess beschleunigen können. Außerdem können sie Auslöser für eine Tumorerkrankung sein.

Verwenden Sie daher vor jedem Sonnenbad eine entsprechende Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor der Ihrem Hauttyp entspricht. Diese finden Sie in unserer Online-Apotheke in unterschiedlichen Ausführungen:

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Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich

Viel trinken hilft bei SonnenstichEs kann nicht oft genug gesagt werden: Trinken ist in der Sonne noch wichtiger. Der Körper verdunstet mehr Flüssigkeit. Gerade in Gebieten, in denen ein steter Wind weht – zum Beispiel an Nord- und Ostsee – bekommen Sie das aber nicht mit.

Um den Verlust der Nährstoffe auszugleichen, können Sie präventiv Elektrolyte einnehmen. Dafür eignet sich zum Beispiel Elotrans (10 stk), das ganz einfach in Wasser aufgelöst wird.

Eine Kopfbedeckung ist genauso wichtig

Schützen Sie vor allen Dingen Ihren Kopf vor direkter Sonneneinstrahlung und tragen Sie dafür einen Hut oder einen tragbaren Sonnenschirm mit sich. Auch eine Sonnenbrille empfiehlt sich, damit die Augen vor den UV-Strahlen geschützt sind.

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