Sonnenlicht ist lebenswichtig – das gilt nicht nur für Pflanzen, sondern auch für Tiere und Menschen. Die Sonne steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus, ermöglicht die Bildung von Vitamin D und fördert die Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen). Damit das Vergnügen nicht durch Sonnenbrand oder ernste Hautprobleme getrübt wird, gilt es, einige Schutzmaßnahmen zu beachten.

Das Wichtigste für Sie: Sie müssen Ihren Hauttyp kennen, um den richtigen LSF auswählen zu können. Wir haben alle wichtigen Infos zum Thema sicheres Sonnenbaden und Sonnenschutz zusammengestellt. Diese gelten nicht nur für den Sommer, sondern auch für alle anderen Jahreszeiten: So können Sie die Sonnenstrahlen das ganze Jahr über hautgesund genießen!

Darum sollten Sie Sonnenschutz verwenden

Zu viel Sonne kann schädlich sein. Das weiß sicher jeder. Gerade unsere Haut verträgt nur eine begrenzte Menge an Sonnenstrahlung, andernfalls drohen ein schmerzhafter Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und gefährlicher Hautkrebs.

Daher ist der richtige Sonnenschutz in Form von Sonnencreme, Sonnenöl oder Sonnenspray bei längeren Aufenthalten im Freien sehr wichtig und gerade beim Sonnenbaden unerlässlich. Diese Produkte legen einen Schutzfilm über Ihre Haut, so dass Sie länger unbeschadet in der Sonne bleiben können.

1. Grund: UV-Strahlung kann Ihrer Haut nachhaltig schaden

Das Sonnenlicht umfasst ein breites Spektrum von Strahlen, welches knapp zur Hälfte für den Menschen sichtbar ist. Für die Hautgesundheit ist vor allem der Anteil an Ultraviolettstrahlung bzw. UV-Strahlung von Bedeutung.

Arten von UV-Strahlung

  • Langwellige UV-A-Strahlung, die auf der Haut kurzfristig für Bräune sorgt, kaum Sonnenbrand, aber auch kaum hauteigenen Lichtschutz erzeugt, die Kollagenstruktur der Haut schädigt und das Hautkrebsrisiko steigert.

  • Kurzwellige UV-B-Strahlung, die die Vitamin-D-Produktion ankurbelt, für langfristige Bräune mit hauteigenem Lichtschutz sorgt, aber auch Sonnenbrand verursacht und stark krebserregend wirkt.

  • Sehr kurzwellige UV-C-Strahlung, die stark gestreut wird und nicht sehr tief in die Haut eindringt, aber Zellschäden hervorrufen kann.

2. Grund: Sonnenbrände erhöhen das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken

Sonnenschutz ist wichtig zum Vorbeugen von Sonnenbrand und HautkrebsSonnenbrand entsteht, wenn die Haut zu starker UV-Strahlung ausgesetzt war. Die Haut ist gerötet, fühlt sich heiß an und juckt, bei starken Verbrennungen können sich auch Blasen bilden.

Nehmen Sie Sonnenbrände nicht auf die leichte Schulter, nur weil sie im Normalfall problemlos abheilen. Jeder Sonnenbrand erhöht Ihr Hautkrebsrisiko!

Gut zu wissen: Wenn Sie ein erhöhtes Risiko für hellen Hautkrebs haben, können Sie sich mit speziellen Medizinprodukten wie Actinica Lotion Dispenser (80 g) schützen. Diese Lotion bietet höchsten Schutz vor UV-B- und UV-A-Strahlung und bewirkt bei regelmäßiger Anwendung auch die Rückbildung von aktinischer Keratose, einer möglichen Vorstufe von Hautkrebs. Erfahren Sie mehr zum Thema: So können Sie Sonnenbrand wirksam behandeln!

3. Grund: Ihre Haut altert schneller durch ungeschützte Sonnenbäder

Sonnenschutz beugt Hautalterung vorUV-Strahlung beschleunigt die Hautalterung, indem sie zu bleibenden Zellschäden führt. Vor allem UV-A-Strahlen lassen freie Radikale entstehen und schädigen damit die Kollagenfasern.

Die Haut verliert an Elastizität, sie wird dehnbarer und schlaffer, die Faltenbildung wird beschleunigt. Auch die Entstehung von Pigmentflecken (Altersflecken) wird durch Sonneneinstrahlung begünstigt.

Dementsprechend haben führende Kosmetik- und Medizinunternehmen Pflegeprodukte entwickelt, die Ihnen helfen, das jugendliche Erscheinungsbild Ihrer Haut länger zu bewahren. Dazu zählen beispielsweise Eucerin Sun Sensitive Protect Face Creme LSF 50+ (50 ml) mit Extra-Schutz gegen sonnenbedingte Hautschäden und Pigmentflecken oder Isdin Eryfotona Ak Fluid (50 ml), das die Reparatur von UV-bedingten Zellschäden fördert.

Welchen Lichtschutzfaktor sollte mein Sonnenschutz haben?

Sonnenschutzmittel schützen Ihre Haut vor UV-Strahlung, wobei die Wirksamkeit des Schutzes durch den Lichtschutzfaktor (LSF) angegeben wird. Welcher LSF für Sie der richtige ist, hängt von drei Faktoren ab.

Die Wahl des richtigen LSF ist abhängig von folgenden drei Faktoren:

  • Eigenschutzzeit der Haut, üblicherweise eingeteilt nach 6 Hauttypen

  • Dauer des Aufenthalts in der Sonne

  • Intensität der Sonnenstrahlung, messbar mit dem UV-Index

Je höher der LSF, desto höher der UV-Schutz. Genauer gesagt verlängert der Lichtschutzfaktor des aufgetragenen Sonnenschutzmittels die Eigenschutzzeit Ihrer Haut. Meist rechnet man mit folgender Faustformel:

Eigenschutzzeit der Haut x Lichtschutzfaktor = maximal zulässige Verweilzeit in der Sonne

Bsp.: 10 Min. Eigenschutzzeit x LSF 50 = 500 Min. maximale Verweildauer bzw. 8 Std.

Allerdings raten Experten dazu, bereits nach 2/3 der maximalen Zeit aus der Sonne zu gehen, da es sich nur um allgemeine Richtlinien handelt. Zudem sollten Sie nicht mit Sonnencreme sparen. Die meisten Menschen tragen grundsätzlich zu wenig Schutz auf. Mehr Tipps lesen Sie unter Punkt 6 „Darauf sollen Sie bei der Anwendung von Sonnenschutz achten“.

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Personen mit Hauttyp 1 benötigen besonders hohen Schutz

Hauttyp 1 benötigt besonders hohen SonnenschutzDer Hauttyp 1 wird auch als „keltischer Typ“ bezeichnet. Die Haut bekommt kaum Sonnenbräune, aber immer und sehr schnell Sonnenbrand, der oft sehr heftig ausfällt.

Wenn Sie Hauttyp 1 sind, sollten Sie Sonnenbäder ganz vermeiden. Die Eigenschutzzeit Ihrer Haut liegt bei weniger als 10 Minuten.

Halten Sie sich möglichst im Schatten auf und nutzen Sie Sonnenschutzmittel mit LSF 50, dem höchsten Lichtschutzfaktor.

Typische Merkmale vom Hauttyp 1 sind:

  • sehr helle, nahezu milchweiße Haut, oft mit Sommersprossen

  • die Augen sind blau, grau oder grün

  • die Haare rotblond oder hellblond

Auch der Hauttyp 2 braucht einen hohen Lichtschutzfaktor

Hauttyp 2 benötigt hohen SonnenschutzDer Hauttyp 2 ist der sogenannte „nordische Typ“. Auch bei diesem bekommt die Haut oft Sonnenbrand, kann bei sorgfältigem Sonnenschutz aber auch eine leichte Sonnenbräune erreichen.

Wenn Sie zum Hauttyp 2 zählen, sollten Sie nur kurz in die Sonne gehen. Ihre Eigenschutzzeit liegt bei 10 – 20 Minuten.

Verwenden Sie am besten Sonnenschutzmittel mit LSF 30 – 50. Wenn Ihre Haut sich schon etwas an die Sonne gewöhnt hat und leicht gebräunt ist, kann auch ein etwas geringerer LSF genügen.

Der Hauttyp 2 hat folgende Merkmale:

  • helle Haut, oft auch Sommersprossen

  • blaue, graue oder grüne Augen

  • blondes oder hellbraunes Haar

Der richtige Lichtschutzfaktor für den Hauttyp 3

Richtiger Sonnenschutz für Hauttyp 3Der Hauttyp 3 gilt als „Mischtyp“. In Deutschland und Mitteleuropa ist hauptsächlich dieser Hauttyp vertreten. Die Haut bräunt gut und bekommt nur gelegentlich Sonnenbrand.

Wenn Ihre Haut diesem Mischtyp entspricht, liegt die Eigenschutzzeit bei 20 – 30 Minuten.

Zu Beginn empfehlen sich Sonnenschutzprodukte mit LSF 30, danach genügt LSF 15 – 25.

Der Haupttyp 3 hat folgende Merkmale:

  • die Haut ist mitteleuropäisch-hell

  • Haar- und Augenfarbe sind sehr variabel

Personen mit Hauttyp 4 können einen geringen Lichtschutzfaktor wählen

Sonnenschutz für Hauttyp 4Der Hauttyp 4 beschreibt den „mediterranen Typ“. Die Haut erlangt im Sommer stets eine schöne Sonnenbräune und bekommt nur sehr selten Sonnenbrand.

Dennoch ist auch hier Sonnenschutz wichtig. Wenn Sie zum Typ 4 zählen, ist Ihr Hautkrebsrisiko zwar geringer, doch zu viel Sonne kann auch hier schaden und die Hautalterung beschleunigen.

Die Eigenschutzzeit liegt bei etwa 45 Minuten.

Bei starker Sonneneinstrahlung ist ein Produkt mit LSF 20 zu empfehlen, andernfalls genügen Sonnenschutzmittel mit LSF 10.

Der Hauttyp 4 hat folgende Merkmale:

  • bräunliche Haut

  • braune Augen

  • schwarzes Haar

Personen mit Hauttyp 5 und 6 brauchen Schutz bei hohem UV-Index

Sonnenschutz bei Hauttyp 5 und Hauttyp 6Die Hauttypen 5 und 6 zeichnen sich durch dunkle Haut aus. Die Haut ist durch den hohen Melanin-Anteil gut geschützt.

Diese Hauttypen bekommen nur sehr selten Sonnenbrand, auch das Hautkrebsrisiko ist eher niedrig. Die Eigenschutzzeit liegt bei 60 Minuten und mehr.

Haupttypen 5 und 6 haben folgende Merkmale:

  • hellbraune, dunkelbraune oder schwarze Haut

  • braune Augen

  • schwarzes Haar

Wenn Sie zum Hauttyp 5 oder 6 zählen, genügt oft ein Sonnenschutzmittel für das Gesicht und die Lippen. Das gilt besonders an Orten mit hohem UV-Index, also bei Reisen in Äquatornähe und im Hochgebirge, sowie am Strand, wo Sand und Wasser die Sonnenstrahlen reflektieren.

Besonders wichtig: Das Gesicht ausreichend schützen

Besonders wichtig ist es, die Haut im Gesicht vor übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen: Zum einen ist die Gesichtshaut besonders dünn, zum anderen ist das Gesicht in der Regel nicht durch Kleidung geschützt. Bei empfindlicher Haut kann es sinnvoll sein, keine herkömmliche Sonnencreme für den Körper, sondern ein speziell für das Gesicht entwickeltes Produkt zu verwenden.

Tipp: Auch an vermeintlich „sonnenfreien“ Tagen, beispielsweise im Hamburger Winter, sollten Sie die UV-Strahlung nicht unterschätzen! Wählen Sie am besten eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor.

Sonnenschutz für jeden Bedarf

Damit Sie stets die richtige Wahl treffen können, haben wir bei apodiscounter alle Sonnenschutzmittel übersichtlich für Sie zusammengestellt. Welcher Sonnenschutz der richtige für Sie ist, kommt ganz darauf an, für wen und zu welchem Zweck es gedacht ist.

  • Für einen Strandurlaub in den Tropen braucht es natürlich einen höheren Lichtschutzfaktor als für den Frühlingsspaziergang daheim.

  • Wasserratten und schwitzende Sportler brauchen ein wasserfestes Produkt.

  • Bei Allergikern oder Kindern ist die Haut besonders empfindlich, hier empfehlen sich besonders sanfte Produkte ohne Duft- und Farbstoffe.

Schutz vor der Sonne zu jeder Jahreszeit

Sonnenschutz zu allen JahreszeitenBeim Stichwort Sonnenschutz denken die meisten Menschen an den Sommer. Das ist natürlich auch richtig, da die UV-Belastung in den warmen Monaten am stärksten ist.

Zudem verbringt man mehr Zeit im Freien. Mit kurzen Ärmeln, Hosenbeinen und Badeanzügen zeigt man auch mehr Haut, die vor der Sonne geschützt werden muss.

Doch auch im Herbst und Winter ist Sonnenschutz ein Thema, vor allem für das Gesicht. Die Sonnenstrahlung ist in der kühlen Jahreszeit schwächer, daher kann nun ein niedrigerer LSF verwendet werden. Bei schneebedeckten Landschaften dagegen gilt LSF 50+, da die Sonne reflektiert wird und ohne ausreichenden Schutz schnell zu Sonnenbrand führen kann.

Wenn es dann im Frühling endlich wieder wärmer und sonniger wird, sollten Sie keinen zu niedrigen LSF wählen. Zum einen ist die teils filternde Ozonschicht in den Frühlingsmonaten dünner, zum anderen ist Ihre Haut jetzt noch unvorbereitet und kann schnell Schaden nehmen, wenn Sie das Gesicht in die ersten warmen Sonnenstrahlen recken.

Achten Sie bei Badegängen auf wasserdichten Schutz

Wasserdichter Sonnenschutz beim BadenHerkömmliche Sonnencremes können im Wasser abgewaschen werden. Am Strand und im Freibad sollten Sie daher stets wasserfeste Sonnencremes oder -lotionen verwenden.

Wasserfeste Sonnencremes sind auch für Sportler zu empfehlen. Egal ob Joggen, Beachvolleyball oder CrossFit im Freien – wo Schweiß fließt, ist der Sonnenschutz sonst schnell abgewaschen.

Achten Sie auch hier auf das regelmäßige Nachcremen nach dem Abtrocknen bzw. Kleiderwechsel.

Der Aufenthaltsort beeinflusst die Wahl des richtigen Schutzes

Die Intensität der UV-Strahlung variiert je nach geographischer Lage. Zur Einteilung dient hier der UV-Index. Sobald dieser über 3 liegt, sollten Sie Sonnenschutz verwenden.

Besonders hoch ist der UV-Index:

  • in Äquatornähe: Während im Sommer in Berlin (52°N) ein maximaler UV-Index von 7 erreicht wird, liegt er in Mallorca (39°N) bereits bei 9, in der Dominikanischen Republik (19°N) erreicht der UV-Index Werte von 11 und mehr.

  • im Hochgebirge: In den Alpen kann der UV-Index den Wert 11 erreichen – das sind quasi karibische Verhältnisse, was angesichts von Wind und alpiner Kühle oft unterschätzt wird.

  • reflektierende Oberflächen wie Schnee, Wasser oder Sand verstärken die Strahlung.

Je höher der UV-Index, desto höher die Strahlenbelastung. Dementsprechend ist an den genannten Orten auch entsprechend mehr Sonnenschutz gefragt.

Sonnenschutz für Allergiker

Bei zu Allergien neigender Haut ist zudem spezieller Sonnenschutz gefragt, um Irritationen zu vermeiden. Mineralische UV-Filter werden oftmals besser vertragen als chemische UV-Blocker. Manche Menschen sind sogar auf das Sonnenlicht selbst allergisch!

Tipp: Damit Sie bei bekannten Allergien auf bestimmte Inhaltsstoffe genau prüfen können, ob ein Produkt für Sie geeignet ist, finden Sie auf den Produktseiten von apodiscounter stets eine detaillierte Auflistung von Wirkstoffen und Hilfsstoffen jeder Sonnencreme!

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Sonnenallergie.

Kinder brauchen einen besonders hohen Schutz

Besonders hoher Sonnenschutz für Kinder und BabysBei Kindern ist die Haut sehr sensibel und braucht daher besonderen Schutz. Wenn Sie Sonnenschutz für die jüngsten Mitglieder der Familie kaufen, sollten Sie stets einen hohen Lichtschutzfaktor wählen.

Sprays erleichtern das Auftragen. Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Kinderhaut und Sonne!

Wirksamer Sonnenschutz für Ihre Tattoos

Mit Sonnenschutzprodukten für tätowierte Haut schützen Sie sich nicht nur vor Sonnenbrand, sondern können auch dem vorzeitigen Verblassen der Farbpigmente vorbeugen. Selbstverständlich können Sie auch Spezial-Produkte wie Ladival Tattoo Sonnenschutz Lotion Lsf 50 (200 ml) komfortabel und günstig bei apodiscounter bestellen.

Sonnencreme im Test: Welcher Sonnenschutz kann überzeugen?

Bester Sonnenschutz und beste Sonnencremes im TestWenn Sie nach verlässlichen Sonnencreme-Tests suchen, ist die Stiftung Warentest natürlich erster Ansprechpartner. Die aktuellsten Testergebnisse wurden im Juni 2021 veröffentlicht.

Beim Sonnencreme-Test 2021 landete das Roche-posay Anthelios Invisible Spray Lsf 50+ (200 ml) auf Platz 5. Besser schnitt kein anderes der getesteten Produkte mit LSF 50+ ab.

Bei Produkten mit mittlerem LSF fiel die Cetaphil Sun Daylong SPF 30 sensitive Gel-Creme (200 ml) ebenfalls auf Platz 5.

Darauf sollten Sie bei der Anwendung von Sonnenschutz achten

Die Wahl der richtigen Sonnencreme ist nur der erste Schritt: Auch bei der Anwendung ist einiges zu beachten, um Ihre Haut optimal zu schützen.

1. Tragen Sie ausreichend Sonnenschutz auf.

Egal ob Creme, Lotion oder Gel: Um den angegebenen LSF zu erreichen, müssen Sie ausreichend Sonnenschutzmittel auftragen. Als Faustregel gilt: Ein normalgewichtiger Erwachsener braucht ca. 3 Esslöffel Sonnencreme, um sich vollständig einzucremen.

Falls Sie sich fragen, wie diese Menge errechnet wird, so lässt sich das ganz einfach erklären: Hautärzte rechnen mit einer Menge von 2 Milligramm Sonnencreme pro Quadratzentimeter Haut. Umgerechnet auf die durchschnittliche Hautoberfläche eines 1,80 m großen Erwachsenen mit Normalgewicht ergibt dies 20 – 30 Gramm – also ungefähr 3 Esslöffel.

Für einen 7-tägigen Badeurlaub, bei dem Sie sich 3 Mal täglich eincremen und dafür jedes Mal ca. 30 g Sonnencreme benötigen, brauchen Sie also 630 Gramm insgesamt – also gut 3 Flaschen à 200 ml.

Achten Sie auch darauf, die gesamte freie Haut einzucremen und keine freien Stellen zu belassen. Besonders gefährdet sind die sogenannten ‘Sonnenterrassen’, also Nasenrücken, Ohren, bei einer Glatze auch die Kopfhaut, Dekolleté und Nacken sowie Fußrücken. Gern vergessen werden zusätzlich zu den Ohren auch die Augenlider und die Lippen.

2. Cremen Sie regelmäßig nach.

Regelmäßiges Nachcremen ist wichtig, da das Schwitzen und Baden für Abrieb sorgt. Auch hier können Sie als Faustregel ansetzen: alle 3 Stunden nachcremen.

Wichtig zu wissen: Nachcremen bedeutet nicht, dass Sie länger in der Sonne bleiben dürfen! Die maximale tägliche Sonnendauer (Eigenschutzzeit X LSF) wird dabei nicht neu “gestartet”, sondern nur beibehalten, indem der verlorene Schutzfilm aus Sonnencreme ersetzt wird.

3. Cremen Sie bereits vor dem Sonnenbaden.

Um die volle Schutzwirkung der Sonnencreme zu erreichen, sollten Sie sich bereits vor dem Gang nach draußen eincremen, nicht erst vor Ort oder nach einem längeren Aufenthalt in der Sonne. Der Grund hierfür ist, dass nicht alle UV-Filter sofort wirken, sondern vor allem chemische Filter erst 20 – 30 Minuten brauchen, um den vollen Schutz zu entfalten.

4. Gehen Sie rechtzeitig aus der Sonne.

Kein Mittel fängt das gesamte Spektrum der UV-Strahlung komplett ab, daher sollten Sie die maximale tägliche Sonnendauer auch nicht komplett ausreizen: Experten empfehlen, maximal 60 % der errechneten Schutzzeit in Anspruch zu nehmen.

Richtig Sonnenbaden: 7 Tipps, wie Sie sicher die Sonne genießen

Sonnenschutzmittel sind nur ein Teil der Schutzmaßnahmen, mit denen Sie die Sonne, den Sommer und den Aufenthalt im Freien sicher genießen können. Gutes Timing und zusätzlicher Schutz wie ein Sonnenschirm, Hut und leichte Kleidung gehören ebenfalls dazu.

Tipp 1: Vermeiden Sie die Sonne in der Mittagszeit

Sonnenschutz vor der heißen MittagssonneIn der Mittagszeit trifft die Sonneneinstrahlung fast senkrecht, also auf kürzestem Wege auf die Erde. Die UV-Belastung ist dadurch besonders hoch und gefährlich.

Daher sollten Sie zwischen 11 und 15 Uhr die Sonne meiden, für Aktivitäten im Freien sind die Morgen- und Abendstunden am besten geeignet. Bei praller Mittagssonne steigt zudem die Sonnenstich-Gefahr.

Tipp 2: Reflektierende Oberflächen erhöhen die Sonnenbrandgefahr

Besonders gefährlich ist nicht nur die pralle Mittagssonne, sondern auch die Reflektion der Sonnenstrahlen von bestimmten Oberflächen. Besonders gefährlich ist dies am Strand, da nicht nur das Wasser, sondern auch der Sand das Licht reflektiert.

Noch häufiger unterschätzt wird die Sonnenbrandgefahr im Schnee, da man die Sonnenwärme durch Kälte und Wind oft viel weniger spürt. Besonders praktisch für Skiurlaube sind Produkte wie der Ladival® Aktiv Alpin Sonnschutz und Kälte Kombi LSF 50+ (1 Pck), die die Haut gleich zweifach schützen.

Tipp 3: Achten Sie auch auf den Schutz Ihrer Augen

Sonnenschutz für Augen mit SonnenbrilleNicht nur die Haut muss vor zuviel Sonne bewahrt werden, auch Ihre Augen sollten Sie schützen. Vergessen Sie daher nicht, im Sommer und an sonnigen Tagen, Ihre Sonnenbrille aufzusetzen.

Zum einen werden Sie so nicht ständig geblendet. Zum anderen bewahren Sie Ihre Augen davor, durch übermäßige UV-Strahlung geschädigt zu werden.

Typische Symptome sonnengestresster Augen sind:

  • Rötungen

  • Spannungsgefühle

  • beständiges Augentränen

Mangelnder Schutz kann zu Entzündungen der Netzhaut und/oder der Hornhaut des Auges führen. Wählen Sie daher zum optimalen Schutz eine Sonnenbrille mit geprüftem UV-Schutz. Zusätzliche Entlastung für die Augen bietet ein Sonnenhut mit breiter Krempe.

Tipp 4: Gönnen Sie Ihrer Haut auch mal eine Pause von der Sonne

Sonnenschutz für Haut durch Pausen und SchattenDie Sonnenstrahlung stresst Ihre Haut – auch wenn sie mit Sonnenschutz eingecremt wurde. Gönnen Sie sich daher öfters einmal eine Pause im Schatten oder in geschlossenen Räumen.

Dadurch können Sie die UV-Belastung mindern und Ihre Haut etwas abkühlen. So kann sich Ihre Haut erholen und Sie verringern zudem das Risiko eines Hitzschlags.