Was versteht man unter Kopfschmerzen an der Stirn?

Kopfschmerzen an der Stirn können verschiedene Ursachen haben und sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. In diesem Artikel lesen Sie das Wichtigste über die möglichen Auslöser, Anzeichen und Auswirkungen.

Welche Symptome haben Kopfschmerzen an der Stirn?

Die Symptome von Kopfschmerzen im Bereich der Stirn äußern sich unterschiedlich: Sie ziehen, stechen, pochen, pulsieren oder sie fühlen sich dumpf drückend an. Es ist möglich, dass die Kopfschmerzen an der Stirn anfallsartig oder über einen längeren Zeitraum hinweg auftreten. Betroffen sein können hier die seitlichen Kopf- und Schläfenpartien zwischen Stirn und Ohr, aber auch der gesamte frontale Stirnbereich.

Beidseitige sowie einseitige Kopfschmerzen, die sich auf eine Stirnhälfte konzentrieren, sind möglich. Oftmals beginnt der Schmerz im Nacken und breitet sich über die Schädeldecke in Richtung Stirn aus. Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen – die einzelnen Kopfschmerzarten äußern sich auf ganz unterschiedliche Weise.

Kopfschmerzen an der Stirn werden sehr häufig durch Spannungskopfschmerzen oder durch Migräne verursacht. Insbesondere bei Cluster-Kopfschmerzen liegt der Hauptschmerz im Bereich hinter den Augen und in der Stirn- und Schläfenregion.

Charakteristisch für Spannungskopfschmerzen sind:

  • drückender, dumpfer, beengender Schmerz

  • insbesondere Druck an der Stirn und im Nacken

  • beide Kopfseiten sind betroffen

  • der Schmerz ist leicht bis mittelstark

  • körperliche Aktivitäten können die Schmerzen eher unterdrücken

Typisch für Cluster-Kopfschmerzen (auch Bing-Horton-Syndrom genannt) sind:

  • episodisches Auftreten

  • insbesondere im Frühjahr und im Herbst

  • nur einseitiges Auftreten

  • die Schmerzattacken halten zwischen 15 Minuten und drei Stunden an

  • die Schmerzen sind sehr heftig

  • der Schmerz tritt meist im Bereich des Auges auf und strahlt auf die dazugehörige Stirn bzw. Schläfe aus

  • im Gegensatz zur Migräne entwickelt sich bei Patienten mit Cluster-Kopfschmerzen ein ausgeprägter Bewegungsdrang

Migräne äußert sich durch:

  • meist einseitige, pulsierende Schmerzen

  • die Kopfseite kann wechseln

  • heftige Schmerzattacken

  • die Schmerzen halten anfallsweise für vier Stunden bis zu drei Tage an

  • die Kopfschmerzen verschlimmern sich schon bei leichter körperlicher Bewegung

  • Betroffene ziehen sich zurück und halten sich lieber im Dunkeln auf

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Was sind die Folgesymptome von Kopfschmerzen an der Stirn?

Zusammen mit Kopfschmerzen an der Stirn können Folgesymptome bzw. Begleitsymptome auftreten. Mit welchen Folgeerscheinungen Betroffene unter Umständen rechnen müssen, hängt davon ab, um welche Kopfschmerzart es sich handelt.

Grundsätzlich sind als Begleiterscheinungen möglich:

  • Übelkeit

  • Erbrechen

  • Schwindel

  • Sehstörungen oder Sprachstörungen

  • Lichtempfindlichkeit

  • Lärm- und Geräuschempfindlichkeit

  • Tränen eines Auges oder Nasenausfluss

Bei Spannungskopfschmerzen treten in der Regel weder Erbrechen noch Übelkeit auf. Betroffene können allerdings licht- oder lärmempfindlich reagieren.

Übelkeit nach oder während Kopfschmerzen an der Stirn

Übelkeit bei Kopfschmerzen an der Stirn kann bei Migräne und Cluster-Kopfschmerzen auftreten. Menschen, die an Migräne leiden, kennen Übelkeit bis hin zum Erbrechen als eine typische Begleiterscheinung.

Bei Cluster-Kopfschmerzen kann es zu einem Übelkeitsempfinden kommen, typische Folgeerscheinungen sind jedoch eher:

  • Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichts

  • ein tränendes oder gerötetes Auge

  • ein hängendes Oberlid

  • eine laufende und/oder verstopfte Nase

Diese Begleiterscheinungen treten immer auf derselben Kopfseite auf, auf der auch die Schmerzen wahrgenommen werden. 

Schwindelgefühl nach oder während Kopfschmerzen an der Stirn

Kopfschmerzen an der Stirn mit Schwindel kann auf Migräne deutenZu Schwindelgefühlen nach oder während Kopfschmerzen an der Stirn kommt es häufig, wenn den Schmerzen eine Migräne zu Grunde liegt. Schwindel kann nicht nur Folgesymptom einer Migräne sein, sondern auch als Hauptsymptom auftreten, etwa bei der sogenannten vestibulären Migräne, auch Schwindelmigräne genannt.

Diese wird inzwischen sogar als eigenes Krankheitsbild angesehen. Die Bezeichnung leitet sich vom sogenannten vestibulären System ab. Es besteht aus Teilen des Innenohrs und wird zur Steuerung des Gleichgewichts und der Haltung benötigt. Das Besondere an einer vestibulären Migräne ist, dass die Schwindelattacken auch ohne schmerzenden Kopf auftreten. Davon betroffen sind ca. 30 % der Patienten.

Weitere Anzeichen einer Schwindelmigräne sind:

  • Drehschwindel

  • Unsicherheit beim Gehen oder Stehen

  • die Beschwerden halten zwischen 5 Minuten und 72 Stunden an

  • Übelkeit und/oder Brechreiz als Begleiterscheinung

Bei 50 % der Schwindelanfälle kommt es zu weiteren Migränesymptomen, wie Kopfschmerz, Licht- bzw. Geräuschempfindlichkeit.

Was können Ursachen von Kopfschmerzen an der Stirn sein?

Die drei Hauptarten von Kopfschmerzen sind Spannungskopfschmerzen, Migräne und Cluster-Kopfschmerzen. Man spricht hier von sogenannten primären Kopfschmerzen, die keine erkennbare Ursache haben und ein eigenständiges Krankheitsbild darstellen.

Primäre Kopfschmerzen können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, z.B. durch:

  • Stress

  • Flüssigkeitsmangel

  • Wetterfühligkeit

  • Schlafmangel und/oder unregelmäßigen Schlaf

  • zu viel Nikotin

  • zu viel Alkohol

  • Hormonschwankungen bei Frauen

  • Überanstrengung der Augen

Daneben gibt es die sogenannten sekundären Kopfschmerzen, die sich immer auf eine Krankheit oder zumindest organische Einflüsse zurückführen lassen. Als deren Symptom können dann Kopfschmerzen an der Stirn entstehen.

Häufige Ursachen dafür sind:

  • Verspannung der Nackenmuskulatur

  • Bandscheibenvorfall

  • Erkrankungen der Halswirbelsäule

  • die Einnahme von Schmerzmitteln

  • Nebenwirkungen von Medikamenten

  • Grüner Star (Glaukom)

  • Entzündung der Schläfenarterien (Arteriitis temporalis)

  • Hirnhautentzündung (Meningitis)

  • Zahnwurzelentzündung

  • Gehirnentzündung (Enzephalitis)

  • Grippe

  • Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

Kopfschmerzen an der Stirn während einer Erkältung oder einem Schnupfen

Kopfschmerzen an der Stirn sind ein häufiges Symptom einer ErkältungEs kommt sehr häufig vor, dass Kopfschmerzen durch eine Erkältung verursacht werden. Wie diese Kopfschmerzen genau entstehen, ist bislang noch nicht ganz klar. Wahrscheinlich werden sie aber nicht durch den Infekt selbst verursacht. Vielmehr sind Kopfschmerzen während einer Erkältung die Folge von Entzündungen der Nasenschleimhaut oder der Nebenhöhlen.

Vermutlich gibt es noch einen weiteren Grund: Das Immunsystem schüttet bei einer Erkältung zur Abwehr Zytokine (körpereigene Eiweiße) aus. Der genaue Zusammenhang wird noch erforscht, aber es wurde bereits festgestellt, dass sich nach der Infektion mit Erkältungserregern die Konzentration der Zytokine im Blut deutlich erhöht. Vermutlich entstehen Kopfschmerzen als Reaktion auf die gestiegene Anzahl der Zytokine.

Häufig geht eine Erkältung mit Fieber einher. Mitunter kann die erhöhte Temperatur an der Entstehung von Kopfschmerzen beteiligt sein, da sich die Blutgefäße durch den Vorgang im Körper erweitern und sich der Druck im Kopf erhöht. Stirn und Schläfen pochen unangenehm und schmerzen.

Kopfschmerzen an der Stirn aufgrund einer verstopften Nase

Eine verstopfte Nase führt häufig zu Kopfschmerzen an der Stirn. Ist die Nase verstopft, kann kein Sekret mehr abfließen. Der Druck im Kopf erhöht sich. Eine verstopfte Nase tritt oft auf, wenn die Nasenschleimhaut und die Nasennebenhöhlen entzündet sind und dadurch die Nasenschleimhäute anschwellen. So kommt es bei einer Erkältung zu den typischen Kopfschmerzen hinter der Stirn.

Bluthochdruck als Ursache von Kopfschmerzen an der Stirn

Bluthochdruck kann eine Ursache von Kopfschmerzen an der Stirn seinBluthochdruck (Hypertonie) kann eine Ursache von Kopfschmerzen an der Stirn sein. Allerdings löst nur sehr hoher Blutdruck mitunter diese Beschwerden aus. Ist Bluthochdruck tatsächlich Anlass für Kopfschmerzen, treten sie häufig morgens auf. Betroffene leiden dann zumeist an einem Pochen hinter der Stirn oder unter Druck auf den Augen. Für Bluthochdruck als Ursache spricht, wenn die Kopfschmerzen vermehrt unter psychischer oder körperlicher Belastung auftreten.1

Wo können sich bei Kopfschmerzen an der Stirn weitere Schmerzen bemerkbar machen?

Kopfschmerzen an der Stirn betreffen oft nicht nur die vordere Stirnpartie selbst. Sie können sich auch nur auf einer Seite des Kopfes, an den Schläfen, im Bereich der Augen, bemerkbar machen. Auch Kopfschmerzen am Hinterkopf und Schmerzen im Nacken sind möglich.

Kopfschmerzen nur an der linken oder rechten Seite der Stirn

Es gibt Kopfschmerzen, für die es charakteristisch ist, dass sie nur einseitig auftreten. Man fasst sie unter dem Oberbegriff “trigeminoautonome Kopfschmerzen” zusammen. Ihnen allen ist gemein, dass sie attackenartig auftreten und sehr starke Kopfschmerzen auslösen. Sie breiten sich zumeist im Bereich der Schläfen und um das jeweilige Auge herum aus und können somit ebenfalls einseitig die Stirn betreffen.

Man unterscheidet hier:

  • Cluster-Kopfschmerzen

  • paroxysmale und kontinuierliche Hemikranie

  • SUNA- und SUNCT-Syndrom

Am geläufigsten sind Cluster-Kopfschmerzen, von denen mehr Männer als Frauen betroffen sind. Man geht davon aus, dass drei- bis sechsmal häufiger Männer als Frauen darunter leiden. Die Schmerzattacken halten zwischen 15 bis 180 Minuten an.

Die paroxysmale Hemikranie hingegen trifft eher Frauen. Sie zeichnet sich im Gegensatz zu Cluster-Kopfschmerzen durch kürzere (etwa 5 bis 30 Minuten dauernde) Anfälle aus, die dafür aber häufiger auftreten. Bislang ist noch ungeklärt, aus welchem Grund eine Kopfschmerzart das eine Geschlecht häufiger als das andere betrifft.

Beim SUNCT-Syndrom kommt es zu sehr kurz anhaltenden, einseitigen Kopfschmerzattacken, die nur Sekunden bis wenige Minuten dauern. Grund für einen einseitigen Kopfschmerz kann auch eine sogenannte Trigeminusneuralgie sein. Dabei handelt es sich um starke und anfallsartig einschießende Schmerzen am Trigeminusnerv.

Dieser Nerv verzweigt sich in die Augen-, Ober- und Unterkieferbereiche des Gesichts. Der Schmerz bleibt stets auf einer Seite des Kopfes. Allerdings spricht man im Zusammenhang mit einer Trigeminusneuralgie vornehmlich von Schmerzen im Gesicht, als von klassischen Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen an der Stirn und den Augen – Spüren von Augendruck

Augenerkrankungen können Kopfschmerzen an der Stirn und den Augen verursachenDoch nicht nur trigeminoautonome Kopfschmerzarten führen zu Kopfschmerzen an der Stirn mit Augenbeteiligung. Auch negative Einflüsse auf das Auge oder eine Augenerkrankung können Kopfschmerzen auslösen. Diese können an der Stirn wahrgenommen werden oder es ist eine Art Augendruck zu spüren.

Eine Umfrage unter deutschen Augenärzten hat ergeben, dass durchschnittlich pro Woche 12,9 Patienten ausschließlich oder vorwiegend wegen Kopfschmerzen zum Augenarzt gehen. Das ergibt hochgerechnet auf alle Augenärzte in Deutschland 2,5 Millionen Kopfschmerzpatienten pro Jahr.

So entstehen augenbedingte Kopfschmerzen u.a.:

  • bei entzündlichen Erkrankungen der Lider, der Tränendrüse, des Tränensacks oder der Augenhöhle

  • bei Entzündungen der vorderen Abschnitte des Augapfels, vor allem der Leder-, Horn- und Regenbogenhaut

  • beim Grünen Star (Glaukom), bei dem sich infolge einer Abflussstörung von Kammerwasser der Augeninnendruck erhöht

  • bei übermäßiger Beanspruchung der gesunden Augen, etwa durch Tätigkeiten am Bildschirm oder bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen

  • bei unkorrigierten bzw. nicht ausreichend korrigierten Fehlsichtigkeiten

Kopfschmerzen an der Stirn und an der Augenbraue

Kopfschmerzen an der Stirn können auch durch eine Verspannung des großen Stirnmuskels (Frontalis) hervorgerufen werden. Oftmals kommt es jedoch zu Verspannungen kleinerer Stirnmuskeln, wenn die Augenbrauen beispielsweise häufig zusammengezogen werden. Betroffen ist dann der Corrugator-Muskel, der zwischen den Augenbrauen sitzt. Schmerzen zwischen den Augenbrauen können ihre Ursache aber auch in einer Entzündung der Nasennebenhöhlen haben.

Kopfschmerzen an der Stirn beim Bücken

Kopfschmerzen an der Stirn beim Bücken liegen häufig an Nackenverspannungen oder einer NasennebenhählenentzündungKopfschmerzen, die sich als Druck im Stirnbereich des Kopfes beim Bücken äußern, können auf Verspannungen der Nackenmuskulatur zurückzuführen sein.

Für Kopfschmerzen, die beim Vornüberbeugen an der Stirn auftreten, kann auch eine Nasennebenhöhlenentzündung der Grund sein. Das Sekret in den Nebenhöhlen kann nicht abfließen und die veränderten Druckverhältnisse im Schädelknochen führen beim Bücken zu Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen an der Stirn und im Hinterkopf

Spannungskopfschmerzen beginnen häufig als mittelschwerer Schmerz im Nacken oder in der Stirn, können sich jedoch auch vom Halsansatz im Nacken über den Hinterkopf bis nach vorn zur Stirn ziehen.2

Kopfschmerzen vom Nacken bis zur Stirn

Reichen die Kopfschmerzen vom Nacken bis zur Stirn, handelt es sich meist um Spannungskopfschmerzen, die durch Muskelverspannungen im Bereich des Nackens ausgelöst werden.

Wie können sich Kopfschmerzen in der Stirn anfühlen?

Wie sich Kopfschmerzen an der Stirn genau anfühlen, hängt von der individuellen Wahrnehmung der Betroffenen ab. Häufig jedoch decken sich die Beschreibungen der Schmerzen bei einzelnen Kopfschmerzarten.

Extreme Kopfschmerzen in der Stirn können im Rahmen von Migräne oder trigeminoautonomen Kopfschmerzen auftreten.

Treten die Kopfschmerzen in der Stirn täglich oder beständig auf, können sich die Kopfschmerzen bereits chronifiziert haben.

Bestehen die Kopfschmerzen erst ungefähr eine Woche lang, ist aber noch nicht von chronischen Kopfschmerzen auszugehen. Von chronischen Kopfschmerzen spricht man erst, wenn sie häufiger als 15 Tage im Monat und mindestens drei Monate hintereinander auftreten.

Stechende, sehr starke einseitige Kopfschmerzen, die hinter dem Auge beginnen, kommen häufig bei Cluster-Kopfschmerzen vor.

Als pulsierend werden häufig die Kopfschmerzen im Laufe einer Migräneattacke beschrieben.

Bei einer Migräne können die Kopfschmerzen auch als pochend empfunden werden.

Als sehr schmerzhafter, brennender Dauerschmerz werden die Kopfschmerzen bei einer Trigeminusneuralgie dargestellt.

Spannungskopfschmerzen werden oft als dumpfer Druck wahrgenommen, mit einer leicht bis maximal mittelstarken Intensität.

Welche Ursachen haben morgendliche Kopfschmerzen an der Stirn?

Verspannungen, die über Nacht auftreten, können morgens zu Kopfschmerzen führen, die dann an der Stirn wahrgenommen werden. Als mögliche Ursache für Kopfschmerzen beim Aufstehen gilt häufig Bluthochdruck.

Können auch Kinder von Kopfschmerzen an der Stirn betroffen sein?

Kinder leiden nicht wesentlich weniger als Erwachsene unter Kopfschmerzen. Es trifft bereits Kinder in sehr jungen Jahren: So sind rund 20 % schon im Vorschulalter betroffen und bis zum Ende der Grundschulzeit wissen mehr als die Hälfte aller Kinder, was Kopfschmerzen sind.

Eine Untersuchung an fast 7000 Schülern hat ergeben, dass rund 90 % der Kinder bis zum 12. Lebensjahr Kopfschmerzerfahrungen gesammelt haben, die Zahlen sind steigend. Bislang ist unklar, wodurch dieses Phänomen verursacht wird.

Bei Kindern treten Kopfschmerzen am häufigsten in Form von Spannungskopfschmerzen oder Migräne auf. Etwa 60 % leiden an Spannungskopfschmerzen und bis zu 12 % der Kinder leiden an Migräne.3

Kopfschmerzen an der Stirn richtig behandeln

Was kann man gegen Kopfschmerzen an der Stirn tun?

Treten bei Ihnen Kopfschmerzen an der Stirn nur selten auf, halten diese nicht zu lange an und sind auch nicht sehr stark, dann helfen meist leichte Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen. Die beliebtesten Mittel gegen Kopfschmerzen auf apo-discounter.de sind:

Auch Ibuprofen und Paracetamol haben sich als sehr hilfreich erwiesen und können zur Behandlung von Kopfschmerzen eingenommen werden. Dafür eignen sich Produkte wie Ibuprofen 400mg (20 stk) oder Paracetamol 500mg von apo-discounter bei Fieber und Schmerzen (20 stk). Sie sollten allerdings einen Arzt aufsuchen, wenn die Schmerzen:

  • infolge einer Kopfverletzung oder Gehirnerschütterung auftreten

  • mit Übelkeit und Erbrechen verbunden sind

  • über einen längeren Zeitraum immer wieder auftreten

  • mit Fieber oder einem steifen Nacken einhergehen.

Ebenfalls sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, wenn sehr starke Kopfschme