Wie schädigt Rauchen unseren Körper?

Beschäftigen Sie sich auch mit dem Gedanken, mit dem Rauchen aufzuhören? Dann ist das Lesen dieses Artikels ein guter erster Schritt in Ihrem Bemühen um einen gesunden Lebenswandel ohne Nikotin. Dass im Rauch nichts Gutes ist, bestätigt allein schon die hohe Anzahl von 90 % an Lungenkrebs-Fällen, die gemäß dem Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ auf das Rauchen zurückgeführt werden können.

Neben der Schädigung der Atemwege, sind im Tabakrauch 69 weitere Schadstoffe enthalten, die von der WHO (der Weltgesundheitsorganisation) als krebserregend eingestuft werden. Dieses erhöhte Krebsrisiko wird begleitet von einer doppelt erhöhten Wahrscheinlichkeit, an einem Herz-Kreislauf-Problem zu erkranken oder einen Schlaganfall zu erleiden.

Der somit existentiellen Frage, wie Rauchen unserem Körper schädigt und welche Folgen die Schadstoffe Nikotin & Co. auf unseren Organismus haben können, wollen wir im nachfolgenden Artikel detailliert nachgehen. Dabei sollen Sie am Ende auch ein paar wertvolle Tipps zur Befreiung von der Nikotinsucht mittels frei erhältlicher Arzneien erhalten.

Welche Stoffe werden beim Rauchen vom Körper aufgenommen?

Tabakrauch ist ein komplexes Gemisch verschiedenster stofflicher Bestandteile. So lassen sich mit modernen Analysemethoden bis zu 9600 Komponente feststellen. Die häufigsten sind:

  • Cyanwasserstoff (HCN): Giftgas, unter dem Namen Blausäure berühmt und berüchtigt.

  • Hydrochinon (C6H6O2): Wird z. B. vom Bombardierkäfer als Abwehrmittel gespritzt.

  • Essigsäure (C2H4O2): Kommt als Geschmacksstoff zum Einsatz.

  • Stickoxide (NOx): Entstehen beim Verbrennungsprozess und werden als Oxidationsmittel eingesetzt.

  • Brenzcatechin (C6H6O2): Aromatischer Alkohol, der Augen, Haut und Atemwege reizt.

  • Azeton (C3H6O): Substanz mit leicht süßlichem Geruch, die für trockene Haut verantwortlich ist.

  • Methanol (CH4O): Organisch-chemische Verbindung aus der Stoffgruppe der Alkohole.

  • Ameisensäure (CH2O2): Gift, das zu Verteidigungszwecken eingesetzt werden kann.

  • Formaldehyd (CH2O): Verursacher von Allergien, Haut-, Atemwegs- oder Augenreizungen.

Was ist Nikotin?

Nikotin ist ein pflanzlicher Wirkstoff, der aus den Blättern der Tabakpflanze gewonnen wird. Als Alkaloid entfaltet es seine Wirkung in tierischen und menschlichen Organismen, die es in einen Zustand der Lähmung oder Erregung versetzt.

Von den Mayas bei rituellen Zeremonien konsumiert, wurde Tabak durch Christoph Columbus 1492 zum ersten Mal nach Europa importiert. Die Erforschung des Tabakrauchs erfolgte jedoch erst im 19. Jahrhundert im Rahmen eines wissenschaftlichen Wettbewerbs an der Universität Heidelberg, als die Isolierung von Nicotin (ursprüngliche Schreibweise) gelang.

Der Chemiker Karl Ludwig Reimann, sowie der Mediziner Christian Wilhelm benannten den Wirkstoff nach dem französischen Botschafter Jean Nicot de Villemain. Dieser hatte die Samen der Tabakpflanze im Jahre 1560 nach Frankreich gesandt und so für dessen weltweite Verbreitung gesorgt.

Welche Wirkung hat Nikotin?

Nikotin beim Rauchen schadet dem Körper auf verschiedene WeisenWird Nikotin über den Tabakrauch aufgenommen, kommt es bereits zehn bis zwanzig Sekunden nach dem Inhalieren in den Rezeptoren des Gehirns an. In niedrigen Mengen genossen, kommt es daraufhin zu einer Ausschüttung von Adrenalin, Dopamin und Serotonin.

Diese Stoffe rufen beim Raucher eine stimulierende Wirkung hervor. Diese äußert sich in einer Beschleunigung des Herzschlags, Verengung der Blutgefäße und einer daraus resultierenden Erhöhung des Blutdrucks.

Als weitere Nebeneffekte sind leichtes Schwitzen, geringer Appetit und gesteigerte, psychomotorische Fähigkeiten bezüglich der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung zu verzeichnen. Letzteres ist jedoch nicht nachhaltig und zeigt sich nur während der Wirkdauer des Nikotins.

Dieser Wirkstoff kann schnell zu einer Abhängigkeit führen. Der Grund dafür ist, dass derselbe Grad der Stimulation nur durch ständigen Nikotinkonsum erreicht werden soll.

Wird Nikotin in einer mittleren Dosierung eingenommen, stellt sich eine eher beruhigende Wirkung ein. Oral in hohen Mengen von 500 mg oder mehr eingenommen, ist jedoch mit einer schweren Nikotinvergiftung zu rechnen, die tödlich enden kann.

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Wie schädlich ist Nikotin?

Bei richtiger Dosierung ist Nikotin – abgesehen vom hohen Suchtpotential – nicht schädlich. Deshalb gilt die Einnahme von Nikotinersatzpräparaten wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi oder Nikotinspray als unproblematisch.

Die Schädlichkeit besteht vor allem in Verbindung mit Tabakrauch. In diesem finden sich, neben Nikotin, eine große Anzahl von Schadstoffen, die einerseits zu einer noch größeren Abhängigkeit führen und andererseits die Gesundheit schädigen.

Wann spricht man von einer Nikotinsucht?

Von Nikotinsucht wird gesprochen, wenn Symptome einer Sucht auftreten, die sich auf die Aufnahme von Nikotin zurückführen lassen. Folgende Kriterien gelten als Indikatoren einer Nikotinsucht, die in Verbindung mit Tabakrauch entstanden ist:

  • Auftreten von Entzugserscheinungen

  • Unbändiges Verlangen nach der nächsten Zigarette

  • Toleranzentwicklung (es muss immer mehr Nikotin konsumiert werden, um den gleichen Effekt zu produzieren)

  • Kontrollverlust über Menge sowie Beginn und Ende des Konsums

  • Fortwährender Tabakgenuss trotz abnehmender Gesundheit

Wieviel Nikotin steckt in einer Zigarette?

Der Nikotingehalt einer Zigarette ist abhängig von der Qualität des verwendeten Tabaks. Je nach Fabrikat befinden sich in einer einzelnen Zigarette 8 bis 20 mg Nikotin. Durchschnittlich spricht man von einer Menge von 12 mg, schlussendlich gelangt jedoch nur etwa 1 mg durch den Rauchvorgang in den menschlichen Organismus.

Was macht Tabakkonsum mit unserem Körper?

Regelmäßiger Tabakkonsum ist ein bedrohlicher Faktor für die Gesundheit (lesen Sie im Einzelnen weiter unten mehr darüber). Und obwohl es an Informationen über die möglichen Folgen des Rauchens nicht mangelt, bekunden viele Raucher große Mühe, damit aufzuhören.

Diese Diskrepanz zwischen „über die Gefahren Bescheid wissen“ und „trotzdem nicht aufhören können“ ist auf das enorme Suchtpotential zurückzuführen, welches durch Nikotin und die weiteren im Tabak enthaltenen Stoffe besteht.

Tabakkonsum macht unseren Körper süchtig nach mehr, sodass es nur in den seltensten Fällen bei einer einzigen Zigarette bleibt. Es ist schwer, eine Tabakabhängigkeit wieder loszuwerden. So schwer, dass es bei 97 % derjenigen, die mit dem Rauchen, ohne Zuhilfenahme von Hilfsmitteln, aufhören wollen, zum Rückfall kommt.

Dass mit dem Rauchen nicht zu spaßen ist, zeigen beschwerliche Folgen wie z. B. das sogenannte Raucherbein. Hier hat der Tabakkonsum zu einer Verengung der Blutgefäße geführt, die sich in ständigen Schmerzen im Bein äußern – und dies nicht nur beim Gehen, sondern auch im Sitzen.

Die Einnahme der Anti-Baby-Pille ist stets mit gewissen Risiken verbunden. Bekannt ist eine höhere Anfälligkeit für eine Thrombose, die sich nach Angaben der Ärztezeitung in Kombination mit Rauchen auf das Dreifache erhöht.

Die Verengung der Blutgefäße hat auch auf die Haut einen augenscheinlichen Einfluss. Die Haut von starken Rauchern (20 Zigaretten pro Tag) wirkt bereits im mittleren Alter um zehn Jahre älter als die des Durchschnitts. Sie ist ausgetrocknet, sieht bleich oder fahl aus und leidet an vorzeitiger Faltenbildung.

Die im Tabakrauch freigesetzten Schadstoffe (freie Radikale) behindern den Muskelaufbau bei Rauchern. Sie verfügen, bedingt durch die verringerte Sauerstoffaufnahme, nicht nur über eine geringere Ausdauer, sondern haben auch Mühe, nach dem Training während der Regeneration neue Muskeln aufzubauen. Diese Erkenntnisse ergeben sich aus Studien von Professor M. J. Rennie an der University of Nottingham.

Eine Studie zum Einfluss des Rauchens auf die Knochenbildung bei 3300 Testpersonen ergab, dass 58 % der Probanden eine niedrigere Knochendichte im Vergleich zu Nichtrauchern aufwiesen. Diese Auswirkungen, welche im Alter zu einem erhöhten Osteoporose-Risiko (Knochenschwund) führt, zeigten sich bei Rauchern, die zehn Jahre lang eine Packung Zigaretten pro Tag geraucht hatten.

Welche Folgen kann Rauchen haben?

Rauchen hat nicht nur schwerwiegende, langfristige Folgen auf die Gesundheit wie z. B. chronische Bronchitis, Herz-Kreislauf-Probleme und Krebserkrankungen (mehr dazu weiter unten im Text). Auch gibt es eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen, die sich durch ein unattraktives Aussehen sofort bemerkbar machen.

Unattraktive Erscheinung

Haare und Kleider stinken nach Rauch, der Atem riecht schlecht und an den Zähnen, wie auch Fingernägeln, bildet sich ein unansehnlicher Nikotinfilm. All das sind unliebsame Eigenschaften, die das äußere Erscheinungsbild negativ beeinträchtigen.

So beschleunigt Rauchen die Alterung

Gemäß einer Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums hat Rauchen einen entscheidenden Einfluss auf den Alterungsprozess. Bei einem Konsum von über zehn Zigaretten pro Tag verlieren Männer 9,4 Jahre an Lebenserwartung, Frauen 7,3 Jahre. Selbst ein gemäßigter Konsum (unter zehn Zigaretten) kann das Leben beider Geschlechter um fünf Jahre verkürzen.

Kann Brustkrebs durch Rauchen verursacht werden?

Wie und warum Krebs genau entsteht, ist noch immer eine heiß diskutierte Forschungsfrage in der Medizin. Rauchen wird jedoch bei sämtlichen Krebserkrankungen als Top-Favorit der möglichen Verursachern gehandelt.

Dies ist auch für Brustkrebs zutreffend, bei dem der Verzicht auf Rauchen das Risiko einer Erkrankung deutlich verringert. Besonders gefährdet sind Frauen, die seit dem Mädchenalter rauchen. Sie gehen ein großes Risiko ein, in späteren Jahren an Brustkrebs zu erkranken.

Verursacher von Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Wie wirkt sich das Rauchen auf Venen und andere Blutgefäße aus?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen aufgrund von Problemen in den Blutgefäßen, die zu einer gestörten Blutzirkulation führen. Verantwortlich dafür ist oft der Tabakkonsum, da Rauchen zu einer beschleunigten Verengung der Blutgefäße führt.

Die unter dem medizinischen Fachbegriff Arteriosklerose bekannte Gefäßverkalkung ist ein Bestandteil des natürlichen Alterungsprozesses. Durch Rauchen wird sie früher als normal angeregt und läuft insgesamt schneller ab.

Dies führt im Endeffekt zu einer Zunahme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Diese können die Lebenserwartung empfindlich reduzieren.

Wie wirkt sich Rauchen auf unsere Zähne aus?

Rauchen schadet den Zähnen und der Mundhöhle

Die giftigen Schadstoffe des Tabakrauches haben auch Auswirkungen auf die Mundhöhle. Neben der optischen Beeinträchtigung durch den sich auf den Zähnen absetzenden Nikotinfilm, reduziert Rauchen die Abwehrkräfte, die zur Bekämpfung von Parodontose oder Karies benötigt werden.

Bedingt durch die geschwächten Abwehrorgane leiden auch die Zähne selbst. So ist es bei Rauchern keine Seltenheit, dass Zähne fehlen oder teilweise zerstört sind, weshalb ein Zahnersatz in dieser Risikogruppe öfters eingesetzt werden muss als bei Nichtrauchern.

Nicht zu empfehlen ist das Rauchen ebenso nach einer Operation im Mund-Rachen-Raum. Die Bestandteile des Tabakrauchs verlangsamen die Wundheilung und erhöhen die Gefahr von Infektionen.

Am meisten gefürchtet ist jedoch die Entstehung von Mundkrebs. Bei dieser Erkrankung gilt Tabakmissbrauch zu 80 bis 90 % als hauptverantwortlicher Auslöser. Da die ersten Anzeichen im Inneren des Mundraums für die Betroffenen nicht zu sehen sind, ist gerade bei Rauchern die regelmäßige Zahnkontrolle Pflicht.

Sie sollten mindestens zweimal jährlich zur professionellen Zahnreinigung und ärztlichen Zahnkontrolle gehen. Bei frühzeitiger Erkennung durch den Zahnarzt ist, nach heutigem Stand der Medizin, die Therapie von Mundkrebs zu 90 % erfolgreich.

Rauchen kann Lungenkrebs verursachen

Tabakrauch wird über die Atemwege direkt in die Lunge geleitet und dort gefiltert. Somit ist die Lunge das erste Organ, dass unter den Schadstoffen des Qualmes zu leiden hat. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass 90 % aller Fälle von Lungenkrebs auf das Rauchen zurückzuführen sind.

Gemäß Statistiken der Deutschen Krebshilfe besteht bei Rauchern, die eine bis neun Zigaretten pro Tag rauchen, bereits eine viermal so hohe Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken. Bei 10 bis 19 Zigaretten erhöht sich das Risiko auf eine siebenfache Wahrscheinlichkeit.

Am häufigsten tritt Lungenkrebs bei den 55- bis 60-Jährigen auf. Er ist bei beiden Geschlechtern die dritthäufigste Krebserkrankung. Bei den Männern führen Prostata- und Darmkrebs die Liste an, während es bei den Frauen Brust- und Darmkrebs sind.

Welche Krebserkrankungen können durch das Rauchen verursacht werden?

Deutsche Krebsforschungszentrum hat einen deutlichen Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs festgestellt. Folgende Krebserkrankungen wurden aufgeführt:

  • Lungenkrebs

  • Krebs im Mund-, Nasen- und Rachenraum

  • Kehlkopfkrebs

  • Krebs der Leber

  • Bauchspeicheldrüse, Niere und Harnblase

  • Brustkrebs

  • Gebärmutterhalskrebs

  • einige Formen der Leukämie

Kann Rauchen Diabetes hervorrufen?

Laut der Deutschen Diabetes-Hilfe erhöht Rauchen die Wahrscheinlichkeit, an einer Typ-2 Diabetes zu erkranken, um das Doppelte. Bei einer bereits bestehenden Zuckerkrankheit verstärkt das Rauchen die Gefahren von Diabetes, da beides zur Schädigung der Blutgefäße (Arterienverkalkung) führen kann. Dies wiederum führt zu den häufigen Todesursachen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall bei Diabetikern in Kombination mit Rauchen.

Wie entsteht ein Raucherbein?

Das sogenannte Raucherbein ist ein typischer Fall einer Erkrankung, die mit 90 %-iger Sicherheit auf das Rauchen zurückzuführen ist. Im medizinischen Fachjargon periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) genannt, ist diese Krankheit auf eine Verengung der Arterien zurückzuführen, die durch übermäßigen Tabakkonsum verursacht wird.

Die aufgrund des Rauchens verstärkte Tendenz zur Arterienverkalkung (Arteriosklerose) verengt die Blutgefäße, was den Blutfluss behindert und zu einem Sauerstoffmangel im Gewebe führt, der sehr schmerzhaft sein kann. Ist der Raucher jedoch bereit, das Rauchen aufzugeben, verbessern sich die Chancen einer Heilung erheblich.

Wie wirkt sich Rauchen auf die Entwicklung von Jugendlichen aus?

In einem über 60-seitigen Dokument des Deutschen Krebsforschungszentrums wird die Problematik des Rauchens bei Jugendlichen ausführlich behandelt. Das DKFZ kommt darin zu folgenden Kernaussagen (Zitat):

  • Rauchen verzögert das Lungenwachstum und verringert die Leistungsfähigkeit der Lunge.

  • Junge Raucher leiden unter Atemwegsbeschwerden wie Hustenanfall, Atemlosigkeit, pfeifendem Atem und einer vermehrten Schleimproduktion.

  • Rauchende Jugendliche haben eine schlechtere körperliche Leistungsfähigkeit als nichtrauchende Gleichaltrige.

  • Rauchen fördert schon bei jungen Menschen die Entstehung einer Parodontitis.

  • Mädchen, die rauchen und die Pille einnehmen, haben ein erhöhtes Thromboserisiko.

  • Rauchen macht bereits Kinder und Jugendliche tabakabhängig. Erste Symptome einer Tabakabhängigkeit können bei jugendlichen Rauchern schon bei gelegentlichem Zigarettenkonsum und innerhalb weniger Wochen und Monate auftreten.

Wie wirkt sich Rauchen auf das Sexualleben aus?

Die Störung der Durchblutung durch Tabakkonsum schränkt auch unser Sexualleben ein. So leiden rauchende Männer zweimal häufiger an Erektionsstörungen, da die verstopften Arterien nicht mehr in der Lage sind, genügend Druck aufzubauen.

Rauchende Frauen hingegen klagen öfters über eine beeinträchtigte Erregbarkeit oder trockene Vagina, die mit der Gefäßschädigung durch Rauchen in Zusammenhang gebracht wird. Auch das Eintreten der Menopause ist bei Raucherinnen einige Jahre früher messbar als bei Nichtraucherinnen.

Wie schädlich ist Passivrauchen?

Tabakrauch wird nicht nur vom Raucher selbst, sondern auch von seinem Umfeld eingeatmet. Passivraucher atmen die giftigen und krebserzeugenden Substanzen ebenso ein und können dieselben Gesundheitsschädigungen erleiden wie Aktivraucher.

Wer mit einem Raucher zusammenlebt oder arbeitet, geht ein bis zu 30 % höheres Risiko ein, an einer Herzkrankheit oder Lungenkrebs zu erkranken. Das Erschreckende dabei ist, dass Sie dafür eine Zigarette nicht einmal berühren müssen.

Besonders schädlich ist Passivrauchen für schwangere Frauen. Tabakrauch führt zu Entwicklungsstörungen des ungeborenen Babys, weshalb dringend empfohlen wird, auf das Rauchen während der Schwangerschaft zu verzichten – ob passiv oder aktiv.

Wie viele Todesfälle gehen jährlich auf Tabakkonsum zurück?

Eine große Zahl an Todesfällen geht auf Rauchen zurück

Im ausführlichen, lesenswerten Tabakatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums (als PDF mit einem Umfang von über 100 Seiten online abrufbar) wird die Anzahl der Todesopfer, die 2013 in Deutschland auf den Tabakkonsum zurückzuführen sind, auf 121000 Menschen beziffert. Dies entspricht 13,5 % aller Todesfälle.

Erfreulicherweise ist die Menge der Raucher in den letzten Jahren rückläufig und liegt insbesondere bei der jüngeren Generation nur noch bei 10 %. Bei den über 18-Jährigen sind jedoch noch immer 30 % der Männer sowie 20 % der Frauen Raucher.

Dampfen statt Rauchen: Sind E-Zigaretten eine Alternative zur Zigarette?

Das „Dampfen“ von E-Zigaretten schien lange Zeit eine gute Alternative zum Rauchen von Zigaretten zu sein. Die typischen Schadstoffe des Tabakrauchs sind in weitaus geringerer Konzentration vorhanden.

Die Inhaltsstoffe des eingeatmeten Aerosols (Liquids) der E-Zigarette bestehen neben Nikotin hauptsächlich aus Propylenglykol und Glycerin. Darüber hinaus enthalten sie Aromastoffe, welche als normale Lebensmittel zugelassen sind.

Ob diese Stoffe jedoch auch bei Inhalation ungefährlich sind, wurde weder ausreichend getestet noch bewiesen. So häuften sich in der letzten Zeit Medienberichte aus den USA, wonach Menschen nach dem Konsum von E-Zigaretten gestorben sind.

Inzwischen wurde jedoch klargestellt, dass diese Personen ein Liquid inhaliert hatten, welches nicht dem Standard entsprach. Somit können allgemeine Aussagen noch nicht getroffen werden.

In Abhängigkeit von der Leistung und der Art der E-Zigarette, dem verwendeten Liquid und dem Nutzerverhalten, scheint es möglich, dass die Inhalation ebenso zu Gesundheitsschäden führt, wie sie beim Tabakrauchen zu verzeichnen sind. Somit sind E-Zigaretten nur eine fragliche Alternative.

Genaue Versuchsergebnisse sowie Langzeitstudien sind zum heutigen Zeitpunkt jedoch selten oder noch nicht vorhanden. Es ist somit auch beim Dampfen Vorsicht geboten.

Hilfe bei der Raucherentwöhnung oder „Einstiegsdroge“?

Dass E-Zigaretten eine vollkommen harmlose Angelegenheit sind, ist definitiv zu verneinen, wie eine im November 2019 veröffentlichte Studie nachweist. Das Dampfen, welches vor allem bei Jugendlichen in Mode gekommen ist, sei vielmehr eine Einstiegsdroge mit gefährlichen Nebenwirkungen bis hin zu Hirnschäden.

Ihren Nutzen sehen Mediziner jedoch bei starken Rauchern, die von den heftigen Folgen des Tabakkonsums wegkommen wollen. Da das Dampfen in der Anwendung dem Rauchen ähnelt, gelingt Rauchern der Umstieg auf die E-Zigarette im Vergleich zu anderen Mitteln der Raucherentwöhnung relativ leicht.

Was ist Nikotin-Liquid?

Beim Nikotin-Liquid handelt es sich um die nikotinhaltige Flüssigkeit, die im Vaporizer erhitzt und verdampft wird. Sie wird in Raucher-Shops in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Flaschengrößen angeboten.

Der Nikotingehalt wird dabei in Milligramm pro Milliliter angegeben, weshalb sich die Angabe nicht direkt mit dem Gehalt einer Zigarette vergleichen lässt. Erfahrungsgemäß entspricht die Menge von 10 ml normalem Liquid in etwa dem Nikotingehalt von 50–70 Zigaretten.

Wie wirkt Nikotin-Liquid auf unseren Körper?

Das Liquid befriedigt die Nikotinsucht und hat somit dieselben Effekte wie das Nikotin im Tabak. Auch beim Dampfen kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. So berichten die sogenannten “Vaper” von einem Kratzen im Hals bei zu häufiger Anwendung mit hohem Nikotingehalt.

Mit dem Rauchen aufhören kann den entstandenen Schaden am Körper mindern

Wie kann ich mit dem Rauchen aufhören?

Besonders schwierig ist das Aufhören ohne jegliche Hilfsmittel, da das Rauchen über Jahre hinweg ausgeführt wurde und sich deshalb Verhaltensweisen etabliert haben, die abgeschüttelt oder ersetzt werden müssen. Am besten vermeiden Sie deshalb zu Beginn sowohl Aktivitäten als auch Orte, bei denen Sie mit anderen Rauchern in Kontakt kommen, sodass die Versuchung nach dem Glimmstängel nicht Überhand nehmen kann.

Schaffen Sie sich also ein soziales Umfeld, welches Ihren Ausstieg beglückwünscht und erfreuen sich an Ihrem neu gefunden Wohlbefinden, das sich schon nach wenigen Wochen einstellen wird. Was für positive Auswirkungen Sie auf dem Weg zur Rauchfreiheit erleben werden und welche Methoden es dazu gibt, erfahren Sie im detaillierten Artikel „Mit dem Rauchen aufhören – aber wie?

Können mir Nikotinpflaster helfen, mit dem Rauchen aufzuhören?

Nikotinpflaster kann bei Rauchentwöhnung helfenUm der Nikotinsucht Herr zu werden und das Verlangen nach dem Wirkstoff zu befriedigen, ohne zur Zigarette greifen zu müssen, eignen sich verschiedene Nikotinersatzpräparate. Die Marken Nicotinell oder Nicorette sind hierbei nennenswert.

Diese bieten ihre Produkte in Form von Nikotinpflastern, Nikotinkaugummi oder Nikotintabletten an. Sie unterscheiden sich jeweils in der Art und der Anwendung.

So haben Nikotinpflaster den Vorteil, dass sie den Wirkstoff kontinuierlich über 24 Stunden abgeben. Das ist z. B. beim Nicotinell Starter Set 2: mehr als 30 Zigaretten täglich (1 stk) mit 24-Stunden-Pflaster der Fall, dem zusätzlich noch das Nicotinell Kaugummi 2 mg Cool Mint (Minz-Geschmack) (96 stk) beiliegt.

Eignet sich Nikotinkaugummi zur Raucherentwöhnung?

Da bei der Raucherentwöhnung vor allem auch eine Verhaltensänderung (z. B. zur Pause keine Zigarette) durchgezogen werden muss, eignen sich Nikotinkaugummis sehr gut als Ergänzung zum Nikotinpflaster.

Die Kaugummis von Nicorette sind in den Geschmacksvarianten Nicorette 2mg freshfruit (105 stk) sowie Nicorette 2mg freshmint (105 stk) erhältlich. Sie sind eine nützliche Hilfe, den gewohnten Rauchvorgang einer Zigarette mit einer neuen Tätigkeit zu ersetzen. Auch das womöglich ultimative Verlangen nach dem Nikotin-Flash lässt sich so schneller ruhigstellen.

Wie unterscheiden sich Nikotintabletten und Lutschtabletten?

Die Nicotinell Lutschtabletten 2 mg Mint (96 stk) werden geschluckt und sind deshalb besonders diskret in der Anwendung. Nicorette freshmint 2 mg Lutschtabletten gepresst (20 stk) hingegen werden gelutscht und eignen sich deshalb auch als Ersatzhandlung zum Rauchen.

Was taugt Nikotinspray?

Zur Befriedigung des Verlangens nach Nikotin eignet sich ebenso das Nicorette Fruit & Mint Spray (1 stk). Das muss nur ein- bis zweimal in den Mund gesprüht werden, um die Sucht nach dem schnellen Kick zu bändigen.

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