Was sind Blähungen?

Wenn es ab und an im Darm drückt und zwickt und dann auch mal ein Lüftchen entweicht, handelt es sich meist um Blähungen – also einfach zu viel Luft im Darm. Blähungen sind meist harmlos und häufig auf eine falsche Ernährung, Stress oder hektisches Essen zurückzuführen. Kommen weitere Symptome hinzu, kann aber auch eine andere Erkrankung dahinterstecken.

Dann spricht man von Blähungen

Blähungen kennt eigentlich jeder: Durch zu viel Luft im Magen und Darm ist Ihr Bauch aufgetrieben. Das nennt man in der Medizin Meteorismus. Ab und an entweicht dieser Luftüberschuss dann über den Darm. Und sind diese Lüftchen – auch Flatulenzen oder Darmwinde genannt – einmal entwichen, dann geht es Ihnen rasch wieder besser.

Sind Blähungen normal?

Blähungen sind oft normalBlähungen sind völlig normal. Jeder ist irgendwann einmal davon betroffen und in der Regel sind die Ursachen belanglos. Mit rezeptfrei erhältlichen Medikamenten gegen Blähungen und Völlegefühl sind Flatulenzen schnell und einfach behandelbar.

Empfehlenswert ist beispielsweise das Sab simplex Suspension zum Einnehmen (30 ml). Ein Medikament, das sich bereits für Jugendliche ab 14 Jahren eignet, ist Espumisan Gold Perlen gegen Blähungen (40 stk).

Häufig rühren Blähungen daher, dass Sie ballaststoffreich gegessen oder auch Mahlzeiten mit blähenden Zutaten wie beispielsweise Kohl oder Zwiebeln zu sich genommen haben. Eventuell haben Sie auch schlichtweg zu hektisch gegessen, weil der Alltag mal wieder so stressig war.

Sollten weitere Symptome hinzukommen wie Verstopfung, Durchfall oder Bauchschmerzen, dann könnte – wie eingangs bereits erwähnt – allerdings auch eine andere Erkrankung Ursache für Ihre Blähungen sein. In diesem Fall raten wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen.

Dann treten Blähungen in der Regel auf

Harmlose Blähungen treten in der Regel im Zusammenhang mit bestimmten Speisen oder in bestimmten Lebenssituationen auf. So können beispielsweise auch psychische Faktoren wie Stress oder Angst zu Blähungen führen, wenn Ihnen sprichwörtlich der Alltag auf den Magen schlägt.

Diese Ursachen können hinter Blähungen stecken

Ursachen von Blähungen sind vielfältigHinter Blähungen können zahlreiche Ursachen stecken. Oft sind die Auslöser harmlos, wie beispielsweise ballaststoffreiches Essen oder kohlensäurehaltige Getränke.

Jedoch können auch Lebensmittelunverträglichkeiten, psychosomatische Auslöser wie Stress zu Blähungen führen. Auch Magen-Darm-Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom können verursachen.

In unserem Artikel „Wodurch entstehen Blähungen und wie werden sie verursacht?” lesen Sie weitere Ausführungen über die Symptome und Auslöser von Blähungen. Dort erfahren Sie auch, wann sie eventuell mit anderen Erkrankungen in Verbindung stehen.

Woher kommen Blähungen nach dem Essen?

Blähungen nach dem Essen entstehen vor allem durch blähende oder ballaststoffreiche Lebensmittel. Lebensmittel, die Blähungen verursachen, sind beispielsweise:

  • Blumen-, Grün- oder Rosenkohl

  • Zwiebeln

  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen)

  • Vollkornprodukte

Auch üppige Speisen, sehr fetthaltige Gerichte oder Süßspeisen können Blähungen verursachen. Diese Lebensmittel und Speisen können im Darm nicht vollständig verwertet werden. In Folge davon vermehren sich bestimmte Bakterien, die schließlich zu übermäßiger Gasbildung führen. Das Ergebnis: Darmwinde.

Der Zusammenhang zwischen der Periode und Blähungen

Viele Frauen haben während der Periode Blähungen. Schuld daran sind das Hormon Progesteron, das der weibliche Körper in der zweiten Zyklushälfte produziert, sowie die sogenannten Prostaglandine.

Ein Nebeneffekt von Progesteron ist, dass es die Bewegungen der Darmmuskulatur verlangsamt. Somit kann sich vermehrt Luft im Darm bilden.

Prostaglandine hingegen verursachen normalerweise Krämpfe in der Gebärmutter. Dort haben Prostaglandine aber durchaus ihre Berechtigung, denn sie helfen der Gebärmutter dabei, die überflüssige Schleimhaut leichter abzustoßen. Leider kann es dazu kommen, dass Prostaglandine statt in die Gebärmutter in den Darm wandern und dort dann ebenfalls Blähungen verursachen.

So häufig sind Blähungen während der Schwangerschaft

Blähungen kommen oft während der Schwangerschaft vorBlähungen sind häufige Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft. Besonders in den ersten Wochen der Schwangerschaft treten sie verstärkt auf.

Auslöser sind schwangerschaftsbedingte, starke Hormonveränderungen im Körper der Frau. Auch hier spielt das zu Beginn der Schwangerschaft vermehrt produzierte Hormon Progesteron eine entscheidende Rolle.

Im Verlauf der Schwangerschaft drückt dann zusätzlich noch das wachsende Embryo auf den Darm, was wiederum die Verdauung erschwert und Blähungen begünstigt.

An diesen Symptomen können Sie Blähungen erkennen

Die Anzeichen von Blähungen sind relativ einfach zu erkennen. Neben dem aufgeblähten Bauch gehen sie mit weiteren Symptomen einher. Dabei handelt es sich um die Folgenden:

  • gelegentliche Flatulenzen (Darmwinde)

  • leichte Bauchschmerzen

  • Darmgeräusche

Die Symptomatik ist in der Regel vorübergehend und klingt von alleine oder mit entblähenden Medikamenten wie Lefax Kautabletten (100 stk) wieder ab. Stehen Ihre Blähungen allerdings in Verbindung mit einer anderen Erkrankung, dann können parallel zu den Blähungen weitere Beschwerden und Symptome hinzukommen.

Wie Sie Blähungen erkennen und von anderen Erkrankungen unterscheiden können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, lesen Sie in unserem Ratgeberartikel „Blähungen: Symptome erkennen und behandeln“ auf apo-discounter.de.

Diese Begleiterscheinungen gehen oft mit Blähungen einher

Blähungen können von weiteren Symptomen begleitet werden, die in Zusammenhang mit diversen anderen Erkrankungen stehen. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Abschnitt unseres Ratgebers.

Blähungen begleitet von Durchfall oder Verstopfung

Wenn Blähungen zusammen mit Durchfall oder Verstopfung auftretenBlähungen, die abwechselnd mit Durchfall oder Verstopfung einhergehen, sehr häufig ein deutliches Anzeichen dafür, dass Sie unter einer Lebensmittelunverträglichkeit betroffen sind. In einigen Fällen können sie auch ein Symptom von Reizdarm sein.

Bauchschmerzen und Blähungen als Anzeichen für einen Reizdarm

Kommen zu den Blähungen und dem veränderten Stuhl noch Bauchschmerzen oder gar Krämpfe hinzu, dann deutet auch das auf einen Reizdarm hin. Diese Kombination der einzelnen Symptome tritt aber auch bei Menschen mit einer Lebensmittelunverträglichkeit (Gluten-, Laktose- oder Fruktoseintoleranz) sehr häufig auf.

Gelber Stuhlgang und Blähungen

Gelber Stuhlgang in Zusammenhang mit Blähungen kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Am häufigsten tritt gelber Stuhlgang dann zusammen mit Blähungen auf, wenn Sie stärkereiche Lebensmittel oder große Mengen an Milchprodukten verzehrt haben.

Auch die Einnahme von Antibiotika kann die Farbe des Stuhlgangs verändern. In diesen Fällen ist der gelbe Stuhlgang unbedenklich.

Allerdings kann gelblicher Stuhlgang – vor allem wenn er über einen längeren Zeitraum auftritt und mit weiteren Symptomen wie Bauchschmerzen, Gewichtsverlust etc. einhergeht – auch auf andere Erkrankungen hinweisen. In diesen Fällen sollten Sie zur weiteren Abklärung und Behandlung unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Gelber Stuhlgang kann auf folgende Erkrankungen hindeuten:

  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Gallenwege, Leber

  • Magen-Darm-Grippe

  • Zöliakie

  • Darmkrebs

Dauerhaft weicher Stuhlgang und Blähungen

Blähungen und weicher StuhlgangNicht immer geht Reizdarm mit wechselnder Kotkonsistenz – also abwechselnder weicher Stuhl, Durchfall, harter Stuhl und Verstopfung – einher. Es gibt auch Betroffene, die davon berichten, dass ihre Reizdarm-Symptomatik ausschließlich zusammen mit weichem Stuhlgang (Durchfall) auftritt.

Dann spricht man vom sogenannten Durchfall-Typ. Allerdings kann dauerhaft weicher Stuhlgang in Zusammenhang mit Blähungen auch auf weitere, durchaus ernsthafte Erkrankungen deuten.

Dazu zählen zum Beispiel Glutenunverträglichkeit (Zöliakie), Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) oder auch Darmkrebs. Aus diesem Grund sollten Sie bei Blähungen in Kombination mit dauerhaft weichem Stuhlgang die Symptomatik ärztlich abklären lassen.

Das bedeutet es, wenn ein aufgeblähter Bauch ohne Blähungen auftritt

In seltenen Fällen haben Betroffene bei Blähungen das Problem, dass die Luft im Darm nicht entweichen kann. Dadurch können neben den Blähungen starke, krampfartige Beschwerden hinzukommen, die nicht selten mit Übelkeit einhergehen. Mit Medikamenten wie Espumisan Perlen 40mg (100 stk), die bereits für Kinder ab 6 Jahren geeignet sind, sollten sich die Beschwerden nach einigen Tagen bessern.

Ist dies nicht der Fall, kann es auch ein Indiz für eine schwerwiegende Erkrankung des Magen-Darm-Trakts sein. In diesem Fall sollten Sie einen Arzt konsultieren, um eine genaue Diagnose durchzuführen und die weitere Behandlung zu besprechen.

Hilfe bei Blähungen mit richtigen Mitteln

Das hilft gegen Blähungen: Diese Mittel schaffen schnell Abhilfe

Bei Blähungen ist vor allem das Eine wichtig: Die Luft muss schnellstmöglich aus dem Bauch. Das gelingt Ihnen mit den zahlreichen rezeptfrei erhältlichen Präparaten zur Behandlung von Gasbildung im Darm.

Medikamente und Wirkstoffe, die für schnelle Besserung sorgen

Bei Blähungen werden vor allem entschäumende Mittel erfolgreich eingesetzt. Sie sorgen dafür, dass sich die mit Gas gefüllten Schaumbläschen im Speisebrei so schnell wie möglich auflösen.

So können die Gase einfach über den Darm entweichen. Beliebte, frei verkäufliche Medikamente sind zum Beispiel:

Diese pflanzlichen Medikamente sind für Magen-Darm-Beschwerden geeignet

Sie setzen Ihr Vertrauen lieber auf die Heilkraft der Natur? Dann können Sie zur Behandlung Ihrer Blähungen auf pflanzliche Medikamente zurückgreifen. In unserer Apotheke finden Sie pflanzliche Präparate wie beispielsweise:

  • Carvomin Verdauungstropfen (20 ml): Die Tropfen unterstützen die natürliche Verdauung und lindern die Beschwerden bei Blähungen, Völlegefühl und Magenkrämpfen.

  • SIDROGA Salbeiblätter (20X1.5 g): Das Präparat hilft dabei, Verdauungsbeschwerden wie z. B. leichte Krämpfe des Verdauungssystems sowie Völlegefühl und Blähungen zu lindern.

Das ist zu tun, wenn Blähungen beim Baby auftreten

Blähungen beim BabyBlähungen beim Neugeborenen sind völlig normal. Sie treten häufig in den ersten drei Lebensmonaten auf.

Auch hier blähen, wie beim Erwachsenen, Gase den Darm auf und sorgen bei den Kleinen für Schmerzen. Bisweilen schlucken Babys auch beim Trinken sehr viel Luft. Auch das führt zu einem aufgeblähten Bauch und Blähungen.

Aus diesem Grund ist es gerade bei Säuglingen wichtig, dass sie nach dem Trinken das allseits bekannte „Bäuerchen“ machen. Außerdem können Sie Ihrem kleinen Liebling auch mit entschäumenden Präparaten wie Lefax Pump-Liquid Suspension (100 ml) oder Carum Carvi compositus Säuglingszäpfchen (10X1 g) dabei helfen, die Blähungen und Säuglingskoliken schnell wieder loszuwerden. Sollten Ihnen die Symptome allerdings ungewöhnlich stark erscheinen, dann konsultieren Sie sicherheitshalber Ihren Kinderarzt.

Können Blähungen gefährlich werden?

Blähungen können auf andere Erkrankungen deutenZunächst können Sie davon ausgehen, dass Blähungen harmlos sind, solange sie nicht dauerhaft auftreten oder mit starken Bauchschmerzen verbunden sind. Bei schmerzhaften Blähungen oder Blähungen, die dauerhaft anhalten, könnte eventuell eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken.

Diese kann unbehandelt gefährlich werden. Im Zweifel sollten Sie daher Ihre Blähungen und die damit verbundenen, weiteren Beschwerden durch einen Arzt abklären lassen.

Bei tagelangen Blähungen ohne Besserung empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt

Obwohl Blähungen in den meisten Fällen harmlos sind, sollten Sie bei tagelang anhaltenden Flatulenzen auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Erst recht, wenn keine Besserung eintritt und noch weitere Beschwerden hinzukommen.

Bei diesen Beschwerden sollten Sie zum Arzt gehen:

  • Bauchschmerzen

  • Übelkeit

  • Erbrechen

  • veränderter Stuhlgang (Durchfall oder Verstopfung)

  • Gewichtsverlust (ohne erkennbare Ursache)

Nur Ihr Arzt kann eine ernsthafte Erkrankung ausschließen. Dafür werden eine ausführliche Anamnese (Fragen zu Ihrer Krankheitsgeschichte) und diverse Untersuchungen durchgeführt.

Diese Untersuchungen geben Aufschluss über eine etwaige vorliegende Erkrankung:

  • Abtasten Ihres Bauches

  • Abhören der Darmgeräusche

  • eventuell Blut- oder Stuhlproben

  • Ultraschall

  • Darmspiegelung

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