Durchfall in der Schwangerschaft

Durchfall in der Schwangerschaft: Ursachen und Maßnahmen für Mutter und Kind

Viele Frauen leiden gerade zu Beginn der Schwangerschaft unter Übelkeit und Erbrechen. Durchfall in der Schwangerschaft gehört jedoch nicht zu den klassischen Symptomen und hat in der Regel einen anderen Auslöser, der sich zumeist als harmlos herausstellt. Aus medizinischer Sicht spricht man von Diarrhö bzw. Durchfall, wenn der Stuhlgang mindestens dreimal täglich erfolgt und die Konsistenz dabei zwischen sehr weich bis flüssig variiert. Im Normalfall hält er nicht länger als drei Tage an und kann von Erbrechen, Übelkeit, Fieber und anderen Symptomen begleitet werden.

Inhaltsverzeichnis öffnen

Wissen kompakt 

  • Durchfall in der Schwangerschaft ist grundsätzlich häufig und in der Regel nicht gefährlich.
  • Halten die Symptome aber länger an, kann eventuell ein Risiko für Muttern und Kind bestehen, weshalb eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
  • Neben allgemeinen Ursachen kommen bei Schwangeren Ernährungs- und Hormonumstellung, erhöhtes Stresslevel sowie, vor allem später, der Druck auf den Darm als Gründe dazu.
  • Ein stabiler Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt ist auch bei Durchfall in der Schwangerschaft die wichtigste Primärmaßnahme.

Ist Durchfall in der Schwangerschaft normal?

Auch wenn Durchfall während der Schwangerschaft keine Seltenheit ist, ist Achtsamkeit geboten. Um dich selbst und dein ungeborene Kind zu schützen, solltest du als werdende Mutter mögliche deine Symptome genau beobachten und bestimmte Signale ernst nehmen.

Wann kann Durchfall in der Schwangerschaft auftreten?

Während einer Schwangerschaft kann es jederzeit zu Durchfall kommen. Die Auslöser sind häufig dieselben, wie bei Nichtschwangeren. Darüber hinaus können körperlicher und physischer Stress, Sorgen, aber auch die Ernährungsumstellung, die Veränderung des Hormonhaushalts oder – im späteren Teil der Schwangerschaft – der wachsende Bauch, der Druck auf den Darm ausübt, für das Auftreten von Durchfall verantwortlich sein.

Durchfall in der frühen Schwangerschaft

Erbrechen und Übelkeit sind mitunter die häufigsten auftretenden Symptome, die mit dem Beginn einer Schwangerschaft einhergehen, doch auch Durchfall ist bei werdenden Müttern keine Seltenheit. Wie auch bei Nichtschwangeren können verschiedene Ursachen hierfür verantwortlich sein.

Eine Ursache die spezifisch für die Schwangerschaft ist, ist der veränderte Hormonhaushalt. Ausgelöst wird diese Veränderung durch den Anstieg des Hormons Progesteron. Denn dieses Hormon macht die Muskulatur im Magen-Darm-Trakt träger, wodurch dem Nahrungsbrei weniger Flüssigkeit entzogen wird.

Oftmals verändern Schwangere allerdings ihre Essgewohnheiten zum Wohle ihres Babys. Statt Schokolade gibt es frisches Obst, das Weißbrot wird gegen Vollkorn ausgetauscht und der Wunsch nach einer Zigarette wird mit Knabbergemüse unterdrückt. Der Darm steht nun vor einer zwar gesunden, aber ungewohnten Herausforderung und kann darauf mit Durchfall zu Beginn einer Schwangerschaft reagieren.

Durchfall kann in der frühen Schwangerschaft auftreten

Zudem stellt die Nachricht, ein Baby zu erwarten, viele Mütter vor zahlreiche Aufgaben, die stressauslösend sein können: Wie sind Kind und Beruf vereinbar? Welche Ausstattung muss angeschafft werden? Ist ein Umzug vor der Geburt noch sinnvoll? Stress wirkt stark auf den Darm und führt im Darm dazu, dass der Nahrungsbrei nicht mehr adäquat verarbeitet und ihm das Wasser nicht mehr ausreichend entzogen wird – es kommt zu Durchfall.

Durchfall am Ende der Schwangerschaft

Durchfall im dritten Trimester einer Schwangerschaft kann, neben den herkömmlichen Ursachen, auf den zunehmenden Umfang und das Gewicht des Bauches zurückzuführen sein. Es entsteht ein erhöhter Druck auf den Darm, was zu Verdauungsstörungen führen kann. Dem Nahrungsbrei kann nun weniger Flüssigkeit entzogen werden und es kommt zu durchfallartigem Stuhlgang.

Ob Durchfall am Ende der Schwangerschaft ein Anzeichen dafür ist, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht, ist nicht eindeutig geklärt. Allerdings können die Kontraktionen der Gebärmutter während der Wehen und die erhöhte Bildung der Gewebshormone Prostaglandine zu Durchfall führen.

Durchfall nach der Schwangerschaft

Nach der Geburt muss sich der Körper erstmal neu sortieren. Wie zu Beginn der Schwangerschaft ist der hormonelle Haushalt vollkommen durcheinander und natürlich kann auch die Aufregung zu Symptomen wie Durchfall führen.

Darüber hinaus hat die Beckenbodenmuskulatur monatelang dem Druck des wachsenden Bauches standhalten müssen und ist nun stark gedehnt. Auch die bei der Geburt möglichen Verletzungen des Schließmuskels oder der Nerven im Beckenbodenbereich können unkontrolliert Stuhlgang zur Folge haben.

Glücklicherweise verfügt der Körper über große Selbstheilungskräfte und mit dem passenden Beckenbodentraining ist dieses Problem meist schnell beherrschbar.

Welche Ursachen kann Durchfall in der Schwangerschaft haben?

Durchfall in der Schwangerschaft hat meist nichts mit der Schwangerschaft selbst zu tun, sondern wird durch andere Faktoren ausgelöst.

Mögliche Ursachen für Durchfall in der Schwangerschaft:

Listeriose als Auslöser

Listeriose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Die Bakterien können grundsätzlich überall in der Umwelt vorkommen und sind für gesunde Menschen meist harmlos. Menschen mit eingeschränktem Immunsystem, beispielsweise ältere Personen, Kinder, aber auch Schwangere, sind jedoch deutlich anfälliger für Listerien, die oft auf rohen Nahrungsmitteln befinden. Besonders betroffen sind Fleisch, Geflügel, Meerestiere und Rohmilchprodukte.

Durchfall in der Schwangerschaft kann durch Listeriose ausgelöst werden

Schwangere zeigen bei einer Listeriose entweder keine oder grippeähnliche Symptome. Zu letzteren kann auch Durchfall gehören. Die entscheidende Gefahr liegt allerdings darin, dass die Bakterien an den Fötus weitergegeben werden, für den dadurch Lebensgefahr besteht.

Magnesiumzufuhr als Auslöser von Durchfall

Für schwangere Frauen spielt die Ernährung oftmals eine entscheidende Rolle, weil sie auf diesem Weg dem ungeborenen Kind nur das Beste zukommen lassen wollen. Dazu zählt auch die Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen, die für die Entwicklung und Gesundheit des ungeborenen Kindes wichtig sind.

Der tägliche Magnesiumbedarf steigt mit der Schwangerschaft nur minimal an und ist über eine ausgewogene Ernährung normalerweise abzudecken. Allerdings kann durch einige Umstände während der Schwangerschaft – beispielsweise vorzeitige Wehen – die Notwendigkeit gegeben sein, zusätzlich eine höhere Dosis Magnesium einzunehmen.

Die Tageshöchstmenge liegt für Magnesium bei etwa 250 mg und sollte nicht überschritten werden, da es sonst zu Durchfall als Folgeerscheinung kommen kann. Durch die zusätzliche Einnahme in der Schwangerschaft muss diese unangenehme Nebenwirkung gut gegen den Nutzen abgewogen werden.

Ist Durchfall ein Anzeichen für eine Schwangerschaft?

Anzeichen, die darauf hindeuten, dass man schwanger ist, gibt es einige. Durchfall selbst zählt jedoch nicht zu den klassischen Anzeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten.

Übliche Anzeichen für eine Schwangerschaft:

  • Ausbleiben der Periode
  • Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Übelkeit – vor allem am Morgen
  • Erbrechen – kann auch ein Anzeichen für Hyperemesis gravidarum (schweres Erbrechen, das auch nach dem ersten Trimester der Schwangerschaft anhält) sein
  • Heißhungerattacken
  • Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Ekel vor Nahrungsmitteln

Du vermutest, schwanger zu sein?

Gehe auf Nummer Sicher und lerne unsere große Auswahl an Schwangerschaftstests kennen.

  • Diskreter Einkauf
  • Günstige Preise*
  • Schnelle Lieferung**

Durchfall und Begleitsymptome im Schwangerschaftsverlauf

Leidest du in der Schwangerschaft unter Durchfall, ist dies meist nicht das einzige Symptom. Häufig tritt eine Diarrhö mit weiteren Begleiterscheinungen auf, die manchmal auch Aufschluss über die Ursache geben können. Es ist vollkommen normal, dass du dich als werdende Mutter fragst, ob eine ernste Erkrankung vorliegt.

Während der Schwangerschaft verändern sich Hormone, Verdauung und Platzverhältnisse im Bauchraum – dadurch können Durchfall und Magenschmerzen in der Schwangerschaft ebenso auftreten wie Durchfall und Bauchkrämpfe. Das Hormon Progesteron entspannt nicht nur die Gebärmutter, sondern auch den Magen-Darm-Trakt, wodurch die Verdauung langsamer arbeitet und Beschwerden wie krampfartige Schmerzen oder Blähungen entstehen können. Zusätzlich kann die Dehnung der Bänder, die den Uterus stützen, als Magendruck wahrgenommen werden. Auch Infekte, unverträgliche Lebensmittel oder verdorbene Speisen können bei Schwangeren zu akuten Magen-Darm-Beschwerden führen und gleichzeitig Durchfall und Erbrechen in der Schwangerschaft auslösen.

Im späteren Verlauf sorgt das wachsende Baby dafür, dass Magen und Darm weniger Platz haben, was Sodbrennen in der Schwangerschaft begünstigt und die Verdauung zusätzlich beeinträchtigt. Wird der Mageneingang zusammengedrückt oder ist der Schließmuskel des Magens geschwächt, kann saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließen. Gleichzeitig kann der eingeengte Darm Durchfall verstärken oder begleitet von Gasbildung zu Blähungen in der Schwangerschaft führen. Viele dieser Beschwerden sind lästig, aber meist harmlos – wichtig ist jedoch, bei starken, länger anhaltenden Symptomen oder Dehydratation ärztlichen Rat einzuholen.

Was sagen die Eigenschaften von Durchfall aus?

Durchfall äußert sich während der Schwangerschaft genauso wie bei Nichtschwangeren. Er kann wässrig sein und sich durch vermehrten Stuhlgang bemerkbar machen. Darüber hinaus kann Durchfall in der Schwangerschaft noch folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Gelber Durchfall: Wird häufig durch stärkereiche Kost und den vermehrten Verzehr von Milchprodukten ausgelöst. Gelblicher Stuhl kann aber auch ein Zeichen für zu viel Fett im Stuhl oder ein Hinweis auf Probleme mit der Galle oder Leber sein.
  • Leichter Durchfall: Ist in der Schwangerschaft keine Seltenheit aufgrund des veränderten Hormonhaushalts und der Beeinträchtigung des Verdauungssystems.
  • Grüner Durchfall: Lässt oftmals auf eine Magen-Darm-Grippe schließen.
  • Plötzlicher Durchfall: Der Genuss verdorbener Lebensmittel, eine Unverträglichkeit oder ein Magen-Darm-Infekt können akuten Durchfall auslösen.
  • Schwarzer Durchfall: Kann unterschiedliche Ursachen haben. Beginnend bei bestimmten Lebensmitteln wie dunklen Beeren oder Lakritz kann er eine Folge der Einnahme von Kohle– oder Eisenpräparaten sein oder – im schlimmsten Fall – ein Hinweis auf Teerstuhl (hierbei gelangt Blut in den Stuhl). Bei ausbleibender Verbesserung innerhalb weniger Tage sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Wässriger Durchfall in der Schwangerschaft

Normalerweise wird der Nahrungsbrei zunächst mit Speichel und anschließend mit Magensäften vermischt, um ihn für die weitere Verdauung vorzubereiten. Im Darm wird ihm dann die Flüssigkeit entzogen, während die enthaltenen Nährstoffe in die Blutbahn übergehen. Wird die Verdauung gestört, geschieht dies nicht mehr ausreichend und der Nahrungsbrei wird als flüssiger Durchfall ausgeschieden.

Wässriger Durchfall ist zunächst meist harmlos. Du solltest allerdings unbedingt darauf achten – nicht nur in der Schwangerschaft – dem Körper die verlorene Flüssigkeit wieder zuzuführen: Trinke ausreichend und füge deinem Getränk gegebenenfalls und nur nach ärztlicher Rücksprache auch Elektrolyte hinzu.

Starker Durchfall in der Schwangerschaft

In seiner Ausprägung kann Durchfall von leicht bis stark in der Schwangerschaft auftreten. Starker Durchfall zeichnet sich aus durch eine sehr wässrige Konsistenz sowie häufigen Stuhldrang – mehr als drei Mal am Tag.

Durchfall kann heftig sein aber das ist zunächst noch kein Grund zur Sorge. Sollten die Beschwerden allerdings anhalten und/oder weitere Symptome hinzukommen, solltst du gegebenenfalls einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Anhaltender Durchfall in der Schwangerschaft

Auch anhaltender Durchfall in der Schwangerschaft kann vorkommen. Die Dauer ist ein wichtiges Kriterium sowohl in Bezug auf die Ursache als auch Folgesymptome. Durchfall, der nicht nach ein paar Tagen wieder von selbst abklingt, sollte unbedgint ärztlich abgeklärt werden.

Welche Mittel helfen gegen Durchfall in der Schwangerschaft?

Der Körper verliert durch Durchfall viel Flüssigkeit, Salze und Vitamine. Diese sollten dem Körper möglichst zügig wieder zugeführt werden. Benötigst du in der Schwangerschaft ein Mittel gegen Durchfall, solltest du optimalerweise medizinischen Rat bei deinem Arzt bzw. deiner Ärztin oder in der Apotheke suchen.

Achte darauf, ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Tee, der die Verdauung unterstützt und bei Durchfall wirkt, eignet sich dabei am besten. Zusätzlich sollte die Ernährung bei Durchfall entsprechend angepasst werden, um die Beschwerden zu lindern. Um den Elektrolythaushalt sind Elektrolyte Pulver eine bewährte Option.

Pharmazeutische Beratung

Unsere Experten stehen dir jederzeit für Fragen zu Medikamenten, Anwendungsweise und Wechselwirkungen persönlich zur Verfügung.

  • Kostenfreie Fachberatung
  • Telefonisch, im Live-Chat oder per E-Mail
  • Vertraulich und einfach
Die pharmazeutische Beratung bei apodiscounter

Gut zu wissen

Es ist im Übrigen nicht korrekt, dass Cola und Salzstangen bei Durchfall ein hilfreiches Gegenmittel sind. Sie sind zwar ein Mittel, um verlorene Flüssigkeit und Salze schnell wieder zuzuführen, jedoch ein ziemlich ungesundes – hier gibt es deutlich bessere Optionen!

Häufige Fragen zu Durchfall in der Schwangerschaft

Wie lange kann Durchfall anhalten​?

Über die Dauer von Durchfall in der Schwangerschaft gibt es keine pauschale Aussage, da die Ursachen des Durchfalls dafür ausschlaggebend sind. Durchfall hält in der Regel einige Tage an und sollte dann langsam wieder in einen normalen Stuhlgang überwechseln.

Ist Durchfall in der Schwangerschaft gefährlich?

Nein. Durchfall in der Schwangerschaft ist durchaus normal und in den meisten Fällen nicht gefährlich. Hält er lange an oder kommen weitere Symptome hinzu, ist es jedoch ratsam, einen Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.

Kann Durchfall in der Schwangerschaft eine Fehlgeburt auslösen?

Wenn der Darm bei Durchfall vermehrt arbeitet, kann es sein, dass hierdurch Wehen ausgelöst werden und somit eine Fehlgeburt eingeleitet wird. Dies ist allerdings höchst unwahrscheinlich und kommt nur äußerst selten vor.

Quellen

  • G. Grospietsch: Magen-Darm-Beschwerden in der Schwangerschaft, in „Der Gynäkologe“, 38, 2005, ISSN 1433-0393
  • B. Siegmund, M. Zeitz: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Schwangerschaft, in „Zeitschrift für Gastroenterologie“, 47, 2009, ISSN 1439-7803
  • Hans Huchzermeyer, Michael P. Manns: Erkrankungen von Leber, Gallenwegen, Pankreas und Magen-Darm-Trakt in der Schwangerschaft, 2009, ISBN 9783000230752
  • Volker Briese, Michael Bolz, Toralf Reimer: Krankheiten in der Schwangerschaft: Handbuch der Diagnosen von A–Z, 2015, ISBN 9783110314618
  • Eduard Stange: Diarrhö-Krankheiten interdisziplinär, in „Der Klinikarzt“, 35, 2006, ISSN 1439-3859
  • Volker Briese: Ernährungsberatung in der Schwangerschaft, in „DGBA Medicine and Life Sciences“, 2010, ISBN 9783110246209
  • S. Erb, M. Sawatzki, T. Daikeler: Diarrhoe mit Folgen, in „Praxis“, 97, 2008, ISSN 1661-8165
  • Karin Kraft: Diarrhö, in „MMW – Fortschritte der Medizin“, 152, 2010, ISSN 1613-3560
  • Konstantin Burgmann, Alain Schoepfer: Akute Diarrhoe, in „Therapeutische Umschau“, 71, 2014, ISSN 1664-2864
  • Manuel Haschke: Arzneistoffe und Diarrhoe, in „Therapeutische Umschau“, 71, 2014, ISSN 1664-2864